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Who's who in der antiken Mythologie  13. Aufl. 2007 / 1. Aufl. 1993
Who's who in der antiken Mythologie


13. Aufl. 2007 / 1. Aufl. 1993

Gerhard Fink

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423325349 (ISBN: 3-423-32534-8)
336 Seiten, paperback, 12 x 19cm, 2007

EUR 9,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Wer kennt sich heute noch aus mit den antiken Gestalten

und Mythen, die wir oft ganz beiläufig im Munde führen? Diesem

Mangel hilft Gerhard Fink ab, indem er uns an die achthundert

Figuren aus der griechischen

und römischen Antike vorstellt und

ihre Geschichten erzählt.
Rezension
Gestalten und Geschichten aus der antiken Götter- und Heldensage begegnen auch im 21. Jhdt. noch vielfältig, - ohne sie aber immer zu kennen, z.B. Loriots Ödipussi ... Das Who's who in der antiken Mythologie ist ein ideales Nachschlagewerk für alle an der Namen- und Figurenvielfalt der antiken Mythologie Verzweifelnden. Da sich viele Werke der Klassik mit antiken Stoffen beschäftigen und da diese Werke Teil des Lektürekanons der gymnasialen Oberstufe und des literaturwissenschaftlichen Grundstudiums sind, ist es vor allem für Schüler und Studenten sinnvoll, sich einen Überblick über die griechische und römische Götterwelt zu verschaffen. Der Autor hat auch die unbekannteren, fast vergessenen Gestalten aufgenommen. Zu beinahe jedem der erwähnten Helden oder Götter gibt er eine Kurzfassung der zugehörigen antiken Sagen und Werke, häufig sogar unter Angabe der Seiten- oder Verszahl. In vielen Fällen geht er auch auf die Bedeutung einer antiken Gestalt oder eines Motivs für Malerei, Bildhauerei, Literatur, Bühne oder Oper ein.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Pressestimmen
»Als Nachschlagewerk ist das Buch konzipiert. Hier finden sich sogar weniger bekannte Figuren wieder und werden in kurzen Absätzen erklärt. Einschlägigie Gemälde, Karten und Stammbäume ergänzen den nützlichen Band ebenso wie ein Register mit wichtigen Autoren.« P.M. History

Inhaltsverzeichnis
Einführung 7
Abas bis Zyklopen 13
Anhang Stammtafeln 321
Karten 327
Lesehinweise 330

Leseprobe:
Laokoon
Priester aus Troja, der seine Mitbürger vor dem Trojanischen* Pferd warnte und seine Lanze nach ihm schleuderte. Als ihn und seine Söhne zwei riesige Schlangen töteten, deuteten die Trojaner das als göttliche Strafe und holten das Pferd in die Stadt (Vergil, Aeneis II 40-249). Drei Künstler aus Rhodos, Agesandros, Athanadoros und Polydoros, schufen um 25 v.Chr. die berühmte Laokoongruppe, die 1506 in dem Ruinengelände von Neros >Goldenem Haus< gefunden wurde (Rom, Musei Vaticani); sie galt Michelangelo, Bernini, Win-ckelmann, Lessing und Goethe als ein im wahrsten Sinne klassisches Meisterwerk, während andere sich an ihrer Theatralik störten. Lessing untersuchte in seinem kunsttheoretischen Werk >Laokoon oder Über die Grenzen der Mahlerei und Poesie< (1766) die Berechtigung des Satzes, ob das, was ein Dichter schildere, nur dann schön sei, wenn man es auch bildlich darstellen könne, und verglich dabei die passagenweise grausige Laokoon-Geschichte Vergils mit der Gruppe, deren Schöpfer die Fixierung des Abstoßenden vermieden.