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Vom Sinn und Zweck der Welt Philosophie - Gymnasiale Oberstufe
Vom Sinn und Zweck der Welt
Philosophie - Gymnasiale Oberstufe




Stefan Baues, Barbara Brüning (Hrsg.)

Reihe: Philosophie


Militzke Verlag GmbH
EAN: 9783861892762 (ISBN: 3-86189-276-6)
272 Seiten, kartoniert, 17 x 24cm, 2003

EUR 21,80
alle Angaben ohne Gewähr

Rezension
Der Mensch ist ein denkendes Wesen. Und oft gerät er an seine Grenzen. Vor allem dann, wenn es um die existenziellen Lebensthemen geht. Schon vor 2500 Jahren begannen Menschen über den Sinn und Zweck der Welt und des Menschen nachzudenken. So stellt das vorliegende Schulbuch im ersten Teil die Altmeister der Philosophie und deren Theorien vor. Im ersten Kapitel werden die Themen Erkenntnis, Sprache und Wissenschaft von der Antike bis zur Gegenwart diskutiert und mit vielen Beispielen anschaulich erläutert. Der zweite Teil widmet sich den Fragen der Ethik und dem Bemühen um ein gutes Leben. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der angewandten Ethik, die Fragen nach der Verantwortung angesichts des wissenschaftlich-technischen Fortschritts stellt. Das dritte Kapitel fragt nach den Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft und im letzten Kapitel steht der Mensch und seine Rolle in dieser Welt im Mittelpunkt. Ein anspruchsvolles Fachbuch, das mit abwechslungsreich gestalteten Medien einen guten Zugang in die Welt der Philosophie bietet.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Auf philosophischer Spurensuche
Die Schülerinnen und Schüler können über Philosophie und Philosophieren und deren Unterschied nachdenken. Besondere Aufmerksamkeit findet die angewandte Ethik, die sich mit der Verantwortung für die Folgen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts u. a. beschäftigt.
Durchdachte Arbeitsanregungen schärfen den Blick für die philosophischen Probleme. Internetadressen ermöglichen die Hinzuziehung weiteren Materials.
Inhaltsverzeichnis
Zur Einführung:
Nachdenken über wichtige Lebensfragen 6
Philosophie und Philosophieren 6
Methoden des Philosophierens1 3

I. Was kann ich wissen? 21
1.1 Kann der Mensch die Welt erkennen? 21

1.1.1 Auf dem Weg zur Erkenntnis: der Idealismus 22
1.1.2 Das Erbe Piatons - die „angeborenen Ideen" 28
1.1.3 Der Empirismus: die Erfahrung bestimmt den Geist 31
1.1.4 Sinnlichkeit und Verstand: die Position Kants 35
1.1.5 Biologische Grundlagen der Erkenntnis 40

1.2 Sprache als Lebensform 44
1.2.1 Die Sprache hat viele Gesichter 44
1.2.2 Vom Ursprung der Sprache 46
1.2.3 Was die Sprache zur Sprache macht 56
1.2.4 Grenzen der Sprache - Grenzen der Welt 57

1.3 Wohin führt uns die Wissenschaft? 63
1.3.1 Einteilung und Begriff der Wissenschaften 64
1.3.2 Grundlegende Methoden in den Wissenschaften 70
1.3.3 Wissenschaftliche Weltbilder 76
1.3.4 Wissenschaft - Technik - Verantwortung 83

II. Was soll ich tun? 86
2.1. Wie können wir ein gutes Leben führen? 86

2.1.1 Das Verhältnis zwischen Ethik und Moral 87
2.1.2 Leben heißt Streben nach dem Glück 92
2.1.3 Es ist unsere Pflicht, das Gute zu tun 100
2.1.4 Handeln wir moralisch, weil uns das nützt?109
2.1.5 Der gute Mensch kommt nicht von selbst115

2.2. Angewandte Ethik: Darf der Mensch alles, was er kann? 119
2.2.1 Medizinethik: Verantwortung vor dem Leben 119
2.2.2 Gentechnologie: Kommt jetzt der patentierte Mensch? 134
2.2.3 Ökologische Ethik: Was schert uns die Natur? 139

III. Was darf ich hoffen? 141
3.1 Recht und Gerechtigkeit 141

3.1.1 Was ist Gerechtigkeit? 141
3.1.2 Die Beziehungen zwischen Naturrecht und positivem Recht144
3.1.3 Brauchen Menschen Menschenrechte? 152
3.1.4 Kann es eine gerechte Gesellschaft geben? 158

3.2 Religion gehört zum Leben des Menschen 173
3.2.1 „Nun sag, wie hast du's mit der Religion?" 173
3.2.2 Die Religiosität des Menschen 176
3.2.3 Gottesbeweise 185
3.2.4 Das Theodizee-Problem 191
3.2.5 Religionskritik 198
3.2.6 Religion und Gesellschaft 204

IV. Was ist der Mensch? 211
4.1 Wie frei können wir Menschen sein? 211

4.1.1 Die Auffassungen von der Freiheit sind verschieden 212
4.1.2 Handlungs- und Willensfreiheit 217
4.1.3 Freiheit und Determination 222
4.1.4 Individuelle Freiheit und gesellschaftlicher Zwang 229

4.2 Was macht den Menschen zum Menschen? 247
4.2.1 Ist der Mensch ein besonderes Tier? 247
4.2.2 Der Mensch als soziales Wesen 253
4.2.3 Arbeit und Sprache formen den Menschen 259

Glossar 265
Zeichenerklärung 272