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Lehrbuch Dorn-Therapie Mit Skribben und Breuß-Massage 4., überarbeitete und erweiterte Auflage
Lehrbuch Dorn-Therapie
Mit Skribben und Breuß-Massage


4., überarbeitete und erweiterte Auflage

Olaf Breidenbach, Rebecca Erlewein

Thieme Verlag
EAN: 9783830477136 (ISBN: 3-8304-7713-9)
136 Seiten, kartoniert, 18 x 25cm, 2015

EUR 39,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Erfolgreich mit sanftem Druck



Dorn-Therapie, Skribben und Breuß-Massage: sanft und effektiv



Schritt für Schritt mit vielen Abbildungen beschreibt dieses Lehrbuch die Techniken der Dorn-Therapie, Breuß-Massage und des Skribbens. Prägnante Beschreibungen der Techniken und Fotos veranschaulichen Ihnen die praktische Umsetzung. Profitieren Sie von den vielen praktischen Hinweisen, hilfreichen Tipps und Selbsthilfeübungen für Ihre Patienten.

Ihr Plus: Ein Kapitel widmet sich den Entsprechungen der Blockaden aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin. Nutzen Sie dieses Wissen, um Ihre Behandlung zu optimieren!



Jetzt mit Skribben — die ideale Ergänzung zur Dorn-Therapie, speziell für die Behandlung der Extremitätengelenke
Rezension
Viele Menschen leiden heute unter Rückenschmerzen und suchen nach professioneller Hilfe bei Orthopäden, Masseuren und Physiotherapeuten. Dabei bleibt es häufig nicht nur beim Rücken, sondern auch die Psyche oder auch innere Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Dorn-Therapie ist eine sanfte manuelle Methode, mit deren Hilfe Wirbelsäulen- und Gelenkblockaden effektiv behandelt werden können. Dabei erfolgt die Korrektur in der Bewegung durch das Schwingen des Beines oder Armes. Gleichzeitig wird die behandelnde Wirbel fixiert. Der vorliegende Band beschreiben Olaf Breidenbach und Rebecca Erlewein diese Technik sehr detailliert. Natürlich braucht der Patient viel Geduld und sollte nach Möglichkeit auch zu Hause unterstützedne Übungen machen. Auch diese werden in dem Band vorgestellt. Eine von Rudolf Breuß entwickelte Rückenmassage entspannt die Muskulatur und ist ein Teil der Behandlung. Die sanfte Streckung und Entspannung der Wirbelsäule unterstützt ebenfalls den Heilungsprozess. Die Techniken werden Schritt für Schritt beschrieben und mit Fotos anschaulich verdeutlicht.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Ein instabiles, schiefes Fundament bereitet auch dem Menschen häufig Beschwerden: Er reagiert mit Wirbel- und Gelenkblockaden. Wirksame Hilfen bei Rücken- und Gelenkbeschwerden bieten die Dorn-Therapie, die Breuß-Massage und Skribben.

Schritt-für-Schritt in die Methoden einarbeiten
- Konkrete Behandlungsanleitungen zu häufigen Indikationen
- die Entsprechungen in der TCM und der Nutzen für die Behandlung
- Merksätze, Fallbeispiele und Tipps erleichtern die praktische Anwendung
- Plus: Übungsanleitungen für Patienten (als Kopiervorlage)
- Neu in der 4. Auflage: ein ausführliches Kapitel zum Thema Skribben
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur 4. Auflage 5
Vorwort zur 1. Auflage 6

Teil 1
Dorn-Therapie und Skribben
1 Einführung 14
1.1 Geschichte 14
1.2 Was ist die Dorn-Methode? 15
1.3 Wichtige Begriffe 16
1.3.1 Blockade16
1.3.2 Luxation, Subluxation 17
1.3.3 Korrektur, Richten 17
1.3.4 Dermatome und Head-Zonen 17
1.4 Hilfsmittel19
1.4.1 Brettchen zum Pendeln 19
1.4.2 Schieber 20
1.4.3 Standhilfen 20
1.4.4 Elektrische Massagegeräte 21
1.4.5 Zusammenfassung22
2 Anatomische Grundlagen 23
2.1 Wirbelsäule23
2.1.1 Struktur 23
2.1.2 Aufbau der Wirbel 24
2.1.3 Rippengelenke 25
2.1.4 Atlas und Axis25
2.2 Becken27
2.2.1 Aufbau27
2.2.2 Iliosakralgelenke 28
2.2.3 Hüftgelenk 29
2.3 Schultergürtel 30
2.3.1 Aufbau30
2.3.2 Klavikulargelenke30
2.3.3 Schulterblatt 30
2.3.4 Schultergelenk 31
2.4 Gelenke der Extremitäten 31
2.4.1 Gelenke des Ellbogens31
2.4.2 Proximales Handwurzelgelenk 31
2.4.3 Kniegelenk 32
2.4.4 Gelenke des Fußes 32
2.4.5 Zehen- und Fingergelenke 32
2.5 Hinweise zum Kiefergelenk 32
3 Pathophysiologische Aspekte33
3.1 Hinweise zu Gelenkbewegungen 33
3.2 Wirbel- und Gelenkblockaden aus schulmedizinischer Sicht 33
3.2.1 Biomechanisches Blockadekonzept33
3.2.2 Befunde34
3.2.3 Ursachen 34
3.3 Theorie der Dorn-Therapie 35
3.3.1 Bedeutung der Beinlängendifferenz 35
3.3.2 Hüftgelenkblockade 35
3.3.3 Blockaden der Iliosakralgelenke 36
3.3.4 Blockaden von Knie- und Sprunggelenk 36
3.3.5 Blockaden von Ellbogengelenk, Handgelenk, Finger- und Zehengelenken 36
3.3.6 Blockaden der Brust- und Lendenwirbel 36
3.3.7 Blockaden der Halswirbel 37
3.4 Entsprechungen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)37
3.4.1 Diagnosekonzepte 37
3.4.2 Bedeutung der Gelenke 38
3.4.3 Bedeutung der Mittelachse 38
3.4.4 Zusammenhänge zwischen Wirbelblockaden, Funktionskreisen und ihrer Symptomatik 38
3.4.5 Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparats 40
3.4.6 Seelische Ursachen und Begleiterscheinungen bei Wirbel- und Gelenkblockaden 46
3.4.7 Schlussfolgerungen für die Praxis 46
4 Indikationen 47
4.1 Schmerzen des Bewegungsapparats 47
4.1.1 Rückenschmerzen47
4.1.2 Skoliosen, Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew 47
4.1.3 Arthrosen48
4.1.4 Beschwerden von HWS, Schultergürtel und oberer Extremität 48
4.1.5 KISS-Syndrom (Kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung)48
4.1.6 Knieschmerzen 49
4.2 Weitere Beschwerden 50
4.2.1 Herzrhythmusstörungen 50
4.2.2 Morbus Menière und Schwindel50
4.2.3 Kopfschmerzen 50
4.2.4 Empfindungsstörungen der Arme und Hände51
4.2.5 Karpaltunnelsyndrom51
5 Kontraindikationen 52
5.1 Relative Kontraindikationen 52
5.1.1 Schwangerschaft 52
5.1.2 Patienten mit Hämophilie oder unter Antikoagulationstherapie 52
5.1.3 Osteoporose 52
5.1.4 Nicht operationsbedürftige Bandscheibenvorfälle 52
5.1.5 Tumoren 53
5.1.6 Gleitwirbel 53
5.2 Absolute Kontraindikationen53
5.2.1 Frakturen53
5.2.2 Eingeschränkte Schmerzwahrnehmung, Bewusstseinsstörung53
5.2.3 Knochentumoren, Myelome, Metastasen53
5.2.4 Cauda-equina-Syndrom 53
6 Diagnostik54
6.1 Abklärung von Rückenschmerzen 54
6.1.1 Anamnese54
6.1.2 Untersuchung 55
6.2 Hinweise zu häufig mit Rückenschmerzen verbundenen Krankheitsbildern 55
6.2.1 HWS-Syndrom und zervikaler Bandscheibenvorfall 55
6.2.2 BWS-Syndrom 55
6.2.3 LWS-Syndrom und lumbaler Bandscheibenvorfall 56
6.2.4 Osteoporose 57
6.2.5 Morbus Scheuermann 57
6.2.6 Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises 57
6.3 Wichtige Tests und Zeichen 57
6.4 Differenzialdiagnose verschiedener Schmerzbilder (Übersicht) 58
6.5 Dokumentation und Beurteilung des Heilungsverlaufs59
7 Diagnose und Behandlung unter Berücksichtigung möglicher Fehlerquellen 60
7.1 Am liegenden Patienten 60
7.1.1 Überprüfung der Beinlängen 60
7.1.2 „Hüftgelenkübung“ 61
7.1.3 Behandlung des Kniegelenks 62
7.1.4 Behandlung des Sprunggelenks 63
7.1.5 Beweglichkeitsprüfung der Iliosakralgelenke (modifiziertes Vorlaufphänomen)63
7.1.6 Behandlung des Fibulaköpfchens (hier linkes Kniegelenk) 64
7.2 Am stehenden Patienten64
7.2.1 Untersuchung und Behandlung von Blockaden der Iliosakralgelenke64
7.2.2 Untersuchung und Behandlung von Beckenverwringungen 65
7.2.3 Behandlung der Schambeinfuge (Symphyse) 67
7.2.4 Untersuchung und Behandlung von Lendenwirbelsäule und
unterer Brustwirbelsäule (Th 7–Th12) 68
7.3 Am sitzenden Patienten 69
7.3.1 Untersuchung und Behandlung der Brustwirbelsäule (Th 1–Th9)69
7.3.2 Brustwirbel nach ventral blockiert 70
7.3.3 Untersuchung und Behandlung der Rippenwirbelgelenke 71
7.3.4 Sonderfall erste Rippe 72
7.3.5 Untersuchung und Behandlung der Halswirbelsäule 73
7.3.6 Sonderfall Atlas75
7.3.7 Untersuchung und Behandlung der Schulterblätter76
7.3.8 Behandlung von Oberarm-Schultergelenk 76
7.3.9 Behandlung der Schlüsselbeingelenke 77
7.3.10 Behandlung der Extremitätengelenke77
7.3.11 Behandlung des Kiefergelenks 79
8 Therapeutische Besonderheiten80
8.1 Behandlung von Kindern80
8.2 Behandlung von Patienten mit Prothesen80
8.3 Behandlung von Begleiterscheinungen 80
8.3.1 Muskelkater 80
8.3.2 Schwindel 80
8.3.3 Kopfschmerzen 81
8.4 Tipps und Tricks81
8.4.1 Vermeiden einer Überbehandlung 81
8.4.2 Vorgehen beim „Hormonbuckel“ 81
8.4.3 Vorgehen bei hartnäckigen Wirbelblockaden 82
8.4.4 Hinweise zu begleitenden Aktivitäten 82
9 Skribben 84
9.1 Einführung84
9.2 Theorie 84
9.3 Indikationen und Kontraindikationen84
9.4 Untersuchung84
9.5 Behandlungsablauf allgemein 85
9.5.1 Hand-, Fuß- und Ellbogengelenke85
9.5.2 Kniegelenk 86
9.5.3 Hüftgelenk 87
9.5.4 Schulter88

Teil 2
Breuß-Massage
10 Einführung 92
10.1 Wichtige Begriffe92
10.1.1 Druck und Zug92
10.1.2 „Peitschenschlag“92
10.2 Material 92
11 Indikationen 93
11.1 Entspannung vor der Dorn-Behandlung 93
11.2 Stabilisierung des Behandlungsergebnisses nach der Dorn-Behandlung 93
11.3 Bandscheibenvorfälle und -vorwölbungen im BWS- und LWS-Bereich 93
11.4 Weitere Schmerzzustände der LWS 93
11.5 Chronische Sympathikotonie und vegetative Dystonie 93
11.6 Unterstützung von geschwächten Patienten 93
12 Praxis 94
12.1 Vorbereitung 94
12.2 Durchführung 94
12.2.1 Schmerzprobe94
12.2.2 Strecken 94
12.2.3 Strecken mittels Zangengriff95
12.2.4 Einrichten: Schritt 195
12.2.5 Einrichten: Schritt 296
12.2.6 Seidenpapier auflegen und ausstreichen98
12.2.7 Handtuch auflegen und „magnetisieren“ 98
12.3 Breuß-Massage vor oder nach der Dorn-Behandlung?99
13 Hinweise zu weiteren Verfahren der Muskellockerung100
13.1 Massage100
13.2 Wärme- und Kälteapplikation 100
13.2.1 Anwendung von Wärme 100
13.2.2 Wärme- und Kälteapplikation bei Schmerzen 101
Teil 3
Hilfe zur Selbsthilfe
14 Patientenübungen 104
14.1 Regelmäßig durchzuführende Übungen104
14.1.1 „Hüftgelenkübung“ 104
14.1.2 Selbstbehandlung von Kniegelenk und Sprunggelenk 105
14.2 Bei Bedarf durchzuführende Übungen105
14.2.1 Selbstbehandlung leichter Blockaden der Halswirbelsäule 105
14.2.2 Selbstbehandlung von Blockaden kleiner Gelenke (Handgelenk, Finger, Zehe) 105
15 Ergonomie im Alltag 107
15.1 Wie kann der Patient Wirbelblockaden verhindern? 107
15.2 Ersetzen schädlicher Gewohnheiten 107
15.2.1 Überschlagen der Beine 107
15.2.2 Richtiges Sitzen108
15.2.3 Richtiges Stehen 109
15.2.4 Richtiges Heben 109
15.2.5 Angemessenes Schuhwerk 110
15.2.6 Einseitige Belastungen110
15.2.7 Richtige Schlafposition 110
15.3 Hinweise zu häufigen Aktivitäten111
15.3.1 Tragen von Aktenkoffern oder Taschen, Ziehen von Koffern mit Rollen 111
15.3.2 Tragen von Säuglingen 111
15.3.3 Mausbedienung am Computer111
15.3.4 Schreibtischarbeit 112
15.3.5 Küchenarbeit 112
15.3.6 Längere Autofahrten112
15.4 Allgemeine Hilfen für die Aneignung neuer Bewegungsmuster112
15.4.1 Bedeutung der Zielvorstellung 113
15.4.2 Gedankliche Vernetzung 113
15.4.3 Langsames Forschen und Experimentieren113
15.4.4 Weitere Gedächtnishilfen 113
15.4.5 Konstruktiver Umgang mit dem „Schon wieder falsch!“ 114
15.5 Argumentationshilfen für die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes 114
15.5.1 Gesetzliche Verpflichtung114
15.5.2 Das Wissen ist bereits bezahlt 114
15.5.3 Fehlzeiten sind teurer als ergonomisches Mobiliar115
15.5.4 Wenn alles nicht hilft 115
16 Unterstützende Verfahren: Körperarbeit 116
16.1 Feldenkrais116
16.2 Qigong und Taijiquan 117
16.3 Alexander-Technik 117
16.4 Rolfing 118
16.5 Pilates 118
16.6 Wie kommt Bewegung ins Leben williger Sportmuffel 119
16.6.1 Bleiben´Se Mensch – oder: realistische Zielvorstellungen und Kompromisse 119
16.6.2 Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler – oder: Spaß motiviert leichter als
Vernunft 119
16.6.3 Polonaise Blankenese – oder Gruppendynamik 120
16.6.4 Wer sich selbst eine Grube gräbt, weiß, wo sie ist – oder: barrierebezogene Strategieplanung 120
16.6.5 Das Trägheitsgesetz als Verbündeter – oder: anfangen und dann weitersehen 121
16.6.6 Zuckerbrot und Peitsche – oder: Belohnung und Selbstdisziplin 121
16.6.7 Bewegungstagebuch 121

Teil 4
Anhang
17 Dokumentation in der Patientenakte (Vorlage) 124
18 Übungsanleitungen und Hinweise für Patienten (Vorlage) 126
19 Wichtige Adressen 128
19.1 Bezugsquellen128
19.2 Ausbildungsmöglichkeiten 128
20 Literatur129
21 Abbildungsnachweis131
Sachverzeichnis 133