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Wenn der Himmel die Erde berührt Meditationen zu den Gleichnissen Jesu Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des unter gleichnamigen Titel erschienenen Buches von 1992    2. Aufl. 2004
Wenn der Himmel die Erde berührt
Meditationen zu den Gleichnissen Jesu


Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des unter gleichnamigen Titel erschienenen Buches von 1992



2. Aufl. 2004

Eugen Drewermann

Patmos
EAN: 9783491694071 (ISBN: 3-491-69407-8)
193 Seiten, kartoniert, 13 x 21cm, 2004

EUR 9,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In klaren Worten, packend und erhellend, deutet Eugen Drewermann die Gleichnisse Jesu und zeigt, welch revolutionäre Kraft in diesen Texten liegt. Es sind die großen »klassischen« Gleichnisse, etwa das vom »verlorenen Sohn«, vom »barmherzigen Samariter« oder von »den zehn Jungfrauen«, aber auch anstoßerregende Bildworte wie »von den Arbeitern im Weinberg« und vom »klugen Verwalter«, die Eugen Drewermann in diesem Band vorstellt. Gerade die Sprachform des Gleichnisses, das Bildliche, das Sprachschöpferische, schien dem Mann aus Nazaret ganz besonders geeignet, seine Botschaft von der nahegekommenen Herrschaft Gottes den Menschen zu verkünden.
Rezension
Gleichnisse bilden eine ständig wiederkehrende Thematik im Religionsunterricht; Religionslehrer/innen müssen sich unbedingt mit der Gattung Gleichnisse und der damit verbundenen Rede Jesu vom Reich Gottes vertraut machen. Dieses Buch des bekannten Querdenkers Eugen Drewermann ist kein wissenschaftliches, exegetisches oder religionsdidaktisches Fachbuch, sondern eine Sammlung von Predigten und Meditationen über die Gleichnisse Jesu. Man mag also bemängeln, dass im Inhaltsverzeichnis die biblischen Textstellen fehlen, dass Register fehlen, dass eine Auseinandersetzung mit der Gleichnis-Literatur nicht stattfindet, - aber darum geht es Drewermann auch nicht. Er zielt vielmehr ab auf die revolutionäre Kraft, die schon in der Tatsache allein gründet, dass Jesus in Gleichnissen, in Bildworten gesprochen hat: Jesus weigert sich, von Gott in der Sprache der Theologen seiner Zeit zu reden, nirgends legt er die Schriften aus nach Schriftgelehrtenmanier; er erzählt Geschichten in völligen Freiheit …

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Die Gleichnisse Jesu - ausgelegt von Eugen Drewermann

Eugen Drewermann bringt dem Leser in klaren Worten, packend und erhellend Jesu Gleichnisse näher. Es sind ebenso große, »klassische« Gleichnisse (vom Gastmahl, vom verlorenen Sohn, von den zehn Jungfrauen) wie anstoßerregende und oft unverstandene Bildworte (vom ungetreuen Verwalter, von den Talenten, von den Arbeitern im Weinberg). Es wird das Bildliche, das Sprachschöpferische, das dem Mann aus Nazaret besonders geeignet schien, sein Anliegen zum Ausdruck zu bringen: In seinen Gleichnissen wird Jesu Botschaft von der nahegekommenen Herrschaft Gottes plastisch greifbar.
Eine wahrhaft bereichernde Lektüre.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7

Vom Pharisäer und vom Zöllner 11
Der Prozeß um uns selbst 11
Bereit sein zu vergeben 16

Vom verlorenen Sohn 21
Was uns hindert, gütig zu sein 22

Von den ungleichen Söhnen 28
Der Weg zu Gott 28

Vom barmherzigen Samariter 32
Gott ist in der Menschlichkeit des Menschen 32

Vom Unkraut unter dem Weizen 40
Gottes geschaffene Wirklichkeit aus Hell und Dunkel 40
Des Menschen Leben in Gottes Hände 45

Vom Schatz und von der Perle 51
Einzutauchen in den Überfluß der Glückseligkeit 51
Zu reifen in der Liebe und im Vertrauen 54

Von den Arbeitern im Weinberg 61
Von der grenzenlosen Güte 61

Von den bösen Winzern 66
Warum es so schwer ist, miteinander zu leben 67
Was es heißt, christlich zu sein 72

Vom Sämann 84
Aus dem Nichts gerufen sind wir 85
Jedes Leben ist etwas Besonderes 91

Vom verlorenen Schaf und von der Drachme 99
Über die Güte des Guten 99
Das Reich Gottes ist grenzenlos 104

Vom königlichen Hochzeitsmahl 108
Dessen Herz weit ist, hat Zutritt zu Gott 108

Von den zehn Jungfrauen 114
Wie man vor Gott steht 114
Hoffen auf Erfüllung 118

Von den Talenten 126
Vom Maßstab, den Gott an uns legt 127
Wer sein Leben rettet, wird es verlieren 129
Nicht Leistung zählt, sondern Leben 134

Vom reichen Mann 143
Unser Herz reift nur in der Güte 143

Vom reichen Prasser und dem armen Lazarus 148
Das Glück ist nicht käuflich 148

Vom Reichtum und von der Rückkehr des Hausherrn 154
Gott haut uns in Stücke 155

Von der engen und von der verschlossenen Tür 158
Das Leben selbst in die Hand nehmen 158

Von der Wahl der Plätze 165
Eingeladene sind wir 165
Sein, nicht sein wollen 169
Platz zu nehmen an der Tafel des Herrn 172

Vom klugen Verwalter und vom rechten Gebrauch des Reichtums 177
Ausgehen von dem, was wir nötig haben 178
Leben im Vertrauen auf Gott 181

Vom Maulbeerbaum 188
Worte einer großen Freiheit 188


Register 192