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Das gelbe Haus
Roman
Originaltitel: Kiiroi ie
Übersetzung: Busson, Katja
Mieko Kawakami
DuMont Buchverlag
EAN: 9783832168346 (ISBN: 3-8321-6834-6)
528 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 13 x 21cm, August, 2025, Gebunden mit Schutzumschlag, Glanzlack und Lesebändchen
EUR 26,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
SPIEGEL Buchpreis 2025 Platz 5
Die siebzehnjährige Hana träumt von einer besseren Zukunft für sich und ihre Mutter, doch das Leben meint es nicht gut mit ihr. Es ist kurz vor der Jahrtausendwende, und in Japan ist die Wirtschaft ins Stocken geraten. Als die ältere Kimiko Hana unter ihre Fittiche nimmt, wird sie Teil einer neuen, selbst gewählten Familie: einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von jungen Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben. Unter der Führung von Kimiko übernehmen sie eine Bar, und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Hana ein gewisses Maß an Freiheit und Sicherheit. Doch als das Geld zur Neige geht, sieht sie keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt ehrlich zu verdienen, und so rutscht Hana immer tiefer in eine kriminelle Parallelwelt, aus der es scheinbar kein Zurück mehr gibt.
In ihrem neuen Roman erzählt Mieko Kawakami eindringlich von der Hoffnung, die eine Wahlfamilie verspricht, und widmet sich scharfsinnig der Illusion des freien Willens und der Frage nach menschlicher Würde.
MIEKO KAWAKAMI, geboren in Osaka, ist die Autorin des internationalen Bestsellerromans Brüste und Eier (DuMont 2020). Für ihr Werk wurde Kawakami u. a. mit dem Akutagawa-Preis, dem Tanizaki-Preis und dem Murasaki-Shikibu-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman Heaven (DuMont 2021) stand auf der Shortlist für den International Booker Prize 2022 und All die Liebenden der Nacht (DuMont 2023) auf der Shortlist für die National Book Critics Circle Awards 2023. Sie lebt in Tokio.
KATJA BUSSON, geboren 1970, studierte Japanologie und Anglistik in Trier und Tokio. Sie übersetzte u.a. Junichiro Tanizaki, Keigo Higashino, Shugoro Yamamoto, Nanae Aoyama, Ko Machida und Natsu Miyashita.
Rezension
Hana, eine junge Frau in Tokio lebt in prekären Verhältnissen und findet keinen Platz in der Gesellschaft, bis sie sich einer bunten Gruppe fremder Frauen anschließt, die zu einer Familie werden und ihr altes Haus mit gelber Hoffnungs-Farbe streichen: ein Symbol für Würde, Zusammenhalt und die Suche nach einem Ort, an dem man bleiben darf. Aber die Bar, die die Frauen betreiben, kann die Gruppe nicht finanzieren und so rutscht auch Hana immer mehr in die Kriminalität ab. Der Roman als Sozial- und Milieustudie vom Rand der Gesellschaft verlangt vom Leser Geduld, belohnt aber mit eindringlicher Stimmung und Porträtierung der Figuren.
Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Rezensionen:
»Mieko Kawakami revolutioniert gerade die japanische Literatur.« Peter Praschl, DIE LITERARISCHE WELT
»'Das gelbe Haus' hat etwas, an dem man sich festhalten kann: Hoffnung« Peter Praschl, WELT.DE »Elemente einer Sozialstudie [mischen] sich mit der Spannung eines Thrillers.« Michael Schmitt, DEUTSCHLANDFUNK
»Berührend erzählt die japanische Autorin von Hanas Nöten, ihrem Versuch, eine Zukunft für die Wahlfamilie zu schaffen.« Beate Rottgardt, RUHR-NACHRICHTEN
»Offen und schonungslos« Marlene Sorensen, HARPER'S BAZAAR
»Mieko Kawakami [beweist] ein weiteres Mal ihr schriftstellerisches Talent, mit ihrem bislang bewegendsten Roman.« Simone Auer, SUMIKAI.COM
»Mieko Kawakamis neuer Roman changiert behutsam zwischen spannendem Krimi und knallharter Milieustudie.« Peter Mohr, LOKALKOMPASS.DE
»[E]twas besonders, dieses prekäre Milieu so realistisch darzustellen« Katrin Hillgruber, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
»Die Sprache wirkt atemlos und federnd, kein Detail fühlt sich überflüssig an.« Julia Kohli, NZZ BÜCHER AM SONNTAG
»Mieko Kawakami zählt [...] wohl zu den bekanntesten japanischen Stimmen.« Leila Hermann, VOGUE GERMANY
»[Mieko Kawakami] tut mit einer gewissen Leichtigkeit gesellschaftlich ernste Themen behandeln [und] hat einen sehr poetischen Stil.« Annette König, SRF |
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