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Pinpoint - Fakten der Bauphysik
Pinpoint - Fakten der Bauphysik




Bruno Keller , Stephan Rutz

Vdf Hochschulverlag
EAN: 9783728131171 (ISBN: 3-7281-3117-2)
273 Seiten, hardcover, 16 x 22cm, Mai, 2007

EUR 49,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Pinpoint

Fakten der Bauphysik zu nachhaltigem Bauen

Keller & Rutz
Rezension
Dieses kompakte Werk ist die gesamte Bauphysik handlich und für den Praktiker komprimiert
als Buch gedruckt.
An den Bedürfnissen des nachhaltigen und modernen Bauens orientiert ist dieses Buch weniger als Lehrbuch mehr als Handbuch konzipiert. Das vorliegende Buch stellt die wichtigen Zusammenhänge knapp und anschaulich dar. Die erforderlichen Formeln und Definitionen sind ebenso vorhanden wie die anschaulichen Grafiken und die zahlreichen Tabellen.

Optisch ist das Buch ordentlich gestaltet und sinnvoll gegliedert, die einzelnen Kapitel und Themengebiete sind sauber voneinander getrennt dargestellt, was eine gute Übersichtlichkeit garantiert.

Der umfangreiche Anhang gibt dem praktizierenden Bauphysiker weitere Materialkennwerte, statistisches Datenmaterial und weitere Fakten an die Hand.



Besuchen Sie auch: http://www.pinpoint-online.ch/

Dort findet man Software-Tools wie den Energy-Design-Guide I (EDG I) und den Energy-Design-Guide II (EDG II) u.a. als Freeware.

Michael Kraus
Verlagsinfo
"PINPOINT" – Bauphysik auf den Punkt gebracht

Unter "nachhaltigem Bauen" versteht man heute die Planung und die Herstellung von Bauten, welche sowohl für die Benutzer eine sehr hohe Behaglichkeit und grosse Dauerhaftigkeit aufweisen als auch für den Betrieb einen nur minimalen Aufwand an Energie verlangen.

Dies bedingt:

eine hohe thermische Behaglichkeit,
eine gute Versorgung mit Tageslicht,
einen guten Lärmschutz sowohl gegenüber äusseren als auch inneren Lärmquellen,
eine gute Raumakustik,
die Vermeidung jeglicher Kondensations- und Schimmelpilzprobleme,
einen derart niedrigen Energiebedarf, dass besonders sanfte und effiziente Methoden zur Deckung des Restbedarfs eingesetzt werden können.

Alle diese Forderungen zu erfüllen erscheint auf den ersten Blick schwierig. Sowohl die diversen Lehrbücher der Bauphysik und der Haustechnik als auch die Vielzahl der inzwischen entstandenen EN- und SIA-Normen wirken in ihrer Vollständigkeit für Praktiker eher verwirrend als nützlich.

Dieses Handbuch geht einen anderen Weg: Es stellt die wichtigsten Zusammenhänge für alle wesentlichen Aspekte nachhaltigen Bauens in knapper und übersichtlicher Form dar, macht sie mit Hilfe von Rezepten, grafischen und tabellarischen Hilfsmitteln umsetzbar, illustriert sie mit Beispielen und ergänzt sie mit praktischen Hinweisen.

PINPOINT bringt die Grundlagen der Bauphysik auf den Punkt und ermöglicht Praktikern, ihre Kenntnisse rationell und auf das Wesentliche konzentriert umzusetzen.

Ergänzende Software-Tools:

Zusätzlich zum Buch PINPOINT stehen unter www.pinpoint-online.ch eine Reihe von Software-Tools wie der Energy-Design-Guide I (EDG I) und der Energy-Design-Guide II (EDG II) u.a. als Freeware zur Verfügung, welche die Arbeit zur energetischen Optimierung schon in frühesten Planungsphasen erleichtern können.

Warum PINPOINT Bauphysik?

vermittelt das für die Praxis notwendige Kernwissen kurz und bündig auf den Punkt gebracht ("haargenau")
kurzgefasste, übersichtliche Sammlung von Definitionen, Formeln, Modellrechnungen, Tabellen und Graphiken
gedacht als Arbeitsbuch "vor Ort" für Architekten, Bauingenieure und Praktiker in der Bauplanung
mit Software- und Online-Unterstützung
in edler Gestaltung und Ausstattung
Inhaltsverzeichnis
Vorwort

1. Energiehaushalt

Komfortbedingungen im Innenraum

Wärmeempfindung und Reaktion
Die entscheidenden Behaglichkeitsfaktoren
Referenzgrössen des Menschen
met-Wert, menschliche Leistungswerte
clo-Wert, Wärmedurchlasswiderstand der Bekleidung

Klimaeinfluss

Aussentemperatur
Sonneneinstrahlung

Grundmechanismen des Energieaustausches

Aussenraum: Infrarotstrahlung, Konvektion
Innenraum: Infrarotstrahlung, Wärmeleitung und Konvektion, Grenzschicht

Wärmeaustausch stationär

U-Wert, Temperaturverlauf
Verlustfaktor Fv
Konstruktionshinweise

Wärmeaustausch instationär

Temperaturleitfähigkeit a , Wärmeeindringvermögen b
Periodische Anregung: Eindringtiefe σ, Energiemenge QT
Dynamische Wärmekapazität C
Vorwiderstand Rv
Einmalige Anregung: Zeitkonstante τ, Reaktion auf eine Veränderung

Energiedurchgang durch die opake Gebäudehülle

Stationäre Auswirkung: Temperatur und Einstrahlung
Instationäre Auswirkung: Temperaturdurchgriff TDG, Strahlungsdurchgriff SDG, Isotherm, Adiabatisch
Gesamtbilanz für opake Bauelemente
Konstruktionsvergleich

Transparente Elemente

Strahlunstransmissionsgrad τE, Sekundärwärmeabgabegrad qi, Gesamtenergiedurchlassgrad g, Ug-Wert, Tageslichttransmissionsgrad τV, Spektrale Selektivität S, Farbwiedergabe Ra
Sonnenschutz
Leistungsbilanz

Luftinfiltration

Minimaler Luftwechsel
Maximal anzunehmender Luftwechsel
Mittlerer zu erwartender Luftwechsel
Grenz- und Zielwerte für die Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle
Regeln am Bau

2. Energetische Gesamtoptimierung

Grundsätze

Dynamische Kenngrössen eines Raumes

Verlustfaktor K, Strahlungsempfangsfläche, Mittlere Strahlungsdurchlässigkeit G, Dynamische Wärmekapazität C
Gewinnfaktor γ, Zeitkonstante τ
Leerlauftemperatur LLT

Energy Design Guide I

Optimierung der Gebäudehülle in der Frühphase

Energy Design Guide II

Energetische Optimierung
Berechnung von Heiz- und Kühlleistung respektive Energiebedarf

SIA 380/1

Berechnung des Heizwärmebedarfes

Sanfte Haustechnik

Thermisch aktive Bauelemente TAB
Komfortlüftung

Begriffe des Energiemanagements

Begriffe und Kennzahlen
Graue Energie – Grössenordnung

3. Feuchte

Wasserdampf und Luftfeuchtigkeit

Absolute Luftfeuchtigkeit ν, Sättigungsdampfdruck psat, Relative Luftfeuchtigkeit ϕ, Taupunkttemperatur θD, Oberflächenkondensation, Schimmelpilzbildung
Dampfdruckkurven
Dampfdrucktabelle
Temperaturfaktor fRsi
Vermeidung von Schimmelpilzbildung/Oberflächenkondensation

Wasserdampfdiffusion

Wasserdampfleitfähigkeit δ, Diffusions­widerstandszahl μ, Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke s Kondensationsüberprüfung
Regeln zum guten Schichtaufbau
Kondensatmengen-Überprüfung

4. Schall

Dimension

Hörbarer Frequenzbereich, Schallpegel L

Schallausbreitung

Schallemissionspegel Strassenverkehr
Lärmschutzverordnung LSV
Distanzabhängigkeit
Hinderniswirkung
Schallschutzwall, Schallschutzwand
Absenkung der Strassenführung

Luft- und Trittschall

Lärmempfindlichkeit

Luftschall

Mindestanforderungen
Luftschallnachweis

Trittschall

Mindestanforderungen
Trittschallnachweis
Trittschallverbesserungsmass

Schalldämmregeln

5. Raumakustik

Laufzeit – Schallreflexionen

Direktschall, Erste Reflexionen,
Diffusschall
Nachhallzeit T
Schallabsorption

Raumform

Schallverteilung
Schallreflexion

Frequenzwiedergabe

Korrekturelemente

Raumakustische Projektierung

6. Tageslicht

Lichttechnische Kenngrössen

Licht, Lichtstrom Φ, Strahlungsäquivalent K, Augenempfindlichkeitskurve
Leuchtdichte L, Beleuchtungsstärke E
Tageslichttransmissionsgrad τV
Einfluss der Verschattung

Tageslichtquotient TLQ

Bestimmung des Tageslichtquotienten TLQ

Tageslicht-Regeln

Auswirkungen und Verfügbarkeit von Tageslicht

Anhang

Stichwortverzeichnis
Abbildungsnachweis
Autorenportraits

Impressum