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Level 4.2 Zurück in der Stadt der Kinder Ein Computerkrimi aus der Level 4-Serie  Ab 11 Jahre
Level 4.2
Zurück in der Stadt der Kinder


Ein Computerkrimi aus der Level 4-Serie

Ab 11 Jahre



Andreas Schlüter

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423712811 (ISBN: 3-423-71281-3)
272 Seiten, paperback, 12 x 19cm, 2008

EUR 7,95
alle Angaben ohne Gewähr

Rezension
Die spannende Fortsetzung von ›Level 4 - Die Stadt der Kinder‹! - Viele Kinderbücher und Kinderkrimis kommen doch recht traditionell daher: der Fahrrad- oder der Pferdedieb ... - Ganz anders diese Computerkrimis aus der Level 4-Serie; sie machen ernst mit den neuen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und beziehen sie in die spannende Lektüre mit ein. Die Level 4-Reihe macht Ernst mit den Computerwelten als kindlichen Lebenswelten. Darüber hinaus wird hier sogar ein sehr grundlegendes ethisches Problem angespielt durch die computeranimierte Fiktion. Level 4 ist die letzte Spielebene des Computerspiels ›Die Stadt der Kinder‹, das der Computerfreak Ben unbedingt erreichen will. Dabei verschwinden durch einen Programmfehler alle Erwachsenen nicht nur im Spiel, sondern auch in Wirklichkeit. Ausgehend von dem Abenteuer um ›Die Stadt der Kinder‹ hat Andreas Schlüter eine ganze Reihe von spannenden Computer- und Science-Fiction-Krimis geschrieben, die immer um die Hauptfigur Ben und seine Freunde kreisen. In der Fortsetzung, die auch unabhängig von den anderen Folgen gelesen werden kann, sind die Hauptfiguren wieder zurück in der virtuellen Welt des Computerspiels Level 4. Doch statt Chaos herrscht diesmal rege Betriebsamkeit. Die Stadt wird von Kindern geführt, die sich wie Erwachsene benehmen. Die Kinder werden offensichtlich vom Programmierer manipuliert ... Erfrischend unpädagogisch ist Andreas Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Computerkrimis sieht er auch als eine Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele. - Die dtv-junior-Reihe bietet Lesebücher für Kinder ab 8 oder 10 oder 11 Jahren in angemessenem Druckbild. In der dtv-junior-Reihe "Klassiker" erscheinen außerdem klassische Kinder- und Jugendbücher des 20. Jhdts wie z.B. das Dschungelbuch.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Umschlagtext
Die spannende Fortsetzung von ›Level 4 - Die Stadt der Kinder‹



Als Ben eines Morgens verspätet zur Schule hetzt, macht er gemeinsam mit seinen Freunden eine schockierende Entdeckung: Sämtliche Erwachsenen sind verschwunden. Sie selbst aber sind zusammen mit den anderen Kinder zurück in der virtuellen Welt des Computerspiels Level 4. Zunächst sieht es so aus, als liefe alles genauso ab, wie bei ihrem ersten Abenteuer in der ›Stadt der Kinder‹. Doch statt Chaos und Anarchie herrscht außerhalb des Schulgeländes rege Betriebsamkeit. Die gesamte Stadt, alle Geschäfte und anderen Einrichtungen werden von Kindern geführt, die sich wie Erwachsene benehmen. Doch warum verhalten sich Miriam und Kolja auf einmal äußerst merkwürdig?
Verlagsinfo
Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Großhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen. Nach einer Zeit bei der ›Hamburger Rundschau‹ gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro ›SIGNUM‹ Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war. Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman ›Level 4 – Die Stadt der Kinder‹ (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der heutigen Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. »Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.« Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele. Wer mit dem Autor via E-mail in Kontakt treten oder einen Blick auf dessen Homepage werfen möchte, hier die Adresse: http://www.aschlueter.de/