lehrerbibliothek.de
Von der Freiheit Perspektiven für eine solidarische Welt Herausgegeben von Helga Kuhlmann und Tobias Reitmeier    70. Geburtstag von Wolfgang Huber am 12. August 2012
Von der Freiheit
Perspektiven für eine solidarische Welt


Herausgegeben von Helga Kuhlmann und Tobias Reitmeier



70. Geburtstag von Wolfgang Huber am 12. August 2012





Wolfgang Huber

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406637230 (ISBN: 3-406-63723-X)
238 Seiten, paperback, 13 x 19cm, Juli, 2012

EUR 12,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Der langjährige EKD-Katsvörsitzencle Wolfgang Huber entdeckt die reformatorische Freiheit eines Christenmenschen für unsere Zeit neu: Sie ist keine reine Privatsache und kein Freizeitvergnügen, sondern der Auf bruch zu einem guten und gerechten Leben. In seiner hier erstmals in Buchform publizierten Theorie der kommunikativen Freiheit bündelt Wolfgang Huber seine Gedanken zu Demokratie, Solidarität, Verantwortung sowie zum Verhältnis von Kirche und Politik.
Rezension
"Von der Freiheit" - das erinnert bewußt an Martin Luthers reformatorische Grundschrift "Von der Freiheit eines Christenmenschen" und darauf spielt der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Berliner Alt-Bischof und langjährige Heidelberger Sozialethiker Prof. Dr. Wolfgang Huber bewußt an. Er zeigt in diesem Buch, dass Luthers Freiheitsverständnis auch heute noch aktuell ist und dass der evangelisch-lutherische Glaube auch politisch und sozialethisch Hilfestellung in unserer modernen Gesellschaft bieten kann, indem er "Perspektiven für eine solidarische Welt" aufzeigen kann (Untertitel). Freiheit wird gerne mit Verantwortungslosigkeit und Bindungslosigkeit verwechselt. Wolfgang Huber zeigt demgegenüber, dass sich Freiheit in christlicher Perspektive gerade in der Solidarität entfaltet. Sie ist keine reine Privatsache und kein Freizeitvergnügen, sondern wird vor allem im sozialen, öffentlichen und politischen Leben wirksam: Solidarität mit den Schwachen, Rücksicht auf künftige Generationen und Verantwortung für das Ganze.

Thomas Bernhard, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Der langjährige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber entdeckt die reformatorische Freiheit eines Christenmenschen für unsere Zeit neu: Sie umfasst den Abschied vom Verfügen und den Aufbruch zu einem guten und gerechten Leben. Freiheit wird gerne mit Verantwortungslosigkeit und Bindungslosigkeit verwechselt. Wolfgang Huber zeigt demgegenüber, dass sich Freiheit in christlicher Perspektive gerade in der Solidarität entfaltet. Sie ist keine reine Privatsache und kein Freizeitvergnügen, sondern wird vor allem im sozialen, öffentlichen und politischen Leben wirksam. Solidarität mit den Schwachen, Rücksicht auf künftige Generationen und Verantwortung für das Ganze sind keine Beschränkungen, sondern Folgen einer kommunikativ und solidarisch verstandenen Freiheit.

Wolfgang Huber, geb. 1942, Professor für Theologie in Berlin und Heidelberg, ist Fellow des Stellenbosch Institute for Advanced Study in Südafrika, Mitglied des Deutschen Ethikrats und war 1994–2009 Bischof in Berlin sowie 2003–2009 Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er wurde vielfach ausgezeichnet und geehrt, u. a. mit dem „Max-Friedländer-Preis“.

Pressestimmen:
"ein protestantisch-politisches 'Best-of' seiner Reden, Predigten und Essays"
Alexander Cammann, Die Zeit, 9. August 2012
Inhaltsverzeichnis
Was ist kommunikative Freiheit? 7

I. Das Erbe der Reformation 13

Theologie der Befreiung - ein Anstoß Martin Luthers 13
Die Bedeutung der Reformation - 500 Jahre danach 28
Evangelisch im 21. Jahrhundert 37

II. Verantwortete Freiheit 57

Sozialethik und kommunikative Freiheit 57
Eine Ethik der Verantwortung 73
Freiheit als Lebensform 96
Gerechte Teilhabe: Ein Auftrag für Christen 115

III. Die Stimme der Christen in der Demokratie 131

Protestantismus und Demokratie 131
Die Kirche als Anwalt der Freiheit 143
Öffentliche Kirche in pluralen Öffentlichkeiten 158
Neue Religionskonflikte und staatliche Neutralität 182
Der christliche Glaube und die politische Kultur in Europa 190
Eine ökumenische Vision für Europa 205

Anmerkungen 217
Textnachweise 231
Die Herausgeber 235
Personenregister 237