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Wörterbuch der Symbolik
unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler herausgegeben von Manfred Lurker.
Fünfte, durchgesehene und erweiterte Auflage
Kröners Taschenausgabe Band 464
Manfred Lurker (Hrsg.)
Alfred Kröner Verlag
EAN: 9783520464057 (ISBN: 3-520-46405-5)
871 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 12 x 18cm, 1991
EUR 21,50 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Dieses Nachschlagewerk bietet in 1032 Artikeln, wovon 388 reine Symbolartikel sind, einen umfassenden Überblick über die Symbolik, wie sie in Bildender Kunst, Literatur und Musik, in Volkskunde, Religion und Philosophie zum Ausdruck kommt
Dieses völlig neuartige Wörterbuch bietet einen umfassenden Überblick über die Symbolik, wie sie in bildender Kunst, Literatur und Musik, in Religion und Philosophie, in den alten Hochkulturen und bei den Naturvölkern, im Volksbrauch und in den Geheimlehren (wie Alchemie, Freimaurerei, Magie) zum Ausdruck kommt. Ebenso werden die Ergebnisse der Psychologie und Soziologie gebührend berücksichtigt.
Die von kompetenten Fachwissenschaftlern ausgearbeiteten Artikel sind so abgefaßt, daß sie auch dem Nichtfachmann den Stand der Forschung vermitteln; am Ende des Buches findet sich eine Erklärung der wichtigeren Fachausdrücke. Die fast jedem Artikel beigefügten Literaturangaben erleichtern dem Benutzer das Studium spezieller Fragen.
lle geistig Aufgeschlossenen, die sich nicht mit der Oberfläche der Erscheinungen begnügen, sondern nach ihrem Sinn, ihrer Bedeutung fragen, erhalten mit diesem Wörterbuch einen zuverlässig informierenden Wegweiser durch die Welt der Bilder und Symbole, wie sie auch dem modernen Menschen immer wieder begegnen: bei der Lektüre eines Werkes der Weltliteratur, beim Besuch eines Museums, beim Betrachten eines Kirchenportals, während eines Gottesdienstes, während einer Studienreise auf den Spuren alter Kulturen,... und nicht zu letzt in unseren eigenen Träumen.
Manfred Lurker,
geb. 1928 in Zweibrücken (Pfalz). Studium an der Pädagogischen Akademie Lörrach. 1968-1980 war er Herausgeber des internationalen Referateorgans »Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie«. 1970 Gründungsmitglied der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung (Köln); seit 1974 stellvertretender Vorsitzender des Forschungskreises für Symbolik (Salzburg); gest. 1990 in Bühl.
Buchveröffentlichungen: »Symbol, Mythos und Legende in der Kunst« (2. Aufl.1974); »Der Baum in Glauben und Kunst« (2. Aufl.1976); »Götter und Symbole der alten Ägypter« (3 Aufl.1977, auch englisch); »Wörterbuch biblischer Bilder und Symbole« (2. Aufl.1978, auch niederländisch); »Der Kreis als Symbol« (1981); »Beiträge zu Symbol, Symbolbegriff und Symbolforschung« (hrsg. 1982); »Adler und Schlange - Tiersymbolik im Glauben und Weltbild der Völker« (1983); »Lexikon der Götter und Dämonen« (1984).
Rezension
Das „Wörterbuch der Symbolik“ bietet nicht nur Artikel über konkrete Symbole wie „Adler“, „Blau“, „Brücke“, „Früchte“ oder „Veilchen“, sondern auch zahlreiche Beiträge aus dem Umfeld der Symbolthematik, - dabei ist allerdings die Abgrenzung nicht immer plausibel: welche Begriffe werden aufgenommen und welche nicht? So finden sich etwa auch Artikel zu: „Bildtheologie“, „Buddhismus“, „Heidegger“, „Psychotherapie“ oder „Vorsokratiker“. – Gerade aber in dieser Breite ist der Band besonders für die (Religions-)Lehrerhand geeignet: schnelle Information mit weiterführender Literatur. Wer Interesse an religionspädagogischer Symboldidaktik hat, dem sei das „Wörterbuch der Symbolik“ besonders empfohlen.
Thomas Bernhard für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Wer sich nicht mit der Oberfläche der Erscheinungen begnügt, sondern nach ihrem Sinn, ihrer Bedeutung fragt, erhält mit diesem Wörterbuch einen zuverlässig informierenden Wegweiser durch die Welt der Bilder und Symbole, wie sie auch dem modernen Menschen immer wieder begegnen: bei der Lektüre eines Werkes der Weltliteratur, beim Besuch eines Museums, beim Betrachten eines Kirchenportals, während eines Gottesdienstes, während einer Studienreise auf den Spuren alter Kulturen ... und nicht zuletzt in unseren eigenen Träumen. Die von kompetenten Fachwissenschaftlern ausgearbeiteten Artikel sind so abgefasst, dass sie auch dem Nichtfachmann den Stand der Forschung vermitteln; am Ende des Buches findet sich eine Erklärung der wichtigeren Fachausdrücke. Die fast jedem Artikel beigefügten Literaturangaben erleichtern dem Benutzer das Studium spezieller Fragen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort VII
Verzeichnis der Mitarbeiter X
Nachschlagewerke zur Symbolik XII
Abkürzungsverzeichnis XIII
Abkürzungen der Lexika, Zeitschriften und Reihen XIII
Abkürzungen der biblischen Bücher XIV
Sonstige Abkürzungen XVI
Sachwortartikel A—Z 1
Worterklärungen 861
Leseprobe:
Pfau, in Beziehung gesetzt zu Himmel, Sonne und Unsterblichkeit. Attribut des indischen Kriegsgottes Skanda (auch Kumara genannt) und Reittier Buddhas. Sein ausgefächerter Schwanz (Rad) galt als Bild des sternen-übersäten Firmaments; im Sanskrit hat der P. den Namen Sahas-räksha = der Tausendäugige, und in Ovids Metamorphosen heißt es von ihm, daß er auf seinem Schweif die Gestirne trage. Auf Samos galt er als hl. Tier der himmlischen Hera, bei den Römern war er Juno geweiht und galt als Apotheosevogel der Kaiserinnen. Nach antikem Volksglauben soll sein Fleisch unverweslich sein; auch von Augustinus (Civitas Dei XXI, 4) erwähnt. In der christlichen Kunst des MA Paradiesvogel (in Gartenlandschaft, auf Palme, paarweise um Kantharos mit Lebenswasser) und Auferstehungssymbol, später aber auch Sinnbild der Eitelkeit und des Hochmuts. [Lr]
H. Lother, Der P. i. d. altchristl. Kirche, 1929; H. Michaelis, Pharmakom Athanasias (Forschungen u. Fortschritte 31/1957); J. Schwabe, Lebenswasser u. P. — zwei Symbole der Wiedergeburt (Symbolon 1/1960); E. Th. Reimbold, Der P. Mythologie u. Symbolik, 1983.
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