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Religionsgeschichte Israels
Von der Vorzeit bis zu den Anfängen des Christentums
2., durchges. Aufl. 2015
Michael Tilly, Wolfgang Zwickel
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
EAN: 9783534257188 (ISBN: 3-534-25718-9)
220 Seiten, hardcover, 17 x 25cm, September, 2015, mit 1 s/w Abb., 3 Tab., Bibliogr., Reg. u. Stellenverz.
EUR 29,90 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Die Menschen der Bibel – wie lebten sie, was dachten sie und vor allem: Was glaubten sie? Zwei ausgewiesene Experten führen hier in einer einmaligen, interdisziplinären Übersichtsdarstellung, die sich nicht nur an Theologen wendet, in die wesentlichen Epochen, Menschen, Probleme und Theorien ein. Anhand zahlreicher Textquellen und archäologischer Funde zeichnen Michael Tilly und Wolfgang Zwickel die Religionsgeschichte des Heiligen Landes von den Anfängen sesshafter Siedlungen vor rund 10.000 Jahren bis zu den Anfängen des Christentums im 2. Jahrhundert n. Chr. und der Entstehung des Rabbinats im Judentum nach. So werden die Voraussetzungen für unsere jüdisch-christlich geprägte Welt verständlich und die geschichtliche Situation greifbar. Ein kommentiertes Quellenverzeichnis sowie ein Register runden den Band ab.
Rezension
Diese Religionsgeschichte Israels präsentiert den derzeitigen Forschungsstand für eine breitere Leserschaft vom Neolithikum bis zur Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n.Chr. Darin spiegelt sich die Erkenntnis, dass die Religionen des Heiligen Landes nur auf dem Hintergrund der kulturellen und religiösen Entwicklung des Landes verstanden werden können. Die Darstellung ist zugleich einführendes Lehrbuch wie Materialsammlung für das Studium der Religionsgeschichte Israels. Vor dem Hintergrund des vorhandenen religiösen Pluralismus wird die Gründungsgeschichte der Weltreligionen Judentum und Christentum verdeutlicht. Dazu werden methodisch historisch-kritisch die archäologischen, epigraphischen und literarischen Quellen (hebräische heilige Schriften des Judentums, das christliche Alte Testament) in ihrer historischen Bedingtheit in Anschlag gebracht.
Thomas Bernhard, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
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Nichtmitglieder 29,90 €
Wie lebten und woran glaubten die Menschen der Bibel? Zwei ausgewiesene Experten zeichnen anhand zahlreicher Textquellen und archäologischer Funde die Religionsgeschichte des Heiligen Landes nach und liefern so wertvolle Einsichten in die Wurzeln des Alten Testament, des Judentums und des Christentums.
Wolfgang Zwickel, geb. 1957, ist Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Kulturgeschichte Israels.
Presse:
»Ein differenziertes Zeugnis lebendiger Religionsgeschichte im Heiligen Land, das zeigt, dass zum Verständnis der jüdisch-christlichen Religion mehr nötig ist als das Alte und Neue Testament. Ein Buch, nicht nur für Fachleute oder Studenten der Thematik, sondern für jeden, der mehr über die Hintergründe der jüdisch-christlichen Religion wissen möchte.« lipola.de
»Ein empfehlenswerter Lesestoff, der Aufschluss zu geben vermag über unterschiedliche ursprüngliche Zugänge zu religiösem Kult.« Bn-Bibliotheksnachrichten
»Das neue Buch gewährt eine knappe, klare Darstellung des Themas und einen guten Überblick dazu, breiter und ausgewogener als manche anderen Darbietungen.« Zeitschrift für katholische Theologie
»Breit gefächert, ausgewogen, informativ, aber auch innovativ und zur weiteren Reflexion anregend...« Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 9
1 Was ist Religion? 11
2 Die Entwicklung der Religion vom Neolithikum bis zur Mittelbronzezeit 14
2.1 Die Religion des Neolithikums 14
2.2 Die Religion des Chalkolithikums 18
2.3 Die Religion der Frühbronzezeit 21
2.4 Die Religion der Mittelbronzezeit 25
3 Die Götterwelt der Mittel- und Spätbronzezeit in palästinischen Texten und Bildern 29
3.1 Die Götterwelt Palästinas in der Mittelbronzezeit 29
3.2 Die Götterwelt der Spätbronzezeit 31
4 Die Religion der Spätbronzezeit 36
5 Die Religion der Erzeltern 42
6 Ugarit und Emar — wichtige Umwelttexte für die Spätbronzezeit und für das Alte Testament 45
6.1 Die Texte aus Ugarit 45
6.2 Die Religion Ugarits 48
6.3 Die Texte aus Emar 51
7 Die Religion der Nachbarn Israels und Judas in der Eisenzeit 53
7.1 Die Religion der südlichen Aramäer (Aram-Damaskus) 53
7.2 Die Religion der Ammoniter 54
7.3 Die Religion der Moabiter 55
7.4 Die Religion der Edomiter 57
7.5 Die Religion der Midianiter und Ismaeliter 57
7.6 Die Religion der Philister 58
7.7 Die Religion der Phönizier 59
8 Kultstätten in Juda und Israel in der Eisenzeit I und II 60
8.1 Simeon/Juda 60
8.2 Simeon 61
8.3 Juda (ohne Jerusalem) 62
8.4 Jerusalem 62
8.5 Benjamin 64
8.6 Efraim 65
8.7 Manasse 65
8.8 Sebulon 67
8.9 Naftali 67
8.10 Dan 67
8.11 Ostjordanland 67
9 Die Religionen Palästinas während der Eisenzeit I/Richterzeit 69
10 Der Gott Jahwe 75
10.1 Die Wurzeln des Gottes Jahwe 75
10.2 Der Aufstieg Jahwes zum Nationalgott unter David 76
10.3 Der Gott Jahwe — Versuch einer Charakterisierung 79
10.4 Die Vorstellung von der Lade Gottes 81
11 Die Aufgaben des Königs 83
12 Der salomonische Tempel 86
13 Die Grenzheiligtümer des Nordreichs — Stierbilder als Zeichen des Jahwekults 90
14 Das 9. und 8. Jh. v. Chr. — Konsolidierung und theologische Reflexion 93
15 Assyrischer Druck und Befreiung hin zur Monolatrie 101
16 Die Zeit des babylonischen Exils 105
17 Neuanfang unter persischer Oberhoheit 108
18 Das Judentum vom Beginn der hellenistischen Epoche bis zur Zerstörung des zweiten Tempels 113
18.1 Geschichtlicher Überblick 113
18.2 Judentum und Hellenismus 120
18.3 Der Jerusalemer Tempelkult 121
18.4 Tora und Bundesnomismus 124
18.5 Die Synagoge 129
18.6 Religion im Alltag 132
19 Die samaritanische Religionsgemeinschaft 138
20 Religiöse Strömungen innerhalb des antiken Judentums 140
21 Das Christentum 150
22 Orientalische und griechisch-römische Religionen 155
Anmerkungen 160
Kommentiertes Quellenverzeichnis zur Religionsgeschichte 196
1 Textquellen 196
2 Archäologische Funde 198
Register 211
Orte und Länder 211
Gottheiten und Sachen 213
Bibelstellenverzeichnis 218
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