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Philosophie der Antike
Philosophie der Antike



Kohlhammer
EAN: 9783170160842 (ISBN: 3-17-016084-2)
296 Seiten, paperback, 12 x 18cm, Januar, 2000

EUR 18,30
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Lebendiges Philosophieren, das nicht



zeitbedingten Engführungen erliegen, sondern die Fülle der Wirklichkeit im Blick behalten will, ist auf das Gespräch mit der



Geschichte angewiesen. Dabei kommt der Antike eine besondere Bedeutung zu. Die Griechen haben als erste die Fragen gestellt,



welche die Philosophie bis heute beschäftigen. Sie haben grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Grundbegriffe



der Philosophie sind ihr Werk. Die Philosophie der Antike ist daher wie keine andere als Einführung in das philosophische



Denken geeignet.



Die Darstellung umfaßt den Zeitraum von den Vorsokratikern (6. Jh. v. Chr.) bis zum Ende des



Neuplatonismus (6. Jh. n. Chr.). Herausgearbeitet werden besonders Fragestellungen, Begriffe und Thesen, die auch für



heutiges Philosophieren unverzichtbar sind. In der völlig überarbeiteten Neuauflage wurden vor allem die Kapitel über



Sokrates, Platon, Aristoteles und den antiken Skeptizismus erweitert. Die ausgewählten Literaturhinweise informieren über den



neuesten Stand der Forschung.



Professor Dr. Dr. Friedo Ricken SJ lehrt Ethik und Geschichte der Philosophie an der



Hochschule für Philosophie München.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungen
Vorwort

A. Die vorsokratische Philosophie

I.

Philosophie und Mythos

1. Die Frage nach dem zeitlichen Beginn der griechischen Philosophie
2. Hesiod

a)

Theogonie
b) Werke und Tage
c) Hesiod und der Orient

II. Die Überlieferung der vorsokratischen Philosophie



III. Die Milesier

1. Thales
2. Anaximander
3. Anaximenes

IV. Xenophanes

V. Pythagoras



Vl. Heraklit

1. Leben
2. Heraklit, Homer und Hesiod
3. Heraklit und die ionische Naturphilosophie


4. Wissen und Weisheit

VII. Die Eleaten

1. Parmenides
2. Zenon

VIII. Die vorsokratischen

Systeme nach Parmenides

1. Empedokles
2. Anaxagoras
3. Die Atomisten



B. Die Sophistik und

Sokrates


I. Die Sophistik

1. Allgemeine Charakterisierung
2. Gorgias von Leontinoi

II.

Sokrates

1. Die Frage nach dem historischen Sokrates
2. Der Sokrates der Platonischen "Apologie

a) Das

Nichtwissen des Sokrates
b) Die Sorge um die Seele
c) Sokrates und die Religion

C. Platon
Leben und

Werke


I. Die Dialogform

II. Die Idee

1. Die Idee als Voraussetzung des Sokratischen

Gesprächs
2. Die Funktionen der Idee
3. Die Idee als Bedeutung
4. Die Idee als Paradigma
5. Das Sein der Idee


6. Die Teilhabe (Methexis)
7. Die Einwände des Jarmenides

a) Die Argumente
b) Die Voraussetzungen
c)

Selbstprädikation und Paulinische Prädikation

8. Die Gemeinschaft der Begriffe und das Nichtseiende

III.

Erkenntnis und Wissen

1. Die Unterscheidungen des Liniengleichnisses
2. Das Bild als Grundkategorie des

Platonismus
3. Die Meinung
4. Die mathematische Erkenntnis
5. Die Dialektik

a) Der Elenchus der frühen

Dialoge
b) Das Hypothesis-Verfahren des "Phaidon"
c) Zusammenschau und Unterteilung im "Phaidros"
d) Der Aufstieg

des "Symposion"
e) Der voraussetzungslose Anfang der "Politeia"


IV. Die Seele

1. Die Lehre der

"Politeia" von den drei Seelenvermögen
2. Der Eros
3. Unsterblichkeit
4. Selbstbestimmung und Verantwortung


5. Die Weltseele

V. Der Staat

1. Das Ideal der "Politeia"
2. Die Herrschaft der Gesetze

Vl.

Die Ungeschriebenen Lehren

VII. Die Ältere Akademie

D. Aristoteles
Leben


I. Das Werk



1. Die Oberlieferung
2. Die entwicklungsgeschichtliche Aristoteles-Deutung
3. Die Schriften

a) Das

Organon
b) Schriften zur Naturphilosophie, Biologie und Psychologie
c) Die "Metaphysik "
d) Schriften zur Ethik

und Politik
e) Rhetorik und Poetik
f) Fragmente .

Il. Die Erste Philosophie

1. Die mehrfache

Bedeutung von "seiend"
2. Die Wissenschaft vom Seienden als Seiendem
3. Die Usia
4. Die Ursächlichkeit des Eidos


5. Möglichkeit und Wirklichkeit
6. Der Unbewegte Beweger
7. Zur Bedeutung der Aristotelischen Metaphysik



III. Die Wissenschaft vom guten Leben

1. Aufgabe, Voraussetzungen und Grenzen der Ethik
2. Die Frage nach

dem Glück
3. Das Werk des Menschen
4. Zum Begriff des Guten
5. Die Tugend


a) Die ethische

Tugend
b) Die dianoetischen Tugenden

6. Gerechtigkeit
7. Theoretisches und praktisches Leben
8. Die

Gemeinschaft der Polis

a) Ursprung und Ziel des Staates
b) Die Frage nach der besten Verfassung

IV. Der

Peripatos



E. Die hellenistische Philosophie

I. Die Stoa
Persönlichkeiten und Quellen



1. Die Logik
2. Die Physik
3. Die Ethik

II. Epikur
Leben und Werke

1. Die Kanonik
2.

Die Physik
3. Ethik und Religionsphilosophie

III. Der Skeptizismus

1. Die pyrrhonische Skepsis
2. Die

akademische Skepsis

a) Arkesilaos
b) Karneades

3. Die Einheit des antiken Skeptizismus





F. Der Neuplatonismus

I. Der Mittelplatonismus .

II. Plotin
Leben und Werke



1 . Der Interpret Platons
2. Metaphysik des Schönen
3. Der Geist
4. Das Eine

Ill. Der

Neuplatonismus nach Plotin


1. Die metaphysisch-spekulative Richtung

a) Die Schule Plotins
b) Die

syrische Schule
c) Die athenische Schule

2. Die religiös-theurgische Richtung
3. Die gelehrte Richtung



a) Die alexandrinische Schule
b) Die Neuplatoniker des lateinischen Westens


Werke

Literatur



Namenregister

Sachregister