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Vergiss mich
Vergiss mich




Alex Schulman

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423284806 (ISBN: 3-423-28480-3)
256 Seiten, hardcover, 13 x 21cm, Mai, 2025

EUR 23,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Es ist Sommer. Alex Schulman kommt ins Landhaus seiner Mutter, um sie davon abzuhalten, sich zu Tode zu trinken. Und sie zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Und er fragt sich: Was genau ist passiert, wie ist aus der schillernden, liebevollen Mutter dieses geisterhafte Wrack geworden? In Erinnerungen erzählt Alex Schulman vom Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Mutter und Sohn und vom verzweifelten Versuch des erwachsenen Kindes, ihr die Hand zu reichen, als die Kluft zwischen ihnen am größten ist.
Rezension
2020 avancierte der Roman „Överlevarna“ von Alex Schulman (*1976) in Schweden zum Bestseller. Das Buch erschien mittlerweile in über 30 Ländern, 2021 in der deutschen Erstausgabe unter dem Titel „Die Überlebenden“ bei dtv. In diesem Werk zeigte sich der schwedische Autor und Journalist als Meister des psychologischen Familienromans. Gleiches gilt auch für seinen Vorgängerroman „Bränn alla mina brev“, welcher 2018 in Schweden veröffentlicht wurde. 2022 erschien dieser in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Verbrenn all meine Briefe“. 2022 wurde in Schweden Schulmans Roman „Malma Station“ publiziert - wieder ein Bestseller -, dieser erschien 2023 in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Endstation Malma“. Schulmans erster Bestseller erschien 2017 in Stockholm unter dem Titel „Glöm mig“. 2025 wurde die deutsche Erstausgabe unter dem Titel „Vergiss mich“ bei dtv verlegt. Die Übersetzung stammt wie bei den anderen Bänden von Hanna Ganz.
Was ist das Thema dieses autobiographischen Werks von Schulman? Es geht um die Psychopathologie einer Familie, um Erinnerungen, um Verdrängtes, um die transgenerationelle Weitergabe von Traumata. Schonungslos schildert der Schriftsteller den Versuch, seine alkoholkranke Mutter davon zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Alle Personen, die je mit Alkoholabhängigen zu tun hatten, wissen, wie schwierig sich das Zusammenleben und die Kommunikation mit diesen gestaltet. Schulmans knappe Dialoge berühren die Leser:innen aufgrund ihrer Authentizität. Der Schriftsteller bedient sich in seinem Buch – wie bei den von auf Deutsch publizierten Bänden – Rückblenden sowie einer nüchtern-sachlichen Sprache, von der eine emotionale Wirkung ausgeht. Sehr gut werden die Co-Abhängigkeit des Sohnes von seiner Mutter und seine eigenen Bedürfnisse geschildert.
Fazit: Alex Schulman ist mit „Vergiss mich“ eine bewegende autobiographische Erzählung gelungen, welche zur reflexiven Auseinandersetzung mit der Thematik „Sucht“ in der Familie und der Gesellschaft geradezu auffordert.

Dr. Marcel Remme, für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
»Wann hat jemals ein Romancier derart offen und wahrhaftig über die Liebe eines Mannes zu seiner Mutter geschrieben? Das ergreifendste Buch dieses Jahres, wenn nicht gar seit sehr langer Zeit!« Björn Hayer, Cicero
Vergiss mich
Es ist Sommer. Alex Schulman kommt ins Landhaus seiner Mutter, um sie davon abzuhalten, sich zu Tode zu trinken. Und sie zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Und er fragt sich: Was genau ist passiert, wie ist aus der schillernden, liebevollen Mutter dieses geisterhafte Wrack geworden? In Erinnerungen erzählt Alex Schulman vom Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Mutter und Sohn und vom verzweifelten Versuch des erwachsenen Kindes, ihr die Hand zu reichen, als die Kluft zwischen ihnen am größten ist.
Eine ergreifende Erzählung von der Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, über Co-Abhängigkeit, Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung.
Die autobiographische Vorlage zum SPIEGEL-Bestseller ›Die Überlebenden‹.
Bibliografische Daten
EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28480-6
Erscheinungsdatum: 15.05.2025
3. Auflage
256 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Schwedischen von Hanna Granz