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This is America – is this America?
250 Jahre USA: Eine Idee und ihre Widersprüche
Johanna Roth
Piper Verlag GmbH
EAN: 9783492074674 (ISBN: 3-492-07467-7)
336 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 22cm, April, 2026
EUR 24,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Denken wir an die Vereinigten Staaten, dann denken wir an Hollywood, Silicon Valley und Country Music, aber auch an Unabhängigkeit und grenzenlose Freiheit. Die USA sind ein Sehnsuchtsort – oder waren es zumindest lange. Zum 250. Geburtstag der Nation fragt die US-Expertin Johanna Roth: Was ist seit der Gründung 1776 vom amerikanischen Versprechen geblieben, und warum war es von Anfang an problematisch? Dabei betrachtet sie das Land ebenso kritisch wie einfühlsam, nicht nur in der Gegenwart, sondern auch im Spiegel seiner Vergangenheit. Ein vielschichtiges Porträt einer zerrissenen Nation.
Johanna Roth, Jahrgang 1989, hat nach einem Auslandsaufenthalt in Istanbul Literatur- und Politikwissenschaft in Bamberg, Paris und Berlin studiert (M. A.) und die Deutsche Journalistenschule in München absolviert. Anschließend arbeitete sie vier Jahre lang als Redakteurin im Meinungsressort der taz und bereiste als freie Reporterin den Süden der USA. Ab Januar 2021 war sie Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, von Frühjahr 2022 bis Ende 2025 berichtete sie aus Washington, D. C. Inzwischen arbeitet Roth als Auslandskorrespondentin für DIE ZEIT.
Rezension
Ein weiteres interessantes Porträt der USA zum 250. Jubiläum! Dieser Tage im Juli 2026 jährt sich der Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Mal; leider unter einem Präsidenten Donald Trump, der zwar vorgibt, "America great again" zu machen, de facto aber viele Ideale und Wahrheiten der US-amerikanischen Verfassung und Geschichte verrät. Der Independence Day, englisch für Unabhängigkeitstag (auch Fourth of July, Vierter Juli), ist der Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten von Amerika, der jedes Jahr am 4. Juli begangen wird. Er erinnert an die Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten durch den Kontinentalkongress am 4. Juli 1776 in Philadelphia. An jenem Tag wurden die ehemals britischen Dreizehn Kolonien erstmals in einem offiziellen Dokument als „Vereinigte Staaten von Amerika“ bezeichnet. Der Inhalt der Unabhängigkeitserklärung war nicht rechtlich bindend. Aber sie gab den Amerikanern, die damit Bürger statt Untertanen waren, ein neues Selbstverständnis. Sie verlieh ihnen etwas, das viele andere Länder nicht haben: einen konkreten Anfangspunkt ihrer Geschichte, einen Gründungsmoment, den jedes Schulkind benennen kann. Die Amerikaner zelebrieren ihre Unabhängigkeit bis heute. Sie bestimmt ihre nationale Identität: 250 Jahre USA, - das führt auch zu etlichen neuen oder neu aufgelegten Büchern zur Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. So auch dieses. Die Autorin zeigt die amerikanische Idee auf, - aber auch die damit verknüpften Widersprüche: eine in vielerlei Hinsicht gespaltene Nation!
Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
250 Jahre USA: Eine Idee und ihre Widersprüche | Das große Porträt der USA zum 250. Jubiläum – Mythen, Konflikte und das amerikanische Versprechen
„Roths penibel recherchierter Essay ist ein überzeugender und auch alarmierender Blick auf die USA.“
(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin
Inhaltsverzeichnis
Prolog: Eine Idee und ihre Widersprüche 9
Revolution Reloaded 17
Ein Mensch, keine Stimme 45
Die Freiheit und ihr Preis 67
Die Verfassung ist tot, es lebe die Verfassung 93
Das Maß der Dinge: der weiße Mann 119
Von Gettysburg nach Guantánamo 145
Im Land der begrenzten Möglichkeiten 175
Einwanderer, das sind immer die anderen 201
Space Cowboys 229
Es werde Dunkel 253
Ein Land sucht seine Mitte 279
Epilog: Unfinished 305
Dank 310
Anmerkungen 312
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