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Die Hexe, die sich im Dunkeln fürchtete
Die Hexe, die sich im Dunkeln fürchtete




Constanze Spengler

Hinstorff Verlag GmbH
EAN: 9783356015560 (ISBN: 3-356-01556-7)
40 Seiten, hardcover, 21 x 27cm, Januar, 2013

EUR 16,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
>>Am Fuß der Schwarzen Berge duckte sich unter den Kiefern am Ufer des Schwarzen Sees ein Haus. Das Haus war ganz aus Holz gebaut und stand so schief, dass es eigentlich hätte umfallen müssen – es fiel aber nicht ... In dem Haus wohnte eine Hexe.<<





Eine kleine Hexe, eine freundliche Hexe, eine weise Hexe. Die einen Wirbelsturm heraufbeschwören konnte, ohne vorher zu frühstücken! Und die nie Angst hatte, den Bus zu verpassen. Die sich nicht fürchtete, ihr Haus könne doch einmal zur Seite kippen. Die sich vor Spinnen nicht ekelte, vor Schlangen nicht und nicht vor Gespenstern. Die Vulkanausbrüche kalt ließen, die Helligkeit liebte und die selbst mit dem nervigen Spiegel an der Wand geduldig redete. Eine perfekte Hexe!? Nun, nicht ganz. Denn je mehr das Licht des Tages der Dämmerung wich, desto deutlicher spürte sie doch ... eine Angst – nämlich die vor der Dunkelheit.
Rezension
Mit "Die Hexe, die sich im Dunkeln fürchtete" ist Constanze Spengler ein wundervolles Bilderbuch gelungen. Die Geschichte, die vom überwinden eigener Ängste handelt, eignet sich sehr gut zum Vorlesen und gemeinsamen Anschauen des Buches. Die Bilder ergänzen die Geschichte perfekt und sind wirklich wundervoll illustriert. Die durchaus zwischendurch recht gruselige Geschichte lässt Kinder an den Ängsten der Hexe teilnehmen, und ebenso kann die Art, wie die Hexe die Ängste überwindet, Kindern einen Lösungsweg aufzeigen, wie sie mit ihren eigenen Ängsten umgehen können. Somit kann die Geschichte der Hexe, die sich im Dunkeln fürchtete als Gesprächsanlass genommen werden um mit Kindern über die Überwindung der eigenen Ängste zu sprechen.
Fazit: Ein (für Kinder) wichtiges Thema, das sehr ansprechend aufbereitet ist.
A. Wilmsen, lbib.de
Verlagsinfo
Nach den rasanten Abenteuern der Postziege im wilden Afrika und der romantischen Liebesgeschichte von Hund und Katze führt uns Constanze Spengler in ihrem dritten Bilderbuch in eine märchenhafte Welt, die so märchenhaft-unwirklich gar nicht ist. Klar, wo eine Hexe ist, da gibt es auch eine besonders fette Kröte ... und eine Eule ... und eine Fledermaus (oder zumindest deren Überbleibsel) ... und eine andere Hexe, die so freundlich nicht ist und die doch tatsächlich – welch haariges Vergnügen – Bärte von Gespenstern sammelt und dabei Teerpappen-Zigarillos raucht. Aber die Angst vor der Dunkelheit – sie ist eine, die jedes Kind verspürt und die auch noch manchen lange der Kindheit Entwachsenen in die Helligkeit treibt.

Zum Glück gibt es Freunde, die gleichfalls Ängste haben und diese teilen können. Zum Glück gibt es den Mut, der allerdings ohne Furcht nicht auskommt. Und zum Glück gibt es manchmal die Erkenntnis, dass die Probleme anderer vielleicht noch etwas dramatischer sind als die eignen. Und sei es das Unglück des Gespenstes, dem gerade – wir ahnen die Übeltäterin – der Bart gestohlen wurde ...


Furcht und deren Überwindung ist ein wichtiges Thema für Kinder. In der kleinen Hexe finden Sie eine liebevolle und mutige Identifikationsfigur.