|
|
|
|
Der Weg nach Oxiana
Robert Byron
Reihe: 237
Die andere Bibliothek
EAN: 9783847720386 (ISBN: 3-8477-2038-4)
384 Seiten, hardcover, 13 x 22cm, Oktober, 2021
EUR 24,00 alle Angaben ohne Gewähr
|
|
Umschlagtext
Nach seiner Grand Tour durch Italien bis nach Griechenland (Europa 1925, Band 373) und seiner Reise in die Mönchsklausen der Orthodoxie (Der Berg Athos. Reise nach Griechenland, Band 422) machte sich Robert Byron 1933 auf den Weg nach Oxiana. Die Stationen seiner Forschungsreise führten ihn von Venedig über Palästina und Jerusalem bis nach Persien und Afghanistan. Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur: Vor allem Afghanistan hat es ihm angetan: Vollendete Schönheit entdeckte er in Kunduz, Mazar-i-Scharif und Kabul.
Der Weg nach Oxiana ist Robert Byrons Meisterwerk, für Bruce Chatwin und andere Bewunderer, die nach Byrons Vorbild schreibend in die Ferne aufbrachen, eines der wichtigsten Reisebücher aller Zeiten.
Rezension
Venedig, Jerusalem, Damaskus, Bagdad, Teheran, Isfahan, Herat, Mazar-i-Scharif, Kabul. Was verbindet diese Städte miteinander? Sie wurden aufgesucht und beschrieben von dem Schriftsteller Robert Byron (1905-1941) auf seiner Reise vom 20.8.1933 bis zum 8.7.1934. Literarisch verarbeitet hat er seine Erlebnisse in seinem Buch „Tho Road to Oxiana. Visiting Persia and Afghanistan“ aus dem Jahre 1937. 2004 erschien das Werk in edler Ausstattung, übertragen ins Deutsche von Matthias Fienbork, als 237. Band in der Anderen Bibliothek. 2021 wurde er als preisgünstiger Band in demselben Verlag als Extradruck erneut publiziert.
Bekanntheit erlangte Byron durch seine Werke zur Reiseliteratur, zu Deutsch: „Europa 1925“(1926) und „Der Berg Athos“(1928). Auch sie erfuhren in der Anderen Bibliothek eine Veröffentlichung. Im Unterschied zu diesen bezeichnete der englische (Reise-)Schriftsteller Bruce Chatwin den „Weg nach Oxiana“ in einem Vorwort aus dem Jahre 1980 als „Meisterwerk“. Und das zu Recht, überzeugt der Reisebericht von Persien und Afghanistan durch genaue Beobachtungsgabe, durch aufschlussreiche Dialoge und durch Kritik am britischen Kolonialismus. Versehen ist der Band zudem mit zeitgenössischen Schwarz-Weiß- Fotographien von Byron. Geschichts- und Englisch-Lehrkräfte werden durch die Neuausgabe von Byrons Spätwerk motiviert, sich in ihrem Fach-Unterricht oder in einem fächerübergreifenden Kurs mit der Geschichte und den Ethnien Afghanistans und Irans problemorientiert auseinanderzusetzen.
Fazit: Robert Byrons Buch „Der Weg nach Oxiana“ nimmt jede:n mit auf eine faszinierende Reise zu den kulturhistorischen Stätten im Iran und in Afghanistan. Die Lektüre dieses schön editierten Klassikers wird allen an Reiseliteratur Interessierten viel Freude bereiten.
Dr. Marcel Remme, für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Nach seiner Grand Tour durch Italien bis nach Griechenland (Europa 1925, Band 373) und seiner Reise in die Mönchsklausen der Orthodoxie (Der Berg Athos. Reise nach Griechenland, Band 422) machte sich Robert Byron 1933 auf den Weg nach Oxiana. Die Stationen seiner Forschungsreise führten ihn von Venedig über Palästina und Jerusalem bis nach Persien und Afghanistan. Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur. »Verglichen damit ist New York nur ein Ameisenhaufen.«
Aus den persönlichen Notizen, Anekdoten, politischen Analysen und Kulturbetrachtungen formt Robert Byron eine Collage, die von einer beinahe unheimlichen politischen Hellsichtigkeit und enormen Kennerschaft zeugen. Mit sardonischem Witz betrachtet er voller Neugier die Welt: von solchen Reisen kann die Gegenwart nur träumen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort von Bruce Chatwin S. 5
ERSTER TEIL
Übersichtskarte S. 14
Venedig S. 15 MS Italia S. 17
Zypern Kyrenia S. 18 Nikosia S. 22 Famagusta S. 23
Larnaka S. 25 MS Martha Washington S. 26
Palästina Jerusalem S. 26
Syrien Damaskus S. 40 Beirut S. 42 Damaskus S. 44
Irak Bagdad S. 50
ZWEITER TEIL
Übersichtskarte S. 54
Persien Kermanschah S. 55 Teheran S. 56
Gulhek S. 60 Teheran S. 61 Zinjan S. 63 Täbris S. 67
Maragha S. 71 Tasr Kand S. 72 Saoma S. 75
Qala Julk S. 76 Ak Bulagh S. 78 Zinjan S. 79
DRITIER TEIL
Übersichtskarte S. 82
Teheran S. 83 Ayn Varzan S. 92 Schahrud S. 93
Nishapur S. 94 Meschhed S. 96
Afghanistan Herat S. 101 Karuh S. 134 Kala Nao S. 136
Laman S. 141 Karuh S. 143 Herat S. 143
Persien Meschhed S. 147 Teheran S. 153
VIERTER TEIL
Übersichtskarte S. 156
Teheran S. 157 Qom S. 167 Delijan S. 167
Isfahan S. 168 Abadeh S. 171
Kavar S. 179 Firuzabad S. 183
Schiras S. 198 Kazerun S. 198
Abadeh S. 213 Isfahan S. 214
Schiras S. 172
Ibrahimabad S. 188
Persepolis S. 200
Yazd S. 225
Bahramabad S. 230 Kerman S. 230 Mahan S. 231
Yazd S. 233 Isfahan S. 235 Teheran S. 235
Sultaniye S. 244 Teheran S. 244
rllnriER teil
Übersichtskarte S. 248
Shahi S. 249 Asterabad S. 251 Gumbad-i-Qabus S. 253
Bandar Shah S. 258 Samnan S. 260 Damghan S. 261
Abbasabad S. 262 Meschhed S. 263 Kariz S. 275
Afghanistan Herat S. 278 Moghor S. 288
Bala Murghab S. 297 Maimena S. 301 Andkhoi S. 311
Mazar-i-Scharif S. 313 Kunduz S. 336 Khanabad S. 340
Bamiyan S. 344 Schibar S. 349 Charikar S. 353
Kabul S. 354 Ghazni S. 356 Kabul S. 362
Indien Peschawar S. 364 The Frontier Mail S. 367
MS Maloja S. 368
England Savernake S. 369
Abbildungen S. 371
|
|
|