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Berühr mich!
Eine Box voller meisterhafter Liebesgeschichten
8 Audio CDs
Sprecher: Wolf Frass, Inge Keller, Johannes Steck
Honore de Balzac, Giovanni Boccaccio, Giacomo Casanova, Heinrich Heine, Eduard Graf von Keyserling, Edgar Allan Poe, Rainer Maria Rilke, Friedrich von Schiller
Audiobuch Verlag
EAN: 9783899643336 (ISBN: 3-89964-333-X)
8 Seiten, CD-A (Audio-CD), 14 x 13cm, 2009
EUR 19,95 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
BERÜHR MICH!
15 ERZÄHLUNGEN ÜBER DIE LIEBE.
GELESEN VON WOLF FRASS, INGE KELLER UND JOHANNES STECK
Die Liebe in all ihren Dimensionen. Fünfzehn meisterhafte Erzählungen. Drei große Stimmen. Ein Geschenk.
Rilkes Liebesgeschichten aus seiner Jugend sind in ihrer Tragik nah an dem, was uns auch heute berühren mag, so wie auch Heines Erzählung, der sich aber das Scheitern vor den großen Gefühlen nicht ganz so tief zu Herzen nimmt - ein wenig Ironie klingt bei ihm stets hindurch. Diese Sammlung erkundet freilich alle Facetten des Herzens: so gibt es handfeste Intrigen (Schiller), komplizierte Dreiecksgeschichten (Keyserling), gekonnte Verführungen (Casanova) - und die pralle Liebeslust von Balzac bis Boccaccio. Liebe - man hört es hier - kann eben alles.
Lesungen
8 CD mit 510 Minuten
www.audiobuch.com
Rezension
Die Liebe ist nach wie vor ein zentrales und elementares Thema der Literatur, - in Lyrik wie in Prosa. Dieser Hörbuch-Set bietet 15 Liebesgeschichten aus verschiedenen Jahrhunderten und in verschiedensten Perspektiven - von heiter bis tragisch, von komisch bis erotisch sind die vielfältiogen Facetten des Themas Liebe vertreten. Dabei sind so unterschiedliche Autoren wie Giovanni Boccaccio oder Giacomo Casanova einerseits und Heinrich Heine oder Rainer Maria Rilke andererseits, z.T. mit mehreren Erzählungen, vertreten: Klassiker der Literatur zum Thema Liebe, gekonnt und einfühlsam vorgetragen in Lesungen von mehr fast 9 Stunden Spieldauer!
Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Gleich acht berühmte Autoren sorgen in diesem attraktiven Set für einen wundervollen Liebesreigen. Diese Sammlung erkundet alle Facetten des Herzens: so gibt es handfeste Intrigen (Schiller), komplizierte Dreiecksgeschichten (Keyserling), gekonnte Verführungen (Casanova) – und die pralle Liebeslust von Balzac bis Boccaccio. Liebe – man hört es hier - kann eben alles.
Honoré de Balzac (1799-1850). Mißerfolge als Verleger, Spekulationen und ein luxuriöser Lebensstil stürzten Balzac in hohe Schulden und zwangen ihn zu rastloser literarischer Arbeit. Er gilt neben Molière und Victor Hugo als einer der größten französischen Autoren überhaupt.
Giovanni Boccaccio (geb. 1313 in Paris oder Florenz, gest. 1375 bei Florenz) kam als uneheliches Kind eines florentinischen Kaufmanns und einer französischen Adligen zur Welt. Er erlernte den Kaufmannsberuf und studierte später Jura. Am Königshof in Neapel begann er seine dichterische Laufbahn. Ab 1340 lebte er als Richter und Notar in Florenz. In den 60er Jahren unternahm er diplomatische Reisen zum Papst und nach Rom.
Giacomo Casanova (geb. 1725 in Venedig, gest. 1798 in Böhmen) nannte sich Chevalier de Seingalt. Er studierte Jura und Theologie. 1755 wurde er in Venedig wegen Gottlosigkeit eingekerkert. Ein Jahr später gelang ihm die Flucht. In den folgenden Jahren reiste er durch Europa und lernte viele Berühmtheiten seiner Zeit kennen. Dazu gehörten Friedrich II. oder Katharina die Große ebenso wie Voltaire.
Heinrich Heine wurde 1797 als Harry Heine als Sohn jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren. In Bonn, Göttingen und Berlin studierte er Jura. 1825 ließ er sich protestantisch taufen und nannte sich von da an Christian Johann Heinrich. Wegen seiner politischen Ansichten zunehmend angefeindet, ging Heine 1831 nach Paris. 1835 wurden seine Werke in allen Mitgliedsstaaten des deutschen Bundes verboten. Aufgrund eines Nervenleidens erlitt Heine 1848 einen Zusammenbruch. Ab diesem Zeitpunkt konnte er das Haus nicht mehr verlassen und war an die von ihm so bezeichnete „Matratzengruft“ gefesselt. 1856 starb er in Paris.
Eduard Graf von Keyserling wurde 1855 auf Schloß Paddern bei Hasenpoth in Kurland geboren. Er wuchs unter zwölf Geschwistern auf den elterlichen Gütern auf. Ab 1874 studierte er Jura, Philisophie und Kunstgeschichte in Dorpat, später in Wien. Nachdem er – gesellschaftlich isoliert - bis zum Tod seiner Mutter deren Güter verwaltet hatte, zog er 1895 nach München. Dort erkrankte er an Syphilis und erblindete mit 45 Jahren. Trotzdem bereiste er 1899 / 1900 mit zwei Schwestern ein Jahr lang Italien. Er starb 1918 in München.
Edgar Allan Poe (1809-1849) wurde nach dem frühen Tod seiner Eltern von seinem Pflegevater J. Allan zeitweilig in England erzogen, ansonsten lebte er in Amerika. Zum Studium ging Poe auf die Universität nach Charlottesville und später auf die Militärakademie von West Point. Danach arbeitete er als freier Journalist.
Rainer Maria Rilke (geb. 1875 in Prag, gest. 1926 bei Montreux) studierte Kunst- und Literaturgeschichte in Prag, München und Berlin. 1897 lernte er Lou Andreas-Salomé kennen. Im Jahr 1900 zog er in die Malerkolonie nach Worpswede und verheiratete sich mit der Bildhauerin Clara Westhoff, von der er sich zwei Jahre später wieder trennte. 1905 arbeitete er zeitweise als Privatsekretär für Rodin in Paris. Es folgten Reisen nach Nordafrika, Ägypten, Spanien. Die Fürstin Marie v. Thurn und Taxis lud ihn 1911/12 auf ihr Schloß Duino (an der Adria) ein. Den 1. Weltkrieg verbrachte Rilke vorwiegend in München, nach Kriegsende lebte er in der Schweiz.
Friedrich von Schiller (1759-1805) lebte nach seiner Flucht aus Württemberg seit 1782 in Sachsen, wo er zum Professor der Philosophie ernannt wurde. In seinen Werken befaßt er sich immer wieder mit dem Urkonflikt, von Trieb und Geist, von Neigung und Pflicht.
Inhaltsverzeichnis
8 Audio-CDs
Laufzeit: 510 Min.
15 Liebesgeschichten:
Honore de Balzac, Des Königs Liebste, Die Waffenbrüder
Giovanni Boccaccio, Die vertauschten Betten, Der verzauberte Birnbaum, Die strenge Äbtissin, Die Tochter des Königs
Giacoino Casanova, Karneval in Köln
Heinrich Heine, Mademoiselle Laurence
Eduard Graf von Keyserling, Harmonie
Edgar Allan Poe, Die Brille
Rainer Maria Rilke, Die Flucht, Der Liebende, Eine Tote, Und doch in den Tod
Friedrich Schiller, Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache
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