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Per Anhalter durch die Antike 1400 Jahre griechisch-römische Geschichte und ihre Aktualität
Per Anhalter durch die Antike
1400 Jahre griechisch-römische Geschichte und ihre Aktualität




Alexander Rubel

Marixverlag
EAN: 9783737410649 (ISBN: 3-7374-1064-X)
320 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 21cm, 2017, zahlr. s/w Abbildungen und Karten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen

EUR 28,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Das, was wir heute geläufig als »Antike« bezeichnen, ist mehr als eine zeitlich ferne Epoche. Die Antike ist seit der Renaissance Vorbild und Kristallisationspunkt der Moderne, der Aufklärung und der gesamten Wissenschaft. Auf ihren geistigen Hinterlassenschaften errichteten Denker, Philosophen und Staatsmänner die Grundpfeiler des heutigen Europas und unserer westlichen Welt. Alexander Rubel liefert einen kenntnisreichen Überblick über die sozial- und geistesgeschichtlichen Realitäten der Antike und macht darüber hinaus die Bedeutung dieser Gründungsepoche des Abendlandes für unsere Gegenwart deutlich. Dem Leser eröffnet sich die schillernde Welt einer der spannendsten und prägendsten Epochen, mit ihren strahlenden Triumphen und dunklen Abgründen. Dieses Buch macht in verständlicher Form und mit erhellenden Beispielen deutlich, dass unsere moderne Welt 2.0 ihre »fremd gewordenen Fundamente« (Manfred Fuhrmann) nicht verleugnen kann. Die Beschäftigung mit der positiven Kraft der Antike ist für unsere Gesellschaft ein Gewinn.

Prof. Dr. Alexander Rubel ist Inhaber einer Forschungsprofessur am Archäologischen Institut der Rumänischen Akademie in Jassy (Rumänien), dem er seit 2011 als Direktor vorsteht. Neben Arbeiten aus dem engeren Bereich von Archäologie und Alter Geschichte publiziert er regelmäßig zu breiteren kulturgeschichtlichen Themen. Seine Forschungsschwerpunkte sind das klassische Griechenland, antike Religionsgeschichte, Romanisierung in den Provinzen des römischen Reiches und die Rezeption der Antike in Mittelalter und Moderne.
Rezension
Mit Geschichte haben Schüler/innen so ihre Probleme; Geschichte wird nicht selten als sperrig, unverständlich und unbedeutend erachtet. Das gilt umso mehr für antike Geschichte. Dabei bildet die Antike das Fundament der abendländischen Kulturgemeinschaft. Die Antike wurde am Beginn der Neuzeit in der Epoche der Renaissance wieder entdeckt und für die Neuzeit in vielfältiger Hinsicht beerbt und fruchtbar gemacht. Der hier anzuzeigende Band führt durch 1400 Jahre griechisch-römische Geschichte und verdeutlicht ihre Aktualität; denn auf den geistigen Hinterlassenschaften der Antike errichteten Denker, Philosophen und Staatsmänner die Grundpfeiler des heutigen Europas und unserer westlichen Welt. Die Antike ist seit der Renaissance Vorbild und Kristallisationspunkt der Moderne, der Aufklärung und der gesamten Wissenschaft.

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 9

Teil I: Historische Grundlagen

1. Griechenland 27

1.1. Archaische Zeit: Die Geburt des Stadtstaats, Adelskultur und Tyrannis 27
1.2. Klassische Zeit: Bürgerpolis und Demokratie 40

2. Rom 61

2.1. Die römische Republik. Grundlagen des Staates 61
2.2. Die römische Frühzeit 67

3. Griechenland. Alexander und der Hellenismus 75

3.1. Der Aufstieg Makedoniens und Alexander 75
3.2. Hellenistische Königreiche 90

4. Rom und der Aufstieg zur Weltherrschaft 97

4.1. Der Aufstieg Roms: Von den Punischen Kriegen bis zur römischen Revolution 97
4.2. Herrin der Welt 105
4.3. Der Untergang der Republik 108
4.4. Ein neues Zeitalter 116
4.5. Die römische Kaiserzeit 126

5. Zusammenführung: Die Spätantike 141

5.1. Zeichen einer neuen Epoche 141
5.2. Griechen, Römer und Barbaren 152

Teil II: Themenkapitel

1. Die antike Gesellschaft 173
2. Adlige Lebenswelten in Griechenland und Rom 189
3. Die antike Wirtschaft 199
4. Religion 207
5. Szenen aus dem Alltagsleben in der Antike: Sport, Spiele und Feste 221
6. Die Kultur der antiken Gesellschaft 231
6.1. Grundsätzliches 231
6.2. Philosophie 232
6.3. Die Literatur der Antike 249
6.4. Architektur und Kunst 281

Schlussbetrachtung: Die Antike und wir 293

Danksagung 299
Kurzbibliographie 301
Zeittafel 305
Personenregister 313
Abbildungsnachweis 319