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Verborgene Schätze, versunkene Welten
Große Archäologen und ihre Entdeckungen
Silke Vry, Martin Haake
Gerstenberg Verlag
EAN: 9783836959940 (ISBN: 3-8369-5994-1)
160 Seiten, hardcover, 20 x 27cm, Januar, 2018
EUR 24,95 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
»Ich sehe wunderbare Dinge«, flüsterte Howard Carter, als er in das Grab Tutanchamuns blickte. Eine Sternstunde der Archäologie, ein weltberühmter Fund und nicht zuletzt die spannende Geschichte eines Entdeckers.
Versunkene Städte, vergessene Kulturen, verborgene Schätze: Die Spuen längst vergangener Zeiten faszinieren bis heute. Dieses Buch mit seinen herrlich atmosphärischen Illustrationen nimmt uns mit in die aufregende Welt der Archäologie - in die Wüste, in den Dschungel und bis auf den Grund des Meeres.
"Die Autorin hat sich sehr gründlich in die außerordentlich diversen eingearbeitet und erfreulich frische Texte geschrieben."
Prof. em Dr. Tonio Hölscher, Institut für Klassische Archäologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Rezension
Was verbindet Jacob Roggeveen, Heinrich Schliemann, Howard Carter, Thor Heyerdahl und Franck Goddio miteinander? Alle genannten Forscher zählen zu den weltweit berühmtesten Archäologen. Der eine entdeckte die Osterinsel, der andere Troja, der andere das Grab des Tutanchamun. Die beiden anderen Forscher gelten als Vertreter bestimmter Richtungen der Archäologie, der eine als Repräsentant der Experimentellen Archäologie, der anderer als führender Unterwasserarchäologe. Versunkene, geheimnisvolle Städte, verborgene Kunstwerke, Schatzfunde, Reisen zu anderen Kulturen, dieses alles macht die Archäologie zu einer der faszinierendsten wissenschaftlichen Disziplinen, für die sich jung und alt begeistern können.
Davon kann sich jeder überzeugen, der das für Kinder ab 10 Jahren konzipierte Buch „Verborgene Schätze, versunkene Welten. Große Archäologen und ihre Entdeckungen“ der Archäologin und Buchautorin Silke Vry und dem Illustrator Martin Haake zur Hand nimmt. Das im Gerstenberg Verlag 2018 in zweiter Auflage erschienene Werk liefert, auch dank seiner schönen, durchgehend farbigen und kindgerechten Illustrationen, anhand von 21 „Sternstunden“ der Archäologie einen historischer Überblick über zentralen Stationen und Entwicklungen dieser Disziplin von 1500 bis zur Gegenwart. Dabei werden auch archäologische Forschungsmethoden adäquat berücksichtigt. Dass in dem Buch nur Pioniere der Archäologie auftauchen, aber keine Archäologinnen vertreten sind, obwohl es diese natürlich auch gab, wird damit begründet, dass Archäologinnen keine völlig neuen Entdeckungen gemacht hätten, durch die sie berühmt geworden seien. Zumindest finden im Vorwort manche Archäologinnen mit ihren wissenschaftlichen Beiträgen kurz Erwähnung.
Den spannend zu lesenden Texten Vrys merkt man aufgrund ihrer fachlichen Präzision an, dass sie aus der Feder einer Expertin stammen. Zudem überzeugen die 21 Geschichten durch ihre gelungene didaktische Gestaltung: den klaren Aufbau, einen prägnanten Steckbrief zu dem jeweiligen Entdecker und einen Abschnitt zur Rezeption des Archäologen unter dem Titel „Was bleibt?“. Manche Texte enthalten Begriffe und Formulierungen, die eher für Zwölfjährige verständlich sind.
Mit ihrem Kinderbuch zum Selbstlesen und Vorlesen haben Vry und Haake eine fachlich fundierte, äußerst unterhaltsame Einführung in die Geschichte der Archäologie vorgelegt und damit einen Beitrag zur kulturellen Bildung geleistet. Das Werk weckt auch bei Erwachsenen das Interesse an der Archäologie, werden sie doch wie die Kinder auf eine Reise in die Vergangenheit und rund um den Globus mitgenommen. Außerdem lädt das Kinderbuch insbesondere Lehrkräfte dazu ein, sich im Unterricht mit Entdeckungen der Archäologie auseinanderzusetzen, denn ohne Kenntnis der Vergangenheit ist es nicht möglich, die Gegenwart und auch die Zukunft zu verstehen.
Dr. Marcel Remme, für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Medienstimmen
»Silke Vry gelingt es mit ihrem sehr lebendigen Erzählstil und ihren spannend wie ein Krimi geschriebenen Geschichten, ihre Leser zu fesseln und auf eine Reise in die Welt der Archäologie mitzunehmen ... Die künstlerischen Illustrationen von Martin Haake überzeugen durch ihre sorgfältig aufeinander abgestimmte Farbwahl und tragen zusammen mit der literarischen Sprache dazu bei, dass dieses fundiert recherchierte Sachbuch einen atmosphärisch sehr dichten Eindruck von historischen Ereignissen hinterlässt. «
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018
»Silke Vry erzählt faszinierende Geschichten. Der schön gestaltete Band ist nicht nur für junge Leser interessant, sondern kann auch bei Erwachsenen das Interesse für Archäologie und alte Kulturen wecken.«
Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel
»Silke Vry erzählt in unbeschwertem Ton, unterstützt von ebenso leichtfüßigen Illustratrionen Martin Haakes.«
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung
»Ein Vergnügen dieses Buch!«
Eselsohr
»Schön zum Lesen und zum Schauen.«
Renate Grubert, Börsenblatt
»Dem Buch gelingt es, den Lesern ein buntes Bild der verschiedenen Arbeitsweisen und Techniken der Archäologie zu zeichnen. Die Illustrationen sind zeitlos schön und fantasieweckend ... Sehr empfohlen.«
ekz / Bibliothekarische Dienste
»Ich sehe wunderbare Dinge«, flüsterte Howard Carter, als er in das Grab Tutanchamuns blickte. Eine Sternstunde der Archäologie, ein weltberühmter Fund - und nicht zuletzt die spannende Geschichte eines Entdeckers. Silke Vry erzählt in diesem Buch 21 Geschichten von Pionieren der Archäologie. Von Heinrich Schliemann, der im sagenumwobenen Troja mehr sah als nur eine Legende. Von Giuseppe Fiorelli, der die Toten Pompejis zum Leben erweckte. Oder von John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood, die im südamerikanischen Dschungel auf die versunkenen Stätten der Maya stießen.
Martin Haakes stimmungsvolle Bilder lassen den Leser noch tiefer eintauchen in das Abenteuer Archäologie!
Autoren / Künstler
Silke Vry studierte Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Volkskunde und nahm an Ausgrabungen in Syrien, Jordanien und Deutschland teil. Seit vielen Jahren schreibt sie Bücher über Archäologie und Kunst für junge Erwachsene und Kinder. Die Autorin lebt in Hamburg.
Martin Haake arbeitet seit über 15 Jahren als freier Illustrator für internationale Verlage sowie in den Bereichen Werbung und Editorial. Zu seinem Kundenstamm zählen u.a. die New York Times, das Wall Street Journal und Penguin Books. Seine Illustrationen sind mehrfach preisgekrönt. Er lebt in Berlin.
Inhaltsverzeichnis
1 Laokoon und seine Söhne – ein Weinbauer entdeckt antike Skulpturen 9
2 Das Geheimnis der Steinriesen – Jacob Roggeveen entdeckt die Osterinsel 15
3 Eine Sportstätte versinkt im Schlamm –Richard Chandler entdeckt Olympia 24
4 Geheimagent im Wüstensand – Johann Ludwig Burckhardt entdeckt die Felsenstadt Petra 31
5 Ein Riese geht auf Reisen – Giovanni Battista Belzoni und der Transport des Memmonkopfes 39
6 Magische Zeichen – Jean Francois Champollion und die Entschlüsselung der Hieroglyphen 45
7 Eine Stadt für 50 Dollar – John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood entdecken die alten Stätten der Maya 52
8 Die Toten im Berg – Johann Ramsauer entdeckt das Hallstätter Gräberfeld 61
9 Kleine Fliegen, große Tempel – der Insektenforscher Henri Mouhut in Angkor Wat 65
10 Auferstanden aus Schutt und Asche – Giuseppe Fiorelli und Pompeji 71
11 Ein Kindheitstraum wird wahr – Heinrich Schliemann entdeckt Troja 77
12 „Schau, Papa, Rinder!“ – ein Mädchen entdeckt die Höhlenmalereien von Altamira 83
13 Der Vater der Vergleichenden Archäologie – William Matthew Flinders Petrie vermisst (nicht nur) die Pyramiden 89
14 Wenn Mythen wahr werden – Arthur Evans und die älteste Schrift Europas 97
15 Im Auftrag des Kaisers – Robert Koldewey gräbt in Babylon 102
16 Der echte Indiana Jones – Hiram Bingham entdeckt Machu Picchu 110
17 Sensation im Tal der Könige – Howard Carter entdeckt das Grab des Tutanchamun 117
18 Mit dem Floß auf großer Fahrt – Thor Heyerdahl und die Experimentelle Archäologie 126
19 Eine Ziege findet einen Schatz – die Entdeckung der Qumranrollen 135
20 Soldaten aus Ton – die Entdeckung der Terrakottaarmee 141
21 Versunkene Schätze – Franck Goddio und die Unterwasserarchäologie 145
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