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Magritte Das Geheimnis des Gewöhnlichen - Gemälde 1926-1938 In Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art. Hrsg. von Anne Umland.   Mit Texten von Stephanie D’Alessandro, Michel Draguet/Claude Goormans, Josef Helfenstein/Claire Elliott und Anne Umland.   Deutsche Ausgabe.
Magritte
Das Geheimnis des Gewöhnlichen - Gemälde 1926-1938


In Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art. Hrsg. von Anne Umland.

Mit Texten von Stephanie D’Alessandro, Michel Draguet/Claude Goormans, Josef Helfenstein/Claire Elliott und Anne Umland.

Deutsche Ausgabe.

Anne Umland, Museum of Modern Art (Hrsg.)

Schirmer-Mosel
EAN: 9783829606530 (ISBN: 3-8296-0653-2)
256 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 24 x 31cm, 2013, 240 farbige Abbildungen

EUR 19,80
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
„Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen.“ René Magritte (1898–1967), belgischer Surrealist und begnadeter Wortklauber im Dienste der Kunst und der Wahrheitsfindung, malte sein vielleicht bekanntestes Bild "Ceci n’est pas une pipe – Dies ist keine Pfeife" 1929. Zwei Jahre zuvor war er nach Paris gezogen, wo ihn André Breton, Joan Miró, Max Ernst und Paul Eluard mit offenen Armen empfingen. 1930 kehrte er, in seinem Selbstbewusstsein als Maler gestärkt, für den Rest seines Lebens nach Brüssel zurück.

Die Zeitspanne von 1926, dem Jahr, in dem sein erstes surrealistisches Gemälde entstand, bis 1938, im biographisch wie historisch bezeichnenden Jahr vor dem 2. Weltkrieg, wird allgemein als Magrittes Durchbruch zu internationaler Reputation angesehen. Diesen zwölf entscheidenden Jahren widmet das New Yorker Museum of Modern Art ab Oktober 2013 eine Ausstellung, die weltweit Aufsehen erregen dürfte: „Magritte – The Mystery of the Ordinary, 1926–1938“. Organisiert in Zusammenarbeit mit der Menil Collection und dem Art Institute of Chicago wandert die Ausstellung anschließend weiter nach Houston/Texas und Chicago. Wir freuen uns, den begleitenden Katalog mit über 250 Abbildungen und Textbeiträgen namhafter Mitarbeiter aller drei Institutionen in deutscher Übersetzung anbieten zu können.
Rezension
Dies ist der Band zur Austellung des New Yorker Museum of Modern Art (Oktober 2013): „Magritte – The Mystery of the Ordinary, 1926–1938“. Damit sind die zwölf entscheidenden Jahre des belgischen Surrealisten erfasst. "Ceci n´est pas une pipe." Wir alle kennen dieses bekannte Bild des belgischen Malers René Magritte (1898-1967). Aber warum ist die Pfeife auf dem Bild keine Pfeife? René Magrittes ungewöhnliche Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit ist eine Suche nach der Sur-Realität in der Realität. Realismus und Täuschung werden in Magrittes surrealistischem Werk bewußt in Beziehung und Spannung gesetzt, so kommt es zu beabsichtigter Verzerrung und Verfremdung, die neu zu sehen lehrt. Auch für Schulkinder sind die Werke Magrittes interessant und erhellend: Die Widersprüche in den fotorealistischen Bildern bringen die Kinder zum Nachdenken und stellen Selbstverständliches in Frage: Was passt in diesem Bild nicht? Was ist anders? Was hat sich Magritte dabei gedacht? Schnell entdecken die Kinder, dass sich das Auge leicht täuschen lässt.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
7 Vorwort
9 Danksagung
13 Leihgeber

16 Einführung
MAGRITTES ENTSCHEIDENDE SURREALISTISCHE JAHRE 1926-1938
Anne Umland, Stephanie D'Alessandro und Josef Helfenstein

26 „SO BEGINNEN WUNDER" Brüsssel 1926-1927
Anne Umland

42 TAFELN 1-32

70 „EIN BLITZ SCHWELT UNTER DEN MELONEN" Paris 1927-1930
Josef Helfenstein mit Clare Elliott

88 TAFELN 33-91

150 „WENN DAS BILD FÜR SICH ALLEIN STEHT, WAS GESCHIEHT DANN MIT DEM GEIST?" Brüssel 1930-1936
Michel Draguet und Claude Goormans

164 TAFELN 92-115

194 „SPIEGEL, DIE ZU GEMÄLDEN WERDEN": MAGRITTES AUFTRAGSARBEITEN FÜR EDWARD JAMES London 1937-1938
Stephanie D'Alessandro 210

210 TAFELN 116-132

230 CHRONOLOGIE 1926-1938
Zusammenstellung: Danielle M. Johnson

244 Katalog der Tafeln
252 Auswahlbibliographie
253 Register der Tafeln und Abbildungen