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Graphische Träume 800 Filmplakate deutscher und internationaler Produktionen Vorwort von Renato Casaro
Graphische Träume
800 Filmplakate deutscher und internationaler Produktionen


Vorwort von Renato Casaro

Manfred Christ

Bear Family Records
EAN: 9783899160505 (ISBN: 3-89916-050-9)
304 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 21 x 29cm, April, 2004

EUR 39,80
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Der Autor



Manfred Christ kam am 23. April 1941 in Oranienburg, Mark Brandenburg, zur Welt. 1945 zog die Familie nach Westdeutschland um, wo er 1948 eingeschult wurde. Nach Abschluß der Volksschule begann Christ am 1. April 1957 eine Lehre als Bürokaufmann und wurde am 31. März 1960 als Sachbearbeiter für Medizintechnik von der Lehrfirma übernommen. Von 1963 bis 1968 war er als Sachbearbeiter in einer Firma für Arzt-/Krankenhaus-Laborbedarf tätig und von 1969 bis 1995 Mitinhaber eines medizinisch-technischen Betriebs. Aus gesundheitlichen Gründen trat Manfred Christ 1996 in den Vorruhestand.



Ebenfalls erhältlich



- 1000 Nadelstiche (BFB 10014/ISBN 3-89795-715-9)

- Ein Name wie Musik (BFB 10015/ISBN 3-89795-821-X)

- Thank you for the days (BFB 10017/ISBN 3-89795-888-0)

- Internationale Pilzvergiftung (BFB 10021/ISBN 3-89795-940-2)
Rezension
"Rio Bravo", "Giganten", "Lohn der Angst", "Vom Winde verweht", "Die Vögel" - das sind nur fünf Titel von über 500 Filmplakaten die in diesem aufwändigen Werk zu bewundern sind. Der Kenner und Sammler Manfred Christ will in "Graphische Träume" Interesse für die Kunst und das Können von Filmplakat-Malern aus den 50er und 60er Jahren wecken, die damals als "Gebrauchsgraphiker" nur wenig beachtet wurden, obwohl sie durch ihre Malerei das Genre Film entscheidend prägten. Jedes Plakat ist zusätzlich mit Informationen zum Originaltitel, Künstler und Uraufführung versehen. Für Film-Fans und Freunde der Malerei lohnt sich der Kauf dieses Buches in jedem Fall.

B.E. für "lehrerbibliothek.de"
Verlagsinfo
Filmplakatmaler sind Könner. Sie mußten schon immer den Geschmack eines breiten Publikums treffen - nicht nur den einer Minderheit -, um die Menschen zum Kinobesuch zu animieren. Doch ihre Kunst (Kino ist ja nur trivial.) wurde nie sonderlich geschätzt. Im besten Fall galten sie als Gebrauchsgrafiker, Handlanger für illusionäre Zelluloid-Träume. Erst heute beweisen die stetig steigenden Preise auf Plakatauktionen, genießen diese Maler den Stellenwert, den sie für ihr Schaffen aus den 50er und 60er Jahren verdienen.

Filmplakate sind Meisterwerke. Die gekonnte Komposition aus Gestaltung, Schrift und natürlich der Erkennbarkeit der gemalten Helden - das alles macht die Beliebtheit der Arbeiten aus. Das Interesse daran ist ungebrochen. Nur: Wer kann sich schon all diese Stücke leisten, und: Wer schafft es überhaupt, sie aufzuspüren? Denn viel zu lange wurden Plakate gnadenlos vernichtet - nicht zuletzt von Institutionen, die sie hätten bewahren sollen. Die Rettung solcher Kulturgüter leisten statt dessen immer wieder engagierte, private Sammler - und nehmen dafür oft große materielle Opfer in Kauf.

Das neue Buch von Manfred Christ, einem der bedeutendsten Kenner und Sammler in diesem Land, gewährt einen umfassenden Einblick in die große Zeit des Star-Kinos. Auch wer (noch) kein passionierter Filmplakat-Fan ist, wird sich der Magie und Faszination dieser Kunstform kaum entziehen können.

Andreas Neumann, 9. März 2004
Inhaltsverzeichnis
- Erklärungen und Anmerkungen
- Ländercodes
- Aussenfronten und Reklame
- Plakatentwürfe A-Z
- Weitere wichtige Hinweise