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Jesu Gleichnisse im Matthäusevangelium Ein Kommentar zu Mt 13,1-52
Jesu Gleichnisse im Matthäusevangelium
Ein Kommentar zu Mt 13,1-52




Helmut Kreller, Rainer Oechslen (Hrsg.), Jürgen Roloff

Neukirchener Verlagshaus
EAN: 9783788721091 (ISBN: 3-7887-2109-X)
105 Seiten, kartoniert, 12 x 21cm, 2005

EUR 16,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Jürgen Roloff arbeitete bis kurz vor seinem Tod an einem Kommentar zum Matthäusevangelium. Leider hatte er nicht mehr die Zeit, dieses letzte große Werk seines Lebens abzuschließen. Seine Auslegung des Gleichniskapitels Mt 13,1–52 wird im vorliegenden Band veröffentlicht.



Jürgen Roloff arbeitete bis kurz vor seinem Tod an einem Kommentar zum Matthäusevangelium. Leider hatte er nicht mehr die Zeit, dieses letzte sroße Werk seines Lebens abzuschließen. Seine Ausleguns des Gleichniskapitels Mt13,1-52 wird im vorliesenden Band veröffentlicht.



Jürgen Roloff, Dr. theol. (1930-2004), war zuletzt Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen.



Helmut Keller ist Pfarrer, Lehrbibliodramatiker und Supervisor sowie Leiter von Spielzeit, Zentrum für Pastoralpsychologie, Nürnberg.



Rainer Oechslen, Dr. theol., ist Pfarrer und Dekan in Nürnberg.


Rezension
Während Lukas sein Sondergut block-förmig in sein Evangelium einschiebt (der sog. grosse Einschub in Lk 9-18) arbeitet der Evangelist Matthäus feingliederiger im Aufbau und komponiert wesentliche Teile des ihm vorliegenden Materials in größeren, von ihm selbst komponierten Reden Jesu, deren bekannteste die Bergpredigt in Mt 5-7 ist. Aber auch andernorts begegnen derlei "Reden Jesu", so auch Mt 13: die grosse Gleichnis-Rede Jesu (vgl. Mk 4). Der im Jahr 2004 verstorbene Erlanger Neutestamentler Jürgen Roloff hat sich während seines ganzen Forscherlebens immer wieder mit (dem historischen) Jesus beschäftigt. Das hier vorliegende Büchlein zu Jesu Gleichnissen in Mt 13 ist das einzig fertiggestellte Kapitel, das Jürgen Roloff noch für die von ihm übernommene Neu-Kommentierung des Matthäus-Evangelium in "Meyers Kritisch-Exegetischem Kommentar über das Neue Testament" (KEK) abgeschlossen hatte vor seinem Tod. Er hatte sich in seiner Kommentierung zunächst den fünf großen Reden im Matthäus-Evangelium zugewendet. - In der Religionspädagogik bilden die neutestamentichen Gleichnisse einen überaus bedeutsamen Stoff, der in verschiedenen Jahrgangstufen immer wieder begegnet. Exegetische Kenntnisse über die Gleichnisse Jesu stellen mithin ein unbedingtes Muß dar. Dieses Vermächtnis des Erlanger Neutestamentler trägt auf fachwissenschaftlicher Ebene dazu bei.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort V

A) Einleitung 1

I. Stellung im Kontext des Evangeliums 1
II. Die Quellen und ihre Verarbeitung 3
III. Gliederung 5

B) Auslegung 9

I. Die Gleichnisse und das Nicht-Verstehen des Volkes (13,1-35) 9

1. Gleichnis von der Aussaat (13,1-9) 9
2. Jüngerbelehrung über den Zweck der Gleichnisse (13,10-17) 20
3. Deutung des Gleichnisses von der Aussaat (13,18-23) 38
4. Gleichnis vom Unkraut (13,24-30) 47
5. Gleichnispaar vom Senfkorn und Sauerteig (13,31-33) 57
6. Summarische Bemerkung: Das Reden Jesu zum Volk in Gleichnissen (13,34-35) 66

II. Die Gleichnisses und das Verstehen der Jünger (13,36-52) 70

1. Deutung des Gleichnisses vom Unkraut (13,36-43) 70
2. Gleichnispaar vom Schatz und der Perle (13,44-46) 80
3. Gleichnis vom Fischnetz (13,47-48) 91
4. Deutung des Gleichnisses vom Fischnetz (13,49-50) 95
5. Schlussgleichnis (13,51-52) 97