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Trümmerkind
Trümmerkind




Mechthild Borrmann

Verlagsgruppe Droemer Weltbild GmbH & Co. KG
EAN: 9783426281376 (ISBN: 3-426-28137-6)
304 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 15 x 22cm, November, 2016

EUR 19,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" eindrucksvoll unter Beweis.

Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …
Rezension
Fantastisch, wie Mechthild Borrmann es versteht, Zeitgeschichte spannend zu verarbeiten!
In "Trümmerkind" werden drei Erzählstränge nach und nach miteinander verknüpft: Da gibt es einerseits Anna Meerbaum, die im Jahr 1992 versucht, ihre Familienwurzeln auf dem Gut Anquist in der Uckermark zu finden, andererseits begleitet man Agnes Dietz, die im Januar 1947 zum Überleben neben dem Steineklopfen noch Näharbeiten für englische Offiziere übernimmt, während ihre Kinder Hanno und Wiebke in den Trümmern nach Brauchbarem suchen, was Hanno auf dem Schwarzmarkt verkauft. Und der dritte Handlungsstrang zeigt die Flucht der Gutsfamilie Anquist und ihrer Freunde ab Mai 1945; mitten in den Wirren der Besatzung und der direkten Nachkriegszeit.
Dabei wechselt die Autorin immer wieder hin und her und während zunächst der Zusammenhang unklar ist,nehmen die Bezüge mehr und mehr Form an und man hat fast das Gefühl, einen Kriminalroman in den Händen zu halten. Gleichzeitig wird Geschichte dabei so lebendig, dass man sicih gut in diese Zeit einfühlen kann. Ein bemerkenswerter Roman.
B.Saager, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" eindrucksvoll unter Beweis.
Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …