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Grundwissen Praktische Theologie Ein Arbeitsbuch
Grundwissen Praktische Theologie
Ein Arbeitsbuch




Martin Nicol

Kohlhammer
EAN: 9783170152762 (ISBN: 3-17-015276-9)
262 Seiten, kartoniert, 16 x 24cm, 2000

EUR 18,30
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Praktische Theologie bezieht sich auf aktuelle Phänomene in Kirche und Gesellschaft. Das macht es den Studierenden besonders schwer, sich gesichertes Wissen für Prüfungen anzueignen. Dieses Arbeitsbuch leitet an zu eigener Urteilsbildung im Spannungsfeld von aktuellen Phänomenen und wissenschaftlichem Diskurs:



Es fördert den Umgang mit Texten, die für den praktisch-theologischen Diskurs wichtig geworden sind ("Klassiker") oder werden könnten.Bei den Empfehlungen zur Lektüre wird zwischen Pflicht und Kür unterschieden.Durch Leitfragen zur Lektüre wird der Umgang mit wissenschaftlichen Texten eingeübt.Thematische Querschnitte (Focus-Kapitel) und Querverweise zielen auf Verknüpfungen zwischen bereits gesichertem und neu erworbenem Wissen, zwischen den Teilbereichen des Faches sowie zwischen der Praktischen Theologie und anderen theologischen Disziplinen.Ein PT-Wörterbuch jeweils am Ende von Abschnitten dient der Einübung in die Fachsprache und der Sicherung des erworbenen Wissens.



Professor Dr. Martin Nicol lehrt Praktische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Rezension
Die Religionspädagogik bildet zwar nur einen Unterbereich der Praktischen Theologie, aber sicherlich einen bedeutsamen. Sie wird in diesem Buch in Kap. 5 behandelt. Was hier thematisiert wird, reicht zwar als Grundwissen kaum aus, bietet aber einen wesentlichen Überblick und die Möglichkeit zur vertiefenden eigenständigen Weiterarbeit. Und das ist der Vorteil des Buchs in allen Kapiteln: Reduktion auf das wesentliche Überblickswissen, prägnante Zusammenfassungen und Angebote zur Vertiefung. – Auch andere Bereiche der Praktischen Theologie sind für die Religionspädagogik bedeutsam: z.B. die Seelsorge (Kap. 4). Ungewöhnlich, aber hilfreich ist die Aufnahme des Bereichs „Medien“ (Kap. 7) in eine Darstellung der Praktischen Theologie und auch der Bereich Kunst (Kap. 11) wird ansonsten oft vernachlässigt.

Thomas Bernhard für lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 13

Einführung 15

1 GEMEINDE
Oikodomik


1.1 Hinführung 19
1.1.1 Phänomen 19
1.1.2 Überblick20
1.1.3 Problem 21
1.2 Konzeptionen 22
1.2.1 Wechselseitige Begabung in der Kraft des Geistes22
1.2.2 Christus als Gemeinde existierend 23
1.2.3 Kommunikation des Evangeliums24
1.2.4 Funktionale Theorie des kirchlichen Handelns 24
1.2.5 Basiskirche 25
1.2.6 Kirchenamtliche Konzepte 26
1.2.7 Missionarisch-evangelistische Programme 27
1.2.8 Geistliche Gemeindeerneuerung 28
1.2.9 Gemeindeaufbau im Kraftfeld der Liebe 29
1.2.10 System Kirche30
1.2.11 Volkskirche und Gemeinde der Heiligen 32
1.3 Perspektiven 33
1.3.1 Bibel33
1.3.2 Geschichte33
1.3.3 Amt und Gemeinde 35
1.3.4 Kirchenrecht36
1.3.5 Pastorales Leitbild 37
1.3.6 Macht38
1.3.7 Volkskirche38
1.3.8 Erlebnisgesellschaft40
1.3.9 Religion41
1.3.10 Kirche in der Stadt 42

2 GOTTESDIENST
Liturgik


2.1 Hinführung45
2.1.1 Phänomen 45
2.1.2 Überblick45
2.1.3 Problem 46
2.2 Konzeptionen 47
2.2.1 Gespräch mit Gott47
2.2.2 Darstellendes Handeln 48
2.2.3 Heilsgegenwart49
2.2.4 Gottesdienst im Alltag 50
2.2.5 Messianisches Fest 51
2.2.6 Dramatisches Kunstwerk52
2.2.7 Politischer Gottesdienst 53
2.2.8 Heilige Handlung 54
2.3 Perspektiven 55
2.3.1 Aufbau und Elemente 55
2.3.2 Urchristentum 57
2.3.3 Reformation 58
2.3.4 Liturgische Bewegungen 59
2.3.5 Erneuerte Agende60
2.3.6 Symbol und Ritual61
2.3.7 Kirchenjahr62
2.3.8 Kirchenraum 63
2.3.9 Kirchenmusik 64
2.3.10 Gesangbuch 65
2.3.11 Kindergottesdienst 66
2.3.12 Gottesdienste in neuer Gestalt 67
2.3.13 Frauenliturgie68
2.3.14 Taufe69
2.3.15 Ökumene 70

3 PREDIGT
Homiletik


3.1 Hinführung 73
3.1.1 Phänomen 73
3.1.2 Überblick74
3.1.3 Problem 75
3.2 Konzeptionen 76
3.2.1 Sprachwerdung von Religiosität 76
3.2.2 Gotteswort und Menschenwort 78
3.2.3 Gespräch mit dem Hörer 80
3.2.4 Predigen in der Kraft des Geistes 81
3.2.5 Predigt als Rede 82
3.2.6 Offenes Kunstwerk 82
3.2.7 New Homiletic in den USA84
3.3 Perspektiven 85
3.3.1 Text oder Thema85
3.3.2 Predigt des Alten Testaments 86
3.3.3 Persönlichkeit 89
3.3.4 "Ich" auf der Kanzel 90
3.3.5 Leitbild 91
3.3.6 Stationen des Hörens 92
3.3.7 Inhalts- und Beziehungsebene 93
3.3.8 Predigt als freie Rede 94
3.3.9 Predigt im Kirchenjahr 95
3.3.10 Homiletische Schriftauslegung 96

4 SEELSORGE
Poimenik


4.1 Hinführung 99
4.1.1 Phänomen 99
4.1.2 Überblick 100
4.1.3 Problem 101
4.2 Konzeptionen 102
4.2.1 Identität mit der Gemeinde 102
4.2.2 Kerygmatische Seelsorge 103
4.2.3 Seelsorge als Gespräch 104
4.2.4 Glaubenshilfe als Lebenshilfe 104
4.2.5 Nuthetische Seelsorge 106
4.2.6 Parakletische Seelsorge 106
4.2.7 Biblisch-therapeutische Seelsorge (BTS) 107
4.2.8 Alltagsseelsorge 107
4.2.9 Hermeneutische Seelsorge 110
4.2.10 Energetische Seelsorge 111
4.3 Perspektiven 112
4.3.1 Von der Seelensorge zur Seelsorge 112
4.3.2 Per mutuum colloquium et consolationem fratrum 113
4.3.3 Seelsorgebewegung und KSA 114
4.3.4 Bibelgebrauch in der Seelsorge 115
4.3.5 Richtungen der Psychotherapie 116
4.3.6 Die Entdeckung des Unbewußten 118
4.3.7 Die Entdeckung der religiösen Symbole 119
4.3.8 Gesprächspsychotherapie 120
4.3.9 Menschliche Kommunikation 121
4.3.10 Die Sprache der Träume 122
4.3.11 Theologische Qualifizierung von Seelsorge 122
4.3.12 Symbolische Kommunikation125
4.3.13 Individuum und Gesellschaft 126
4.3.14 Kasualien 126
4.3.15 Seelsorge im Machtbereich des Todes 127

5 UNTERRICHT
Religionspädagogik


5.1 Hinführung 131
5.1.1 Phänomen 131
5.1.2 Überblick 132
5.1.3 Problem 133
5.2 Konzeptionen135
5.2.1 Evangelische Unterweisung 135
5.2.2 Hermeneutischer Religionsunterricht 135
5.2.3 Problemorientierter Religionsunterricht 136
5.2.4 Therapeutischer Religionsunterricht 138
5.2.5 Symboldidaktik 138
5.2.6 Subjektorientierter Religionsunterricht 140
5.3 Perspektiven 141
5.3.1 Bibel 141
5.3.2 Geschichte 143
5.3.3 Religionsunterricht in der Schule 145
5.3.4 Religionsunterricht in Kirche und Schule 145
5.3.5 Konfessionen - Religionen - Wertorientierungen 147
5.3.6 Methoden 149
5.3.7 Religiöse Entwicklung 151
5.3.8 Religiosität von Jugendlichen 156
5.3.9 Bildung 157
5.3.10 Gemeindepädagogik 157
5.3.11 Kinder 159
5.3.12 Konfirmandenarbeit 160
5.3.13 Erwachsenenbildung 161

6 NÄCHSTENLIEBE
Diakonik


6.1 Hinführung 165
6.1.1 Phänomen 165
6.1.2 Überblick165
6.1.3 Problem 166
6.2 Konzeptionen 167
6.2.1 Sozialpolitische Diakonie 167
6.2.2 Christozentrische Diakonie 169
6.2.3 Diakonie im Horizont des Reiches Gottes 169
6.2.4 Partnerschaftliche Diakonie 170
6.3 Perspektiven 172
6.3.1 Bibel172
6.3.2 Predigen 173
6.3.3 Diakonie und EKD 175
6.3.4 Leitbegriff Menschenwürde 176
6.3.5 Helfen 177
6.3.6 Leiten 178
6.3.7 Unternehmen Barmherzigkeit 180

7 MEDIEN
Publizistik


7.1 Hinführung 183
7.1.1 Phänomen 183
7.1.2 Überblick 184
7.1.3 Problem 185
7.2 Konzeptionen 187
7.2.1 Der öffentliche Christus 187
7.2.2 Weltlich von Gott reden 188
7.2.3 Kirche als Verband 189
7.2.4 Evangelische Publizistik 189
7.3 Perspektiven 190
7.3.1 Presse190
7.3.2 Hörfunk 191
7.3.3 Fernsehen 192
7.3.4 Sprache 193
7.3.5 Medienreligion 194
7.3.6 Kino und Film 195
7.3.7 Internet 196
7.3.8 Publice docere 197

8 FOKUS: VON GOTT REDEN
Glaube - Sprache - Bibel


8.1 Hinführung 199
8.1.1 Phänomen 199
8.1.2 Durchblick 200
8.1.3 Problem 200
8.2 Wiederholung201
8.3 Perspektiven 201
8.3.1 Sprache und Wirklichkeit 201
8.3.2 Metapher202
8.3.3 Sprechebenen 202
8.3.4 Tatort Wort204
8.3.5 Bibel205
8.3.6 Religion206
8.3.7 Sprache der Predigt207

9 FOKUS: LEBEN FEIERN
Glaube -Alltag - Spiritualität


9.1 Hinführung 209
9.1.1 Phänomen 209
9.1.2 Durchblick210
9.1.3 Problem 211
9.2 Wiederholung211
9.3 Perspektiven 212
9.3.1 Begriff: "Spiritualität" 212
9.3.2 Evangelische Spiritualität213
9.3.3 Alltag213
9.3.4 Spiritus Sanctus und Spiritualität 215
9.3.5 Meditation 216
9.3.6 Feier und Fest217

10 FOKUS: ÜBERGÄNGE GESTALTEN
Glaube - Lebensgeschichte - Kirchenjahr


10.1 Hinführung219
10.1.1 Phänomen 219
10.1.2 Durchblick220
10.1.3 Problem 221
10.2 Wiederholung 221
10.3 Perspektiven 222
10.3.1 Lebensgeschichte 222
10.3.2 Schwellenhandeln223
10.3.3 Kirchenjahr224
10.3.4 Tageszeiten225
10.3.5 Trauung226
10.3.6 Neue Kasualien 227
10.3.7 Kasualpredigt228
10.3.8 Segen 228

11 FOKUS: GESTALT WAHRNEHMEN
Glaube - Kunst - Religion


11.1 Hinführung231
11.1.1 Phänomen 231

11.1.2 Durchblick232
11.1.3 Problem 232
11.2 Wiederholung 233
11.3 Perspektiven234
11.3.1 Kunst und Religion234
11.3.2 Musik 235
11.3.3 Raum 236
11.3.4 Literatur237
11.3.5 Theater 238
11.3.6 Bild239
11.3.7 Unterhaltung 240
11.3.8 Poetische Didaktik 240
11.3.9 Leitbild Künstler/Künstlerin 241

12 PRAKTISCHE THEOLOGIE
Grundlegung


12.1 Hinführung243
12.1.1 Phänomen 243
12.1.2 Überblick244
12.1.3 Problem 246
12.2 Konzeptionen 246
12.2.1 Praktische Theologie als Wissenschaft 246
12.2.2 Lehre vom Wort Gottes im Vollzug 247
12.2.3 Handlungswissenschaft 248
12.2.4 Kritische Theorie religiös vermittelter Praxis248
12.2.5 Praktische Theologie des Subjekts249
12.2.6 Kunst der Wahrnehmung250
12.2.7 Hermeneutik gelebter Religion 251
12.3 Perspektiven 252
12.3.1 Pastoraltheologie252
12.3.2 Erfahrung253
12.3.3 Semiotik254
12.3.4 Studium255

Abkürzungen 258
Personenregister 259