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Die Geschichte der Schönheit
2. Aufl.
Aus dem Italienischen von Friederike Hausmann und Martin Pfeiffer
Umberto Eco (Hrsg.)
Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423343695 (ISBN: 3-423-34369-9)
440 Seiten, paperback, 17 x 24cm, 2007, Mit zahlreichen farbigen Abbildungen
EUR 24,90 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
WAS IST SCHÖN?
Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco läßt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Streifzug und liefern den »Originalton« der jeweiligen Zeit.
»Eine gewaltige, eine luxuriöse, eine wunderbare Ausstellung, eine virtuelle Wanderung durch die Geschichte der Schönheit.«
Literaturen
Rezension
Der Autor, bekannt geworden insbesondere durch seinen Roman ›Der Name der Rose‹ (dt. 1982), befasst sich in diesem reich illustrierten Buch mit dem Begriff Schönheit innerhalb der bildenden Künste, der Malerei, der Architektur, des Industriedesigns etc.. Seine Ausführungen werden ergänzt durch Zitate von Philosophen und Kulturschaffenden aus der Antike, der Renaissance, der Aufklärung und anderer Epochen. Die Geschichte der Schönheit überzeugt auch durch eine übersichtliche Gliederung; es geht einerseits um die Darstellung menschlicher Schönheit, der weiblichen wie der männlichen, und der sich wandelnden Ideale von Schönheit, andererseits geht es um die Schönheit etwa von Gebäuden, von der Musik und deren Abhängigkeit von der Mathematik. Die Texte sind in Verbindung mit reichhaltiger Illustration gut lesbar und in angenehmer Weise nicht wissenschaftlich, aber keineswegs flach.
Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Umberto Eco wurde am 5. Januar 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebt in Mailand und lehrt Semiotik an der Universität Bologna. Er verfaßte zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. ›Der Name der Rose‹ (dt. 1982) machte Eco weltberühmt. Seine wissenschaftliche Laufbahn machte ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Semiotik weltweit. Seine Leistungen wurden inzwischen mit nicht weniger als 17 Ehrendoktorwürden aus aller Welt honoriert.
Pressestimmen
»Wer sich mit wachsendem Behagen durch diesen Almanach blättert, bekommt indes von unendlich vielen Aspekten der Ästhetik einen Eindruck.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»…eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.«
Das Heft
»Hereinspaziert, hereinspaziert, meine Damen und Herren, hier spielt die Musik, hier sind Götter, Menschen und Maschinen: Hier führt Professor Eco mit seinem Assistenten persönlich durch sein Panoptikum ›Die Geschichte der Schönheit‹ Werfen Sie einen Blick auf die unbekleidete Venus und auf Monika Bellucci, auf den Apoll vom Belvedere und David Beckham! ... Die Schönheit der Darstellung hat sich dem Leser seines Buches am Ende wie von selbst erschlossen.« Süddeutsche Zeitung
»Der italienische Starautor Umberto Eco setzt das Thema von den ersten Seiten an bildstark in Szene, setzt gekonnt Akzente in der Zeitreise durch drei Jahrtausende und kommentiert die Bilder, die man zu ihrer Zeit als Augenweiden klassifiziert hatte, mit grossem wissenschaftlichem Sachverstand. Dass die Druckqualität auch bei einem Taschenbuch hohen Ansprüchen genügt, freut das Auge und das Portemonnaie. So viel Schönheit für so wenig Geld gabs zwischen zwei Buchdeckeln schon lange nicht mehr.« Sonntag
Was ist schön? Jeder glaubt das zu wissen, und dennoch hat sich die Vorstellung davon, was das Schöne sei, immer wieder verändert. Umberto Eco lässt diese Ideen im Wandel der Zeiten und der Kunst sichtbar werden. Er entwirft ein grandioses Panorama von der Antike bis in die Gegenwart und bezieht alle künstlerischen Ausdrucksformen bis hin zu Industriedesign, Film und Popkultur mit ein. Zahlreiche ausgewählte Texte aus Literatur und Philosophie sowie Zeugnisse von Künstlern begleiten Ecos Wanderung und liefern den »Originalton« aus der Zeit. So entstand eine beeindruckende und unterhaltsame Einführung in die Kunst der Menschheitsgeschichte.
Inhaltsverzeichnis
Einführung 8
Vergleichstafeln
Unbekleidete Venus 16 | Unbekleideter Adonis 18 |
Bekleidete Venus 20 | Bekleideter Adonis 22 |
Gesicht und Haar der Venus 24 | Gesicht und Haar des Adonis 26 | Maria 28 | Jesus 30 | Könige 32 | Königinnen 34 | Proportionen 34
Kapitel I Das ästhetische Ideal Griechenlands
1. Der Musenchor 36
2. Die Künstler und die Schönheit 42
3. Die Schönheit der Philosophen 48
Kapitel II Apollinisch und dionysisch
1. Die delphischen Götter 52
2. Von den Griechen zu Nietzsche 57
Kapitel III Schönheit als Proportion und Harmonie
1. Die Zahl und die Musik 60
2. Die Proportion in der Architektur 64
3. Der menschliche Körper 72
4. Kosmos und Natur 82
5. Die anderen Künste 86
6. Funktionalität 88
7. Die Proportion in der Geschichte 90
Kapitel IV Licht und Farbe im Mittelalter
1. Licht und Farben 98
2. Gott als Licht 102
3. Licht, Reichtum und Armut 105
4. Die Zierde 111
5. Die Farben in Dichtung und Mystik 114
6. Die Farben im täglichen Leben 118
7. Die Symbolik der Farben 121
8. Theologen und Philosophen 125
Kapitel V Die Schönheit der Monster
1. Eine schöne Darstellung des Häßlichen 130
2. Fabeltiere und »Wunderwesen« 138
3. Das Häßliche in der universalen Symbolik 143
4. Die Notwendigkeit des Häßlichen für die Schönheit 148
5. Das Häßliche als Kuriosum der Natur 152
Kapitel VI Von der Schäferin zur engelsgleichen Frau
1. Heilige und profane Liebe 154
2. Damen und Troubadoure 161
3. Damen und Ritter 164
4. Dichter und unmögliche Lieben 167
Kapitel VII Die magische Schönheit im 15. und 16. Jahrhundert
1. Die Schönheit zwischen Erfindung und Nachahmung der Natur 176
2. Das Bildnis 180
3. Die übersinnliche Schönheit 184
4. Venus 188
Kapitel VIII Damen und Heroen
1. Die Damen... 192
2. .. .und die Heroen 200
3. Die praktische Schönheit... 206
4. .. .und die sinnliche Schönheit 209
Kapitel IX Von der Anmut zur ruhelosen Schönheit
1. Auf dem Weg zur subjektiven und multiplen Schönheit 214
2. Der Manierismus 218
3. Die Krise des Wissens 225
4. Melancholie 226
5. Agudeza,Wit,Concettismo... 229
6. Das Streben nach dem Absoluten 233
Kapitel X Vernunft und Schönheit
1. Dialektik der Schönheit 236
2. Strenge und Befreiung 241
3. Paläste und Gärten 242
4. Klassizität und Klassizismus 244
5. Heroen, Körper und Ruinen 249
6. Neue Ideen, neue Themen 252
7. Frauen und Leidenschaften 259
8. Das freie Spiel der Schönheit 264
9. Die grausame und dunkle Schönheit 269
Kapitel XI Das Erhabene
1. Eine neue Auffassung vom Schönen 274
2. Erhaben ist das Echo einer großen Seele 278
3. Das Erhabene der Natur 281
4. Die Poetik der Ruinen 285
5. Das »Gotische« in der Literatur 288
6. Edmund Burke 290
7. Das Erhabene Kants 294
Kapitel XII Die romantische Schönheit
1. Die romantische Schönheit 298
2. Romantische Schönheit und romanhafte Schönheit 304
3. Die vage Schönheit des »ich weiß nicht was« 310
4. Romantik und Revolte 313
5. Wahrheit, Mythos, Ironie 315
6. Finster, grotesk, melancholisch 321
7. Lyrische Romantik 325
Kapitel XIII Die Religion der Schönheit
1. Die ästhetische Religion 328
2. Der Dandy 333
3. Liebe, Tod und Teufel 336
4. L'art pour l'art 338
5. Ärebours 341
6. Der Symbolismus 346
7. Der ästhetische Mystizismus 351
8. Die Ekstase in den Dingen 353
9. Die Impression 356
Kapitel XIV Das neue Objekt
1. Die solide viktorianische Schönheit 360
2. Eisen und Glas:die neue Schönheit 364
3. Vom Art Nouveau zum Art Deco 368
4. Die organische Schönheit 374
5. Gebrauchsgegenstände: Kritik, Kommerzialisierung, Seriencharakter 376
Kapitel XV Die Schönheit der Maschinen
1. Die schöne Maschine? 380
2. Von der Antike zum Mittelalter 385
3. Vom 15. Jahrhundert bis zur Barockzeit 388
4. 18. und 19. Jahrhundert 392
5. Das 20.Jahrhundert 394
Kapitel XVI Von abstrakten Formen auf den Grund der Materie
1. »Seine Statuen in den Felsen suchen« 400
2. Die zeitgenössische Aufwertung 402
3. Das objet trouve 406
4. Von der reproduzierten zur industriellen Materie, auf den Grund der Materie 407
Kapitel XVII Die Schönheit der Medien
1. Schönheit der Provokation oder Schönheit des Konsums? 412
2. Die Avantgarde oder die Schönheit der Provokation 415
3. Die Schönheit des Konsums 418
Textnachweis 431
Namenregister zu den Zitaten 434
Namenregister zu den Abbildungen 435
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