lehrerbibliothek.de
Wie ich einmal sterben möchte  Bestattung - Betreuung - Hopiz - Patientenverfügung - Testament / Erbe - Vollmachten
Wie ich einmal sterben möchte


Bestattung - Betreuung - Hopiz - Patientenverfügung - Testament / Erbe - Vollmachten

Monika Herrmann

Gütersloher Verlagshaus
EAN: 9783579009346 (ISBN: 3-579-00934-6)
126 Seiten, kartoniert, 12 x 19cm, 2001

EUR 8,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
• Gehören Gedanken über das eigene Sterben zu unseren Alltäglichkeiten?

• Machen wir uns in diesem Zusammenhang bewusst, welche Bedeutung Maßnahmen, Verfügungen und Vollmachten haben, die wir vor Eintritt in die letzte Lebensphase gestalten und festlegen können?



Der Autorin gelingt ein überschaubarer, fundierter und in Anbetracht des ernsten Themas zugleich

sensibler Überblick über die unterschiedlichsten Maßnahmen und Möglichkeiten und deren sinnvolle

Einbeziehung in die eigene Lebensplanung.
Rezension
Die Frage „Wie ich einmal sterben möchte“ wird gern und vielfältig verdrängt. Sie sollte aber – entgegen einer allgemeinen gesellschaftlichen Tabuisierung des Todes – durchaus schon schulisch ins Bewusstsein gerückt werden, zum einen im Sinne von „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“, zum anderen, weil bestimmte Dinge geregelt werden müssen. Um diesen letzteren Bereich geht es in diesem Büchlein: Vollmachten, Testament, Erbschaft, Bestattung bis hin zur Patientenverfügung oder dem Wunsch daheim zu sterben. Nur ein Drittel aller Deutschen macht ein Testament, der Rest lässt die Dinge laufen …

Thomas Bernhard für lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Ein Unfall, eine Operation oder eine Krankheit - mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Ärzte und Pflegepersonal werden alles tun, um uns zu retten, es ist ihre Pflicht. Aber um welchen Preis?
Immer mehr Menschen wollen selbst entscheiden, was mit ihnen geschehen soll, wenn sie unheilbar erkranken oder ins Koma fallen und nicht mehr Herr ihres Willens sind.
Monika Herrmann informiert in ihrem Ratgeber ebenso konkret wie sensibel über Patienten- und Betreuungsverfügungen, über Vollmachten, Erbe und Testament, über ein würdevolles Sterben zu Hause oder in einem Hospiz. Und auch die Frage, wie wir die Art der eigenen Beerdigung festlegen können, wird in diesem bemerkenswerten Buch ausführlich behandelt.
Viele Interviews - mit Menschen, die Vorsorge getroffen haben oder die von Berufs wegen an der Umsetzung von Verfügungen mitwirken - verleihen dem Buch einen lebendigen und persönlichen Charakter.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 9

DIE PATIENTENVERFÜGUNG 13

"Weiterleben oder sterben nach Wunsch 13
Herr Doktor, mein Mann soll in Ruhe sterben 15
Patientenverfügung - Über den eigenen Tod
bestimmen 16
Wie reagieren die Ärzte? 20
Im Interview: Chefarzt Dr. Bernd Ramdohr
Patientenverfügungen - juristisches Neuland 28
Im Interview: Rechtsanwalt Amo Möller
Vorsicht bei gedruckten Formularen 30
Zeit nehmen für Beratung 31
Im Interview: Sozialarbeiterin Beate Kretschmer-Flemming
Der richtige Ausbewahrungsort 34
Sicher ist sicher - Die Patientenanwaltschaft 35
Vorsorge-Kombi - Der sicherste Weg 36
Im Interview Sozialarbeiter Ralf Ehrich

DIE VORSORGEVOLLMACHT 41

Bevollmächtigen heißt: Verantwortung übertragen ... 41
Vollmachten für alle Lebenslagen 44

UNTER BETREUUNG STEHEN 47

Betreuen statt entmündigen 48
Betreuung - im Haupt- und Ehrenamt 51
Zum Wohl der Hilfebedürftigen 53
Im Interview: Sozialarbeiterin Beate Kretschmer-Flemming

DIE BETREUUNGSVERFÜGUNG 58

Bei der Vorsorge nichts dem Zufall überlassen 58

TESTAMENT UND ERBSCHAFT 61

Vorsorgen über den Tod hinaus 61
Wenn kein Testament vorhanden ist 63
Ein Testament schafft Klarheit 65
- Das Private Testament 66
- Das Öffentliche Testament 68
- Testamente in höchster Not 70
- Das Gemeinschaftliche Testament 72
Im Interview: Rechtsanwalt Arno Möller 73
Erben per Vertrag 78
Erben will gelernt sein 78
Vermachen, schenken und vererben für einen guten Zweck 82
Das Vermächtnis 86

DIE EIGENE BESTATTUNG PLANEN

Ein blau lackierter Sarg 88
Im Interview: Bestatter Rolf-Peter Lange 91

ZU HAUSE STERBEN 100

LEBEN UND STERBEN IM HOSPIZ 105

Im Interview: Krankenschwester und Hospiz-Geschäflsföhrerin Dorothea Becker 106


Schlussworte 111

ANHANG 112
Muster: Patientenverfugung 112
Muster: Patientenanwaltschaft 116
Muster: Vorsorgevollmacht 118
Muster: Betreuungsverfugung 122
Wichtige Adressen 124