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Gestatten, mein Name ist Ich Das adaptive Unbewusste - eine psychologische Entdeckunsgreise
Gestatten, mein Name ist Ich
Das adaptive Unbewusste - eine psychologische Entdeckunsgreise




Timothy D. Wilson

Pendo
EAN: 9783866121171 (ISBN: 3-86612-117-2)
336 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 22cm, 2007

EUR 19,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Die Intelligenz des Unbewussten



Schluss mit roter Couch und fortwährender Selbstanalyse, denn sie führen uns nicht zur Selbsterkenntnis! Timothy D. Wilson bricht radikal mit der klassischen Auffassung des Unbewussten und dreht den psychoanalyti-schen Spieß um: Nicht Introspektion lässt uns verstehen, wer wir sind, sondern nur der Blick nach außen - auf unser Handeln und auf die Reaktionen unserer Umwelt.



Ein Meilenstein der neuesten Forschung zum Unbewussten, der zeigt, wie wir anhand der Geschichten, die wir tagtäglich über uns selbst erfinden und erzählen, der Logik des

adaptiven Unbewussten ausf die Schliche kommen.



"So soll Psychologie sein: brillant geschrieben und voller unverhoffter Einsichten.« MALCOLM GLADWELL, NEW YORKER
Rezension
Wer bin ich überhaupt? Dieser Frage gehen seit Jahrhunderten Philosophen und Psychologen auf den Grund. Doch eine plausible Anwort oder gar ein schlüssiger Weg zur Selbsterkenntnis scheint es nicht zu geben. Es gibt eine Vielzahl an Lösungsansätzen und Anregungen. Einen neuen Weg liefert Timothy D. Wilson in seinem Buch "Gestatten, mein Name ist Ich". Er nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise in Unbewusste. Waren es bei Freud der Ort verdrängter Inhalte, setzt der Sozialpsychologe Wilson auf das sogenannte "adaptive Unbewusste", das den Schwerpunkt nicht auf Verdrängtes legt. Vielmehr sollte der Blick nach außen gerichtet werden, auf das eigene Verhalten und wie die Umwelt darauf reagiert. Das adaptive Unbewusste nimmt die Welt wahr, analysiert sie und steuert das eigene Handeln. Dabei sind es zwei Instanzen, die in ständiger Wechselwirkung stehen: das adaptive Unbewusste und die bewussten Deutungen und Beschreibungen des Selbst. Gefühle, Eigenschaften und Einstellungen lassen sich im adaptive Unbewussten auch ändern. Man muss einfach sein Verhalten ändern. Ein erkenntnisreiches Buch, das neuere wissenschaftliche Erkenntnisse in unterhaltsamer Form aufarbeitet.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
„Erkenne dich selbst“, sagt Sokrates, und Timothy D. Wilson zeigt uns in seiner maßgebenden und richtungsweisenden Schrift, weshalb wir auf diesem Weg mit klassischer Psychoanalyse nie weit kommen werden. Die neue Wissenschaft vom adaptiven Unbewussten lehrt uns, wie leistungsfähig, wie umfassend und wie alltagstauglich unser Unbewusstes in Wahrheit ist. Und dass es gute Gründe gibt, weshalb wir es nicht kennen. Denn nur über das eigene Handeln und die Reaktionen unserer Umwelt kommen wir ihm auf die Spur und können so manch einen angeblichen Wunsch als Fiktion unseres Bewusstseins entlarven.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort von Maja Storch 7 Vorwort des Autors 10
1 Freuds Genie, Freuds Kurzsichtigkeit 13
2 Das adaptive Unbewusste 34
3 Wer ist zuständig? 67
4 Erkennen, wer wir sind 99
5 Erkennen, warum wir reagieren 131
6 Erkennen, wie wir fühlen 161
7 Erkennen, wie wir fühlen werden 186
8 Selbstbeobachtung und Selbsterzählung 215
9 Nach außen blicken, um uns selbst zu erkennen 246
10 Unser Verhalten beobachten und ändern 272 Anmerkungen 298
Literatur 313