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Besser lange leben Wie Sichtweisen und Einstellungen unser Altern prägen
Besser lange leben
Wie Sichtweisen und Einstellungen unser Altern prägen




Frieder R. Lang

Hogrefe-Verlag
EAN: 9783456864433 (ISBN: 3-456-86443-4)
208 Seiten, paperback, 16 x 23cm, 2026

EUR 28,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Wissenschaftlich fundierter Blick auf Altern, Lebenswille und Endlichkeit. Zeigt, wie Erinnerungen, Zukunftsbilder und Erwartungen zu mehr Sinn, Klarheit und Hoffnung im langen Leben beitragen können.

„Besser lange leben“ richtet den Blick auf die psychologischen Aspekte des Älterwerdens und eröffnet neue Perspektiven auf ein langes Leben. Wer älter wird, erlebt oft, dass zusätzliche Lebensjahre nicht automatisch mehr Freiheit bedeuten. Ungewissheit, gesundheitliche Fragen und der Gedanke an Endlichkeit, Sterben und Tod können verunsichern. Gleichzeitig bietet das Alter die Chance, das eigene Leben neu zu betrachten und bewusst zu gestalten.

Anschaulich und wissenschaftlich fundiert zeigt das Buch, dass Langlebigkeit weit mehr ist als ein medizinisches Thema. Gefühle, Erinnerungen, Zukunftsbilder und der innere Lebenswille prägen, wie Menschen ihr Alter erleben. Nicht die Anzahl der Jahre entscheidet, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben.

Das Buch erklärt, warum Zeit im Alter oft schneller vergeht, wie Zukunftsdenken und Erinnern den Lebenswillen und die Willenskraft beeinflussen und weshalb realistische Erwartungen manchmal hilfreich sind – und manchmal nicht. Es beleuchtet, wie der Lebenswille das hohe Alter positiv verändern kann und wie ein bewusster Umgang mit Endlichkeit zu mehr Sinn, Klarheit und Hoffnung führt.

Ein verständliches und fundiertes Buch für alle, die wissen möchten, wie ein langes Leben gelingen kann – psychologisch, alltagsnah und menschlich.

Prof Dr. Frieder R. Lang ist seit 2006 ordentlicher Professor für Psychologie und Gerontologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Leiter des Master-of-Science Studiengangs Gerontologie an der FAU sowie Direktor des Instituts für Psychogerontologie und Sprecher des interdisziplinären Centrums für Alternsforschung der FAU. Er hat über 200 wissenschaftliche Aufsätze und Fachbücher zu Fragen des Alterns und der Langlebigkeit publiziert. In seinen viel beachteten Arbeiten hat er untersucht, wie sich persönliche Sichtweisen und Gefühle auf den Verlauf und die Gestaltung des langen Lebens auswirken.
Rezension
Dieses Buch beleuchtet die psychologischen Aspekte des Älterwerdens; denn Gefühle, Erinnerungen, Zukunftsbilder und der innere Lebenswille prägen, wie Menschen ihr Alter erleben. Nicht die Anzahl der Jahre entscheidet, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben, so die Überzeugung des Autors. Die Langlebigkeit ist für viele Menschen vor allem eines: eine ungewisse und oft herausfordernde Option des langen Lebens. Wie verändern sich Sichtweisen auf die eigene Zukunft, wenn wir altern? Welche Rolle spielt es für den Umgang mit dem Altern, wie wir über Endlichkeit, Sterben und Tod denken? Anschaulich und wissenschaftlich fundiert erklärt das Buch, warum Zeit im Alter schneller vergeht, wie Zukunftsdenken und Erinnern den Lebenswillen und Willenskraft formen, wie der Lebenswille das hohe Alter positiv verändern können und wie der Umgang mit Endlichkeit zu mehr Sinn, Klarheit und Hoffnung führt. Wie kann ein langes Leben gelingen? Was verbinden Menschen mit einer höheren Lebenserwartung? Wie verändert sich das Zukunftsdenken im Laufe des Lebens? Wie tragen Erinnerungen zu einem langen Leben bei? Wieso erleben Menschen die Zeit mit zunehmendem Alter beschleunigt? Welche Rolle spielt der Lebenswille für ein besseres langes Leben? Schließlich – wie verändert sich das Denken über Endlichkeit, Sterben und Tod in späten Phasen eines langen Lebens? All das sind Kernfragen der Alternspsychologie, die Thema dieses Buchs sind.

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7

Kapitel 1
Altern erleben – Wie das Alternserleben den Lebenswillen prägt 11

Das Kapitel behandelt, wie sich das Alternserleben auf Gesundheit,
Wohlbefinden und den Wunsch nach einem langen Leben auswirkt.

Kapitel 2
Lange leben – Wie sich langes Leben auf die Gesellschaft auswirkt 37

Das Kapitel behandelt die gesellschaftlichen Vorteile des langen Lebens und
wie der Lebenswille zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt.

Kapitel 3
Zukunft denken – Wie sich die Zukunftsperspektive auf das Altern auswirkt 65

Das Kapitel behandelt, wie sich das Zukunftsdenken im Lebenslauf verändert
und wie das Altern von der persönlichen Zukunftsperspektive abhängt.

Kapitel 4
Zeit gestalten – Wenn die Zeit im Alter beschleunigt erscheint 95

Das Kapitel behandelt, wann und warum die Zeit im Alter als beschleunigt erlebt
wird und warum das Zeiterleben im Alter eine Folge veränderter Emotionen ist.

Kapitel 5
Zurückblicken – Wie Erinnern zum langen Leben beiträgt 121

Das Kapitel behandelt, in welcher Weise Gedächtnisleistungen und deren
Veränderungen vom Zeiterleben und von der Willenskraft abhängig sind.

Kapitel 6
Realistisch bleiben – Wann Illusionen hilfreich sind und wann nicht 147

Das Kapitel behandelt, wann es gesünder ist, realistisch in seinen Erwartungen zu
sein, wann das Gegenteil hilfreich ist und welche Rolle dabei Alternsängste spielen.

Kapitel 7
Leben wollen – Wie Willenskraft das verlängerte Leben prägt 169

Das Kapitel behandelt die Frage, wie Menschen mit der Zunahme der Lebenszeit
umgehen und welche Rolle dabei der Lebenswille und die Willenskraft spielen.

Abschluss
Verantwortung leben – Was am Ende noch Hoffnung machen kann 195

Das Schlusswort behandelt eine mögliche Verantwortung für das, was nach
dem Ende des Lebens kommt und wie daraus Hoffnung entstehen kann.

Der Autor 205
Schlagwort- und Personenverzeichnis 206