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Die gotische Kathedrale BeitrĂ€ge zu ihrer Entstehung und Bedeutung Mit einem Vorwort von Norbert Nußbaum 
Übersetzung: Elfriede R. Knauer

Sonderausgabe 2010. UnverÀnd. Nachdruck der 5. Aufl. 1992

Titel der amerikanischen Originalausgabe:
The Gothic Cathedral. 
Origins of Gothic Architecture and the Medieval Concept of Order
Bollingen Foundation Inc., New York, N.Y., 1956
Die gotische Kathedrale
BeitrÀge zu ihrer Entstehung und Bedeutung


Mit einem Vorwort von Norbert Nußbaum

Übersetzung: Elfriede R. Knauer



Sonderausgabe 2010. UnverÀnd. Nachdruck der 5. Aufl. 1992



Titel der amerikanischen Originalausgabe:

The Gothic Cathedral.

Origins of Gothic Architecture and the Medieval Concept of Order

Bollingen Foundation Inc., New York, N.Y., 1956

Otto von Simson

Wissenschaftliche Buchgesellschaft
EAN: 9783534235322 (ISBN: 3-534-23532-0)
395 Seiten, paperback, 14 x 22cm, 2010, mit 9 Zeichn., Bibliogr. und Reg.

EUR 24,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Otto von Simsons Abhandlung ĂŒber die gotische Kathedrale hat die Architekturgeschichte beeinflusst wie kaum eine andere. Sie zĂ€hlt lĂ€ngst zu den Klassikern des Fachs. Simson fĂŒhrt uns darin die Entstehung und erste schöpferische Phase der gotischen Architektur vor Augen, die mit St. Denis begann und in Chartres ihren Höhepunkt erreichte. Er deutet die gotische Kathedrale als Abbild einer ĂŒbernatĂŒrlichen RealitĂ€t. Charakteristisch sind fĂŒr ihn dabei zwei Aspekte, die weder VorlĂ€ufer noch Parallelen haben: die BerĂŒcksichtigung des Lichts und das VerhĂ€ltnis von tektonischer Struktur und Erscheinung. Die vorliegende Studienausgabe wurde um ein aktuelles Vorwort zu Bedeutung und Rezeption von Simsons bahnbrechender Studie erweitert.



»Wir haben es hier mit einer hervorragend geschriebenen EinfĂŒhrung in die Symbolik der mittelalterlichen Architektur zu tun [...].«

Zeitschrift fĂŒr katholische Theologie

Otto von Simson (1912-1993) wurde in Berlin geboren. Nach Jahren im Exil, lehrte er zuletzt Kunstgeschichte an der Freien UniversitÀt Berlin.

Norbert Nußbaum ist Professor fĂŒr Architekturgeschichte an der UniversitĂ€t zu Köln.
Rezension
Die Gotik, der Begriff (ital. "gotico" ‚fremdartig‘, ‚barbarisch‘ meint zunĂ€chst ein Schimpfwort), als Strömung der europĂ€ischen Architektur und Kunst des Mittelalters nach der Romanik und vor der Renaissance entstand um 1140 in der Île-de-France um Paris und dauerte nördlich der Alpen bis etwa 1500. Die Gotik war eine Epoche der Verbildlichung der christlichen Ideenwelt und bediente sich in großem Umfang der Symbolik und Allegorie, wie es sich herausragend in der gotischen Kathedrale zeigt, dem Gesamtkunstwerk des Mittelalters. Das hier anzuzeigende, wieder neu aufgelegte Standardwerk zur gotischen Kathedrale von Otto von Simson deutet die gotische Kathedrale als Abbild einer ĂŒbernatĂŒrlichen Welt. Charakteristisch sind fĂŒr Simson dabei zwei Aspekte, die weder VorlĂ€ufer noch Parallelen haben: die BerĂŒcksichtigung des Lichts und das VerhĂ€ltnis von tektonischer Struktur und Erscheinung. Das erlĂ€utert der Autor exemplarisch an der Kathedrale von Chartres.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
WBG-Preis EUR 19,90
Buchhandelspreis EUR 24,90
Otto von Simsons Abhandlung zur Gotik ist lĂ€ngst ein Standardwerk. Erstmals beschreibt Simson hier die BerĂŒcksichtigung des Lichts und das VerhĂ€ltnis von tektonischer Struktur und Erscheinung als Kennzeichen der gotischen Kathedrale. Jetzt liegt endlich eine preisgĂŒnstige Studienausgabe mit einem aktuellen Vorwort zu Entstehung und Wirkung vor.
Otto v. Simson, Kunsthistoriker, geb. 1912 in Berlin. Promotion 1936 in MĂŒnchen. Von 1939 an Ordinarius an der UniversitĂ€t Chicago. Von 1964 - 1977 Lehrstuhl an der FU Berlin.
Inhaltsverzeichnis
EinfĂŒhrung VII

Einleitung 1

I. Gotische Struktur und der mittelalterliche Ordo

1. Gotische Form 13
2. Maß und Licht 36

II. Die Entstehung der Gotik

1. Suger von St. Denis 93
2. Die neue Kirche 133
3. Sens und die Westfassade von Chartres 203

III. Die Vollendung

1. Der Palast der Jungfrau 225
2. Die Kathedrale von Chartres 256

Anhang

AbkĂŒrzungen 335
Literaturverzeichnis 337
Register 360
Abbildungsverzeichnis 372