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Gedichte und Interpretationen, 7 Bde
Gedichte und Interpretationen, 7 Bde




Volker Meid, Karl Richter, Wulf Segebrecht (Hrsg.)

Reclam Stuttgart
EAN: 9783150300176 (ISBN: 3-15-030017-7)
2992 Seiten, kartoniert, 15 x 15cm, 1982

EUR 49,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Diese siebenbändige Interpretationssammlung in historischer Folge - von der Renaissance bis zur Gegenwart - soll allen interessierten Lesern Zugang zu einzelnen Gedichten und lyrischen Epochen öffnen. Die Auswahl der Texte und ihre Deutung sind so angelegt, dass die jeweils epochenspezifischen Formen und Themen an repräsentativen Beispielen vorgeführt werden und eine verlässliche Abfolge zu einer Geschichte der deutschen Lyrik sich ergibt.
Rezension
Das siebenbändige Werk des Reclam-Verlags gehört inzwischen zu den wichtigsten Anthologien für Lyrik. Bedeutende Literaturwissenschaftler setzen sich mit den wichtigsten Gedichten deutscher Autoren auseinander und liefern gute und fundierte Interpretationen.
Die Sammlung bietet somit einen reichhaltigen Fundus für die Unterrichtsvorbereitung sowie eine grundlegende wissenschaftliche Auslegung. Durch verschieden gesetzte Schwerpunkte für einzelne Gedichte ergibt sich das Gesamtbild einer Epoche in der Auseinandersetzung mit mehreren Texten.
Der Schwerpunkt liegt allerdings auf der Literatur der Gegenwart, so dass die jüngsten kulturellen Entwicklungen gut widergespiegelt werden. Für die älteren Epochen könnten noch weitere bedeutende Gedichte herangezogen werden.
Die Bände bilden somit ein Nachschlagewerk für offene Fragen, können aber auch für eine gelegentliche, häusliche Lektüre genutzt werden. Sie sollten deshalb in keiner Bibliothek fehlen.

Georg Pfahler, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Die sieben Bände Gedichte und Interpretationen bieten in historischer Folge exemplarische Texte und kompetente Interpretationen deutschsprachiger Lyrik von der Renaissance bis heute. Sie öffnen den Zugang zu einzelnen Gedichten und lyrischen Epochen. Aus Lektüre und Interpretation ergibt sich im Ganzen eine Geschichte der deutschen Lyrik.
Inhaltsverzeichnis
Band I: Renaissance und Barock

Volker Meid: Einleitung (S.9)

Die Königskinder (S.21)
Ingeborg Springer-Strand: Tradition und Variation. Die Ballade von den Königskindern (S.24)

Wol auff, meines herczen traut geselle (Tagelied A) (S.32)
Lig still, meins herczen traut gespil (Tagelied B) (S.33)
Peter Ukena: "Ewig währ' uns die Nacht!" Zwei spätmittelalterliche Tagelieder (S.35)

Ulrich von Hutten: Ain new lied (S.42)
Peter Ukena: Legitimation der Tat (S.44)

Martin Luther: Ein feste burg ist unser Gott (S.53)
Lothar Schmidt: "Und wenn die Welt voll Teufel wär'" (S.55)

Hans Sachs: Der edelfalk (S.68)
Ulrich Maché: Boccaccio verbürgerlicht (S.70)

Conrad Celtis: Ode ad Apollinem (S.81)
Eckart Schäfer: Conrad Celtis' Ode an Apoll. Ein Manifest neulateinischen Dichtens in Deutschland (S.83)

Peter Lotichius Secundus: De puella infelici (S.94)
Eckart Schäfer: Zwischen dem deutschen Volkslied und römischer Elegie. Imitatio und Selbstfindung in Lotichius' "De puella infelici" (S.96)

Paulus Melissus (Schede): De fonte in clivo occidentali montis sacri, e regione Haidelbergae (S.111)
Eckart Schäfer: Die Aura des Heiligenbergs. Eine späte petrarkistische Ode des Paulus Melissus (S.113)

Martin Opitz: Francisci Petrarchae (S.124)
Ulrich Maché: Die Unbegreiflichkeit der Liebe. Das Petrarca-Sonett von Martin Opitz (S.125)

Martin Opitz: Ach Liebste / laß uns eilen (S.136)
Wulf Segebrecht: Rede über die rechte Zeit zu lieben (S.137)

Georg Rodolf Weckherlin: An das Teutschland (S.148)
Volker Meid: Ein politischer Deutscher (S.149)

Paul Fleming: An Sich (S.159)
Wilhelm Kühlmann: Selbstbehauptung und Selbstdisziplin (S.160)

Paul Fleming: Herrn Pauli Flemingi der Med. Doct. Grabschrifft (S.167)
Wilhelm Kühlmann: Sterben als heroischer Akt (S.168)

Paul Fleming: Wie Er wolle geküsset seyn (S.176)
Wilhelm Kühlmann: Ausgeklammerte Askese. Zur Tradition heiterer erotischer Dichtung in Paul Flemings Kußgedicht (S.177)

Jacob Balde: Cum de AlbertiWallensteinii...funesto exitu verba fecisset (S.187)
Wilhelm Kühlmann: "Magni fabula nominis". Jacob Baldes Meditationen über Wallensteins Tod (S.190)

Simon Dach: Unterthänigste letzte Fleh-Schrifft (S.198)
Wulf Segebrecht: Die Dialektik des rhetorischen Herrscherlobs (S.200)

Andreas Gryphius: An den gecreutzigten JEsum (S.210)
Wolfram Mauser: Andreas Gryphius - Philosoph und Poet unter dem Kreuz. Rollen-Topik und Untertanen-Rolle in der Vanitas-Dichtung (S.211)

Andreas Gryphius: Thränen in schwerer Kranckheit (S.222)
Wolfram Mauser: Was ist dies Leben doch? (S.223)

Andreas Gryphius: Einsamkeit (S.231)
Wolfram Mauser: Andreas Gryphius' "Einsamkeit". Meditation, Melancholie und Vanitas (S.231)

Georg Philipp Harsdörffer: Friedenshoffnung bey Nochschwebender Handlung zu Münster und Oßnabruck (S.245)
Ingeborg Springer-Strand: "Der Kriegsmann wil ein Schäfer werden" oder: Krieg, Frieden und Poesie in Harsdörffers "Friedenshoffnung" (S.246)

Friedrich von Logau: Sinngedichte (S.255)
Ernst-Peter Wieckenberg: Logau - Moralist und Satiriker (S.257)

Friedrich Spee: Liebgesang der Gesponß Jesu, im anfang der Sommerzeit (S.267)
Urs Herzog: Geistlicher "Augenblick" (S.271)

Paul Gerhardt: Sommer-Gesang (S.281)
Lothar Schmidt: Hertz und Garten-Zier (S.285)

Angelus Silesius (Johannes Scheffler): Geistreiche Sinn- und Schlußreime (S.303)
Louise Gnädiger: Die Rosen-Sprüche des "Cherubinischen Wandersmann" als Beispiel für Johannes Schefflers geistliche Epigrammatik (S.306)

Catharina Regina von Greiffenberg: Auf die unverhinderliche Art der Edlen Dicht-Kunst (S.319)
Ferdinand van Ingen: Poetik und "Deoglori" (S.319)

Christian Hofmann von Hoffmannswaldau: Sonnet. Vergänglichkeit der schönheit (S.331)
Christian Wagenknecht: Memento mori und Carpe diem (S.332)

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau: So soll der purpur deiner lippen (S.345)
Uwe-K. Ketelsen: "die Liebe bindet Gold an Stahl und Garn zu weisser Seyde" (S.346)

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau: Die Welt (S.356)
Urs Herzog: "Weiter schauen" (S.357)

Daniel Caspar von Lohenstein: Auff das absterben Seiner Durchl. Georg Wilhelms (S.366)
Uwe-K. Ketelsen: "Die Lebenden schlüssen den Sterbenden die Augen zu / die Todten aber öffnen sie den Lebenden". Zu Lohensteins Gedicht über den Tod des letzten Piasten, Georg Wilhelms von Liegnitz (S.369)

Johann Christian Günther: Abschieds-Aria (S.379)
Jürgen Stenzel: "Welch Pflaster kan den tieffen Riß verbinden?" (S.381)

Johann Christian Günther: Als er unverhofft von etlichen Gönnern aus Breßlau favorable Briefe erhielt (S.391)
Jürgen Stenzel: Pegasus im Joche (S.395)

Johann Christian Günther: Als er durch innerlichen Trost bey der Ungedult gestärcket wurde (S.403)
Jürgen Stenzel: Ein anderer Hiob (S.405)

Autorenregister (S.415)


Band II: Aufklärung und Sturm und Drang

Karl Richter: Einleitung (S.9)

Christian Wernicke: An den Leser (S.23)
Manfred Beetz: Die kupierte Muse. Anmerkungen zu einem literaturkritischen Epigramm Wernickes (S.24)

Nikolaus Ludwig von Zinzendorf: Lied vor eine Königl. Erb-Printzeßin (S.40)
Jörn Reichel: Die Wahrheit in der Empfindung. Zu Zinzendorfs geistlichem Lied "Christen sind ein göttlich Volck" (S.42)

Barthold Hinrich Brockes: Die uns / im Frühlinge / zur Andacht reizende Vergnügung des Gehörs, in einem Sing-Gedichte (S.53)
Leif Ludwig Albertsen: Erstes Gebot Gottes: Genieße die Wirklichkeit. Eine Beschreibung von Brockes (S.57)

Albrecht von Haller: Unvollkommne Ode über die Ewigkeit (S.67)
Karl S. Guthke: Der Sinn der Frage ohne Antwort. Zu Hallers Ode über die Ewigkeit (S.72)

Friedrich von Hagedorn: Der Tag der Freude (S.87)
Klaus Bohnen: Die Kultivierung des geselligen Sinnenspiels in Friedrich von Hagedorns "Der Tag der Freude" (S.88)

Friedrich von Hagedorn: Die Alster (S.101)
Uwe-K. Ketelsen: Alte Ausdrucksformen und neue Wunschträume. Zu Friedrich von Hagedorns "Die Alster" (S.103)

Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Anakreon (S.113)
Klaus Bohnen: Der "Blumengarten" als "Quell von unserm Wissen". Johann Wilhelm Ludwig Gleims Gedicht "Anakreon" (S.114)

Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Bei Eröffnung des Feldzuges. 1756 (S.124)
Jörg Schönert: Schlachtgesänge vom Kanapee. Oder: "Gott donnerte bei Lowosizu". Zu den Preußischen Kriegsliedern in den Feldzügen 1756 und 1757" des Kanonikus Gleim (S.126)

Johann Peter Uz: Der Schäfer (S.140)
Christoph Perels: Der Traum des Aufgeklärten. Zu Johann Peter Uz' "Der Schäfer" (S.141)

Johann Niklaus Götz: An seine Reime (S.150)
Alfred Anger: "Und mein einzig Eigenthum". Zu Götz' Gedicht "An seine Reime" (S.151)

Christian Fürchtegott Gellert: Da Pferd und die Bremse (S.162)
Wolfgang Martens: Hochmut kommt vor dem Fall. Zu Gellerts Fabel "Das Pferd und die Bremse" (S.163)

Christian Fürchtegott Gellert: Das Unglück der Weiber (S.179)
Wolfgang Martens: Der alte böse General. Gellerts Verserzählung "Das Unglück der Weiber" (S.182)

Gotthold Ephraim Lessing: Die drey Reiche der Natur (S.192)
Karl Richter: Wege anakreontischer Wissenschaft. Lessings Gedicht "Die drey Reiche der Natur" (S.193)

Gotthold Ephraim Lessing: Der Rabe und der Fuchs (S.204)
Gerhard Schmidt-Henkel: Ein Schmeichler und sein Schicksal. Zu Lessings Fabel "Der Rabe und der Fuchs" (S.205)

Gotthold Ephraim Lessing: Auf Lucinden (S.216)
Wolfgang Preisendanz: Die ästhetische Funktion des Epigrammatischen in Lessings Sinngedicht (S.216)

Friedrich Gottlieb Klopstock: Der Zürchersee (S.225)
Gerhard Sauder: Die "Freude" der "Freundschaft": Klopstocks Ode "Der Zürchersee" (S.228)

Friedrich Gottlieb Klopstock: Nicht in den Ocean der Welten alle (S.240)
Uwe-K. Ketelsen: Poetische Emotion und universale Harmonie. Zu Klopstocks Ode "Das Landleben" / "DieFrühlingsfeyer" (S.245)

Friedrich Gottlieb Klopstock: Der Eroberungskrieg (S.257)
Harro Zimmermann: Wehmut und Agitation. Zu Klopstocks Gedicht "Der Eroberungskrieg" (S.258)

Johann Gottfried Herder: Der Genius der Zukunft (S.273)
Hans Dietrich Irmscher: Die Geschichtlichkeit des menschlichen Daseins. Johann Gottfried Herders "Der Genius der Zukunft" (S.276)

Ludwig Christoph Heinrich Hölty: Frühlingslied (S.294)
August Stahl: Utopie und Erfahrung im Spiegel der "schönen Natur". Zu Höltys "Frühlingslied" (S.295)

Friedrich Leopold Stolberg: Lied auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes (S.307)
Wolfgang Promies: Worte wie Wellen, Spiegelungen. Zu Stolbergs "Lied auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes" (S.308)

Johann Heinrich Voß: Der diebzigste Geburtstag (S.325)
Günter Häntzschel: Johann Heinrich Voß: "Der siebzigste Geburtstag". Biedermeierliche Enge oder kritischer Impetus? (S.329)

Matthias Claudius: Abendlied (S.339)
Reiner Marx: Unberührte Natur, christliche Hoffnung und menschliche Angst - Die Lehre des Hausvaters in Claudius' "Abendlied" (S.341)

Matthias Claudius: Kriegslied (S.356)
Wolfgang Promies: Bürgerliche Bedenken gegen den Vater aller Dinge. Zu dem "Kriegslied" von Matthias Claudius (S.357)

Christian Friedrich Daniel Schubart: Die Forelle (S.372)
Hans-Wolf Jäger: Von Ruten. Über Schubarts Gedicht "Die Forelle" (S.374)

Gottfried August Bürger: Des Pfarrers Tochter von Taubenhain (S.386)
Hartmut Laufhütte: Vom Gebrauch des Schaurigen als Provokation zur Erkenntnis. Gottfried August Bürger: "Des Pfarrers Tochter von Taubenhain" (S.393)

Johann Wolfgang Goethe: Mir schlug das Herz (S.411)
Gerhard Sauder: Willkomm und Abschied: wortlos. Goethes Sesenheimer Gedicht "Mir schlug das Herz" (S.412)

Johann Wolfgang Goethe: Prometheus (S.425)
Horst Thomé: Tätigkeit und Reflexion in Goethes "Prometheus". Umrisse einer Interpretation (S.427)

Johann Wolfgang Goethe: Vor Gericht (S.436)
Walter Müller-Seidel: Balladen und Justizkritik. Zu einem wenig bekannten Gedicht Goethes (S.437)

Friedrich Schiller: Die Freundschaft (S.451)
Wolfgang Düsing: "Aufwärts druch die tausendfachen Stufen". Zu Schillers Gedicht "Die Freundschaft" (S.453)

Autorenregister (S.463)


Band III: Klassik und Romantik

Wulf Segebrecht: Einleitung (S.9)

Johann Wolfgang Goethe: Grenzen der Menschheit (S.23)
Ursula Segebrecht: Besonnene Bestandsaufnahme. Zu Goethes "Grenzen der Menschheit" (S.25)

Friedrich Schiller: Die Götter Griechenlands (S.33)
Sybille Demmer: Von der Kunst über Religion zur Kunst-Religion. Zu Schillers Gedicht "Die Götter Griechenlands" (S.37)

Johann Wolfgang Goethe: Fünfte Elegie (S.48)
Wulf Segebrecht: Sinnliche Wahrnehmung Roms. Zu Goethes "Römische Elegien", unter besonderer Berücksichtigung der "Fünften Elegie" (S.49)

Friedrich Schiller: Der Spaziergang (S.60)
Jürgen Stenzel: Die Freiheit des Gefangenen: Schillers Elegie "Der Spaziergang" (S.67)

Friedrich Schiller: Das Ideal und das Leben (S.78)
Helmut Koopmann: Mythologische Reise zum Olymp (S.83)

Ludwig Tieck: Melankolie (S.99)
Franz Loquai: Lovells Leiden und die Poesie der Melancholie. Zu Ludwig Tiecks Gedicht "Melankolie" (S.100)

Johann Wolfgang Goethe: Der Gott und die Bajadere (S.114)
Hartmut Laufhütte: Formulierungshilfe für Haustyrannen? Goethe: "Der Gott und die Bajadere" (S.117)

Friedrich Hölderlin: Die Eichbäume (S.144)
Momme Mommsen: Zu Hölderlins Gedicht "Die Eichbäume" (S.145)

Johann Wolfgang Goethe: Die Metamorphose der Pflanzen (S.153)
Karl Richter: Wissenschaft und Poesie "auf höherer Stelle" vereint. Goethes Elegie "Die Metamorphose der Pflanzen" (S.156)

Friedrich Schiller: Die Bürgschaft (S.169)
Jürgen Stenzel: Über die ästhetische Erziehung eines Tyrannen. Zu Schillers Ballade "Die Bürgschaft" (S.173)

Friedrich Schiller: Nänie (S.181)
Norbert Oellers: Das verlorene Schöne in bewahrender Klage. Zu Schillers "Nänie" (S.182)

Novalis (Friedrich von Hardenberg): Hymnen an die Nacht. 5 (S.196)
Gerhard Schulz: "Mit den Menschen ändert die Welt sich". Zu Friedrich von Herdenbergs "5. Hymne an die Nacht" (S.202)

Clemens Brentano: Auf dem Rhein (S.216)
Walter Hinck: Aufhebung der erzählerischen in der lyrischen Imagination. Zu Brentanos "Auf dem Rhein" (S.219)

Friedrich Hölderlin: Dichterberuf / An unsre großen Dichter (S.227)
Walter Müller-Seidel: Hölderlins Ode "Dichterberuf". Zum schriftstellerischen Selbstverständnis um 1800 (S.230)

Novalis (Friedrich von Hardenberg): An Tieck (S.243)
Gerhard Schulz: "Potenzierte Poesie". Zu Friedrich von Hardenbergs Gedicht "An Tieck" (S.245)

Friedrich Hölderlin: Hälfte des Lebens (S.256)
Jochen Schmidt: "Sobria ebrietas". Hölderlins "Hälfte des Lebens" (S.257)

Clemens Brentano: Es sang vor langen Jahren (S.268)
Wolfgang Frühwald: Die artistische Konstruktion des Volkstones. Zu Clemens Brentanos "Der Spinnerin Nachtlied" (S.269)

Achim von Arnim: Getrennte Liebe (S.280)
Hartwig Schultz: Getrennt und vereint: Arnims Königskinder (S.283)

Joseph von Eichendorff: Frische Fahrt (S.293)
Helmut Koopmann: Romantische Lebensfahrt (S.294)

Joseph von Eichendorff: Waldgespräch (S.306)
Alexander von Bormann: "Das zertrümmerte Alte". Zu Eichendorffs Lorelei-Romanze "Waldgespräch"

Ludwig Uhland: Des Sängers Fluch (S.320)
Fritz Martini: Ohnmacht und Macht des Gesanges. Zu Ludwig Uhlands Ballade "Des Sängers Fluch" (S.322)

Johann Wolfgang Goethe: Selige Sehnsucht (S.334)
Hannelore Schlaffer: Weisheit als Spiel. Zu Goethes Gedicht "Selige Sehnsucht" (S.335)

Ludwig Tieck: Glosse (S.342)
Paul Gerhard Klussmann: Bewegliche Imagination oder Die Kunst der Töne. Zu Ludwig Tiecks "Glosse" (S.343)

Johann Wolfgang Goethe: Locken! haltet mich gefangen (S.358)
Gisela Henckmann: Zu Goethes "Divan"-Gedicht "Locken! haltet mich gefangen" (S.359)

Friedrich Hölderlin: Der blinde Sänger (S.368)
Lawrence Ryan: Hölderlins "tragische Ode" "Der blinde Sänger" (S.370)

Joseph von Eichendorff: Sehnsucht (S.380)
Wolfgang Frühwald: Die Poesie und der poetische Mensch. Zu Eichendorffs "Sehnsucht" (S.381)

Joseph von Eichendorff: Mondnacht (S.394)
Wolfgang Frühwald: Die Erneuerung des Mythos. Zu Eichendorffs Gedicht "Mondnacht" (S.395)

Clemens Brentano: Die Abendwinde wehen (S.408)
Karl Eibl: Ein 'Klanggebilde' - beim Wort genommen (S.410)

Clemens Brentano: Was reif in diesen Zeilen steht (S.421)
Erika Tunner: Die geheime heilige Geschichte des Herzens. Zu Clemens Brentanos Gedicht "Was reif in diesen Zeilen steht" (S.422)

Clemens Brentano: Frühlingsschrei eines Knechtes aus der Tiefe (S.434)
Wolfgang Frühwald: Der Bergmann in der Seele Schacht. Zu Clemens Brentanos Gedicht "Frühlingsschrei eines Knechts aus der Tiefe" (S.437)

Joseph von Eichendorff: Denkst Du des Schlosses noch auf stiller Höh? (S.451)
Alexander von Bormann: "Tief Verlangen nach beßrer Lust". Zu Eichendorffs Gedicht "Die Heimat. An meinen Bruder" (S.452)

Autorenregister (S.463)


Band IV: Vom Biedermeier zum Bürgerlichen Realismus

Günter Häntzschel: Einleitung (S.9)

August von Platen: Es liegt an eines Menschen Schmerz (S.21)
Walter Schmitz: Rhetorik des Nihilismus. Zu August von Platens Ghasel "Es liegt an eines Menschen Schmerz, an eines Menschen Wunde nichts" (S.22)

August von Platen: Tristan (S.35)
Jürgen Link: Echobild und Spiegelsang: Zu Platens "Tristan" (S.36)

Friedrich Rückert: Chidher (S.47)
Walter Schmitz: Ewige Wiederkehr des Gleichen. Zu Friedrich Rückerts Gedicht "Chidher" (S.49)

Adelbert von Chamisso: Das Schloß Boncourt (S.58)
Volker Hoffmann: Künstlerselbstzeugung durch Metamorphose: Naturpoesie aus den Ruinen der Zivilisation. Zu Adelbert von Chamissos Gedicht "Das Schloß Boncourt" (S.60)

Heinrich Heine: Der arme Peter (S.69)
Jochen Zinke: Amors bleierner Pfeil. Zu Heines Romanze "Der arme Peter" (S.70)

Eduard Mörike: Im Frühling (S.82)
Friedrich Strack: Wehmütige Liebeserwartung in Mörikes früher Lyrik. Eine Analyse des Gedichts "Im Frühling" (S.83)

Eduard Mörike: Im Weinberg (S.93)
Friedrich Strack: Das religiöse Geheimnis der Natur. Zu Mörickes Gedicht "Im Weinberg" (S.94)

Franz Grillparzer: Entsagung (S.108)
Burkhard Bittrich: "Des Menschen ew'ges Loos, es heißt: Entbehren". Zu Grillparzers "Entsagung" (S.109)

Friedrich Hebbel: An den Tod (S.120)
Ingrid Kreuzer: Auflösung und Individuation. Zu Hebbels Gedicht "An den Tod" (S.121)

Nikolaus Lenau: Die Drei (S.131)
Wolfgang Martens: Das letzte Wort haben die Geier. Zu Lenaus Gedicht "Die Drei" (S.132)

Annette von Droste-Hülshoff: Am letzten Tage des Jahres (Sylvester) (S.145)
Winfried Woesler: Religiöses Sprechen und subjektive Erfahrung. Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Im Grase" (S.158)

Gottfried Keller: Sommernacht (S.168)
Eva Maria Brockhoff: Die Kühle im warmen Golde der Sommernacht. Zu Gottfried Kellers "Sommernacht" (S.169)

Robert E. Prutz: Rechtfertigung (S.178)
Karl Prümm: Selbstporträt der "politischen Poesie". Zu Robert Prutz' Gedicht "Rechtfertigung" (S.180)

Anastasius Grün (Anton Alexander von Auersperg): Spaziergänge (S.191)
Karl Wagner: Stehende Bilder der Veränderung. Zu Anastasius Grüns "Spaziergängen" (S.193)

Heinrich Heine: Der Tannhäuser (S.204)
Jochen Zinke: Tannhäuser im Exil. Zu Heines 'Legende' "Der Tannhäuser" (S.212)

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Das Lied der Deutschen (S.222)
Hans Peter Neureuter: Hoffmanns "Deutscher Sang". Versuch einer historischen Auslegung (S.223)

Georg Herwegh: Die deutsche Flotte (S.235)
Werner Hahl: Realitätsverlust im rhetorischen Zeitgedicht des Vormärz. Zu Georg Herweghs Flottengedicht (S.239)

Franz von Dingelstedt: Drei neue Stücklein mit alten Weisen (S.250)
Hans-Peter Bayersdörfer: Michel und die Patrioten (S.253)

Georg Weerth: Es war ein armer Schneider (S.263)
Ernst Weber: Lesarten sozialistischer Lyrik. Zu Georg Weerth: "Es war ein armer Schneider" (S.264)

Ferdinand Freiligrath: Von unten auf! (S.273)
Peter Seibert: "Wir sind die Kraft!" Anmerkungen zu Ferdinand Freiligraths Gedicht "Von unten auf!" (S.276)

Heinrich Heine: Im Oktober 1849 (S.286)
Michael Werner: Politische Lazarus-Rede: Heines Gedicht "Im Oktober 1849" (S.288)

Joseph Victor Scheffel: Wanderlied (S.300)
Georg Bollenbeck: Ausfahrt und Landschaftserlebnis im Unterhaltungsdienst. Zu Joseph Victor Scheffels "Wanderlied" (S.302)

Friedrich Bodenstedt: Mein Lehrer ist Hafis (S.311)
Walter Schmitz: Dichtung als Religionsersatz. Zu Friedrich Bodenstedts Gedicht "Mein Lehrer ist Hafis, mein Bethaus ist die Schenke" (S.312)

Julius Rodenberg: Die reinen Frauen (S.323)
Jörg Schönert: Poesie als schmeichelnder Spiegel in Frauenhand. Zu Julius Rodenbergs Gedicht "Die reinen Frauen" (S.324)

Wilhelm Jordan: Die welke Rose (S.334)
Georg Bollenbeck: Sentimentale Konventionslyrik als folgenlose Unterhaltung. Zu Wilhelm Jordans Gedicht "Die welke Rose" (S.335)

Emanuel Geibel: An König Wilhelm (S.346)
Ute Druvins: Propreußische Propaganda. Zu Emanuel Geibels Herrscherlob "An König Wilhelm" (S.348)

Theodor Storm: Tiefe Schatten (S.357)
Hiltrud Häntzschel: "Das quälende Rätsel des Todes". Zu Theodor Storms Gedichtreihe "Tiefe Schatten" (S.360)

Wilhelm Busch: Sahst du das wunderbare Bild von Brouwer? (S.372)
Gert Ueding: Operationen am Rücken. Zu Wilhelm Buschs Gedicht "Sahst du das wunderbare Bild von Brouwer?" (S.372)

Conrad Ferdinand Meyer: Auf Goldgrund (S.383)
Hans Zeller und Rosemarie Zeller: Zu Conrad Ferdinand Meyers "Auf Goldgrund" (S.385)

Conrad Ferdinand Meyer: Der Geang des Meeres (S.399)
Hans Zeller und Rosemarie Zeller: Zu Conrad Ferdinand Meyers "Gesang des Meeres" (S.400)

Conrad Ferdinand Meyer: Die Rose von Newport (S.408)
Hans Zeller und Rosemarie Zeller: Zu Conrad Ferdinand Meyers "Rose von Newport" (S.411)

Detlev von Liliencron: an meinen Freund, den Dichter (S.419)
Günter Häntzschel: Kritik an der Lyrik seiner Zeit und Suche nach neuen Möglichkeiten. Detlev von Liliencron: "An meinen Freund, den Dichter" (S.424)

Theodor Fontane: Arm oder reich (S.433)
Karl Richter: "Arm oder reich". Zur späten Lyrik Fontanes (S.435)

Autorenregister (S.447)


Band V: Vom Naturalismus bis zur Jahrhundertmitte

Harald Hartung: Einleitung (S.9)

Friedrich Nietzsche: An der Brücke (S.19)
Wolfram Groddeck: "Ein andres Wort für Musik". Zu Friedrich Nietzsches Venedig-Gedicht (S.20)

Hugo von Hofmannsthal: Manche freilich... (S.33)
Reinhold Grimm: Bange Botschaft. Zum Verständnis von Hofmannsthals "Manche freilich..." (S.34)

Gustav Falke: Zwei (S.43)
Jürgen Viering: Eine Pantomime der Sehnsucht. Über Gustav Falkes "Zwei" (S.44)

Richard Dehmel: Der Arbeitsmann (S.53)
Jürgen Viering: Ein Arbeiterlied? Über Richard Dehmels "Der Arbeitsmann" (S.54)

Stefan George: Gemahnt dich noch das schöne bildnis / Es lacht in dem steigenden jahr dir (S.67)
Ralph-Rainer Wuthenow: Zur Lyrik Stefan Georges: Zwei Gedichte aus dem "Jahr der Seele" (S.68)

Arno Holz: Im Thiergarten (S.81)
Hans Esselborn: Die gespiegelte Welt. Zu Holz' "Im Thiergarten" (S.81)

Alfred Mombert: Du frühster Vogel (S.90)
Elisabeth Höpker-Herberg: "Ich lausche meiner obern Melodie". Die dichterische Grunderfahrung Alfred Momberts in einem Gedicht aus dem "Denker" (S.90)

Rainer Maria Rilke: Denn sieh: sie werden leben (S.100)
Reinhod Grimm: Von der Armut und vom Regen: Rilkes 'Antwort' auf die 'soziale Frage' (S.101)

Else Lasker-Schüler: Ein alter Tibetteppich (S.108)
Swantje Ehlers: Ein Spiel von Form und Inhalt. Zu Else Lasker-Schülers "Ein alter Tibetteppich" (S.108)

Jakob von Hoddis: Weltende (S.118)
Karl Riha: "Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut" (S.118)

Georg Heym: Ophelia (S.126)
Walter Hinck: Intergationsfigur menschlicher Leiden. Zu Georg Heyms "Ophelia" (S.128)

Georg Heym: Die Ruhigen (S.138)
Alfred Kelletat: Bändigung und Läuterung. Georg Heyms Gedicht "Die Ruhigen" (S.139)

Alfred Lichtenstein: Die Dämmerung (S.148)
Wolfgang Max Faust: Das Gedicht als verunsichernde Sprachwelt (S.148)

Gottfried Benn: D-Zug (S.157)
Horst Enders: Gottfried Benn: "D-Zug" (S.158)

Georg Trakl: De profundis (S.166)
Manfred Kux: "De profundis" - aus dem Abgrund (S.167)

Georg Trakl: An den Knaben Elis (S.175)
Hans Esselborn: Trakls Knabenmythos (S.176)

Ernst Stadler: Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht (S.185)
Jürgen Viering: "Aufbruch" und "Einkehr". Über Ernst Stadlers "Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht" (S.186)

August Stramm: Erinnerung (S.199)
Jeremy Adler: Von der Mystik zur Avantgarde. August Stramms "Erinnerung" (S.200)

Alfred Wolfenstein: Glück der Äußerung (S.211)
Günter Holtz: Allmacht des Menschen im Wort des Dichters. Zu Alfred Wolfensteins "Glück der Äußerung" (S.212)

Hans Arp: eitel ist sein scheitel (S.221)
Wolfgang Max Faust: Dada oder Die befreite Phantasie (S.221)

Rudolf Borchardt: Abschied (S.230)
Ernst Osterkamp: Die Kraft der Form. Rudolf Borchardts Sonett "Abschied" (S.231)

Rainer Maria Rilke: Sei allem Abschied voran (S.244)
Peter Sprengel: Orphische Dialektik. Zu Rilkes Sonett "Sei allem Abschied voran" ("Sonette an Orpheus" II,13) (S.245)

Rainer Maria Rilke: Komm du, du letzter (S.253)
Alfred Behrmann: Rilkes letzte Verse (S.254)

Bertolt Brecht: Entdeckung an einer jungen Frau (S.266)
Alfre Behrmann: "Denn wir vergaßen ganz, daß du vergehst". Zu Brehts Sonett "Entdeckung an einer jungen Frau" (S.267)

Kurt Tucholsky: Der Graben (S.277)
Dirk Walter: Versöhnung - die Sache der kleine Leute. Zu Kurt Tucholskys Gedicht "Der Graben" (S.278)

Gottfried Benn: Valse triste (S:288)
Horst Enders: "Valse triste" von Gottfried Benn (S.290)

Erich Kästner: Jahrgang 1899 (S.309)
Dirk Walter: Lyrik in Stellvertretung? Zu Erich Kästners Rollengedicht "Jahrgang 1899" (S.310)

Friedrich Georg Jünger: Der Mohn (S.320)
Hans-Michael Speier: Klassizismus und Widerstand. Zu Friedrich Georg Jüngers Elegie "Der Mohn" (S.323)

Wilhelm Lehmann: Grille im Tessin (S.336)
Uwe Pörksen: Gryllotalpa Gryllotalpa (S.336)

Elisabeth Langgässer: Daphne (S.348)
Axel Vieregg: Das Gedicht als Mysterium. Zu Elisabeth Langgässers "Daphne" (S.348)

Oskar Loerke: Winterliches Vogelfüttern (S.360)
Hans Dieter Schäfer: Oskar Loerke: "Winterliches Vogelfüttern" (S.361)

Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen (S.369)
Günter Holtz: Nachricht aus finsterer Zeit. Zu Brechts Gedicht "An die Nachgeborenen" (S.372)

Gertrud Kolmar: Verwandlungen (S.384)
Günter Holtz: Metamorphosen einer Passion. Zu Gertud Kolmars "Verwandlungen" (S.385)

Georg Britting: Was hat, Achill... (S.393)
Albert con Schirnding: "An Mann begegnet seinem Tod". Zu Georg Brittings Gedicht "Was hat, Achill..." (S.394)

Kurt Schwitters: Die Nixe (S.405)
Karl Riha: Goethe - dadaistisch! (S.406)

Theodor Kramer: Slawisch (S.412)
Bernd Jentzsch: "Haben unser Herzblut nicht für nichts vertan" (S.413)

Walter Höllerer: Der lag besonders mühelos am Rand (S.415)
Michael Feldt: Zerstörte Poesie la Bild des 'beschädigten Lebens' (S.416)

Autorenregister (S.426)


Band VI: Gegenwart I

Walter Hinck: Einleitung (S.9)

Gottfried Benn: Nur zwei Dinge (S.19)
Jürgen Schröder: Destillierte Geschichte (S.20)

Bertolt Brecht: Vier Buckower Elegien (S.29)
Harald Weinrich: Bertolt Brecht in Buckow oder: Das Kleinere ist das Größere (S.30)

Nelly Sachs: Das ist der Flüchtlinge Planetenstunde (S.40)
Christa Vaerst-Pfarr: Nelly Sachs: "Das ist der Flüchtlinge Planetenstunde" (S.41)

Peter Huchel: Brandenburg (S.50)
Gerhard Schmidt-Henkel: "Ein Traum, was sonst?" (S.50)

Marie Luise Kaschnitz: Interview (S.59)
Fritz Martini: Auf der Suche nach sich selbst (S.60)

Günter Eich: Inventur (S.71)
Jürgen Zenke: Poetische Ordnung als Ortung des Poeten (S.72)

Ingeborg Bachmann: Böhmen liegt am Meer (S.83)
Peter Horst Neumann: Ingeborg Bachmanns Böhmisches Manifest (S.84)

Ernst Meister: Ich sage Ankunft (S.92)
Christoph Perels: Der dornige Weg des Gedichts. Zur Poesie und Poetik Ernst Meisters an der Schwelle zum Spätwerk (S.93)

Hilde Domin: Herbstzeitlosen (S.102)
Winfried Woesler: Lyrik vor dem Ende des Exils (S.103)

Johannes Brobowski: Wiederkehr (S.113)
Alfred Kelletat: Johannes Borbowskis Wiederkehr (S.114)

Paul Celan: Fadensonne (S.123)
Petert Michelsen: Liedlos (S.123)

Erich Fried: Beim Wiederlesen eines Gedichtes von Paul Celan (S.140)
Michael Zeller: Die Aufklärung einer Dunkelheit (S.141)

Eugen Gomringer: vielleicht (S.151)
Harald Hartung: "vielleicht" - Eine Konstellation Eugen Gomringers (S.151)

Helmut Heißenbüttel: Lehrgedicht über Geschichte 1954 (S.159)
Rudolf Drux: Historisches als Sprachmaterial (S.160)

H.C. Artmann: Bei Rotwein (S.168)
Ute Druvins: Sänger verführt Nixe (S.170)

Gerhard Rühm: die ersten menschen sind auf dem mond (S.179)
Karl Riha: Apollo 11: zeit-sonette als zeitungs-sonette (S.179)

Ernst Jandl: bibliothek (S.188)
Klaus Jeziorkowski: Zu Ernst Jandls Gedicht "bibliothek" (S. 188)

Günter Bruno Fuchs: Gestern (S.198)
Reinhold Grimm: Genrebild mit Hintergrund. Berlinisch, um 1967 (S.199)

Kurt Marti: der name (S.208)
Ulla Hahn: Zu Kurt Martis Gedicht "der name" (S.209)

Karl Krolow: Terzinen von früheren Einverständnis mit aller Welt (S.215)
Klaus Jeziorkowski: Zu Karl Krolows "Terzinen vom frühen Einverständnis mit aller Welt" (S.216)

Walter Helmut Fritz: Also fragen wir beständig (S.228)
Helmut Koopmann: Annäherung an die Vogelscheuche Vergänglichkeit (S.229)

Elisabeth Borchers: chagall (S.241)
Peter Wapnewski: "Fisch und Feuer, Stier und Stadt" (S.242)

Günter Grass: Adornos Zunge (S.251)
Heinrich Vormweg: Ein Gelegenheitsgedicht (S.252)

Hans Magnus Enzensberger: leuchtfeuer (S.258)
Hiltrud Gnüg: Poesie und Metapoesie (S.259)

Erich Arendt: Nach den Prozessen (S.270)
Heinrich Küntzel: Hieroglyphe und Zeitgedicht (S.272)

Karl Mickel: Dresdner Häuser (S.282)
Frank Trommler: Die Mühen des Nachkriegsaufbaus. Zu Karl Mickels Gedicht "Dresdner Häuser" (S.286)

Volker Braun: Nach dem Treffen der Dichter gegen den Krieg (S.295)
Andreas F. Kelletat: Im Dickicht der Widersprüche (S.296)

Günter Kunert: Geschichte (S.305)
Manfred Durzak: "...unverstümmelt dasein ist alles." (S.307)

Wolf Biermann: Und als wir ans Ufer kamen (S.319)
Manfred Jäger: "Am liebsten": eine melancholische Ermutigung (S.320)

Peter Rühmkorf: Hochseil (S.328)
Hans Peter Bayerdörfer: Loreley wird rehabilitiert (S.329)

Christoph Meckel: Andere Erde (S.341)
Wulf Segebrecht: Vom Sterben der Bäume (S.342)

Sarah Kirsch: Die Luft riecht schon nach Schnee (S.351)
Sybille Demmer: "Schnee fällt uns / Mitten ins Herz". Naturbildlichkeit und Liebeserlebnis in Sarah Kirschs Gedicht "Die Luft riecht schon nach Schnee" (S.351)

Jürgen Becker: Vorläufiger Verlust (S.360)
Franz Norbert Mennemeier: Poetik des Rückzugs: ein lyrischer Gestus der siebziger Jahre (S.361)

Nicolas Born: Da hat er gelernt was Krieg ist sagt er (S.370)
Walter Hinderer: Form ist eine Ausdehnung vom Inhalt (S.374)

Rolf Dieter Brinkmann: Einen jener klassischen (S.386)
Thomas Zenke: Der Augenblick der Sensibilität (S.387)

Volker Hage: Über Wolf Wondratscheks "In den Autos" (S.394)

Ursula Krechel: Meine Mutter (S.402)
Elisabeth Hoffmann: Trauerarbeit (S.403)

Karin Kiwus: An die Dichter (S.411)
Walter Hinck: Kleine Poetik des Tagtraums (S.411)

Autorenregister (S.419)


Band VII: Gegenwart II

Walter Hinck: Einleitung (S.9)

Hans Sahl: Kinder baden in Flüssen (S.21)
Ruth Klüger: Alte Flüsse: Hans Sahl, der Heimkehrer. Nachruf auf ein Jahrhundert (S.23)

Rose Ausländer: Auf der Flucht (S.28)
Theo Elm: Niemandsland (S.29)

Karl Krolow: Der Tod (S.36)
Lothar Jordan: An der Bruchstelle von Natur und Zivilisation (S.37)

Hans Magnus Enzensberger: Altes Europa (S.45)
Reinhold Grimm: Wanderungen ... ob aber auch Wandlungen? (S.46)

Durs Grünbein: Alba (S.55)
Gustav Seibt: In den Albtraum erwachen (S.56)

Bernd Jentzsch: Vorstand Gablenz (S.63)
Jürgen Zenke: Komma Strich - beinah simplizianisch sizilianisch (S.64)

Heinz Czechowski: Missingsch (S.71)
Joseph A. Kruse: Lyrisches Katasteramt (S.73)

Thomas Rosenlöcher: Das Holz der Rede (S.82)
Markus Schwering: Bedrohte Idylle (S.83)

Uwe Kolbe: Berlin (S.92)
Wulf Segebrecht: Berliner Ungelegenheiten oder: Verpaßte Gelegenheit (S.93)

Kurt Drawert: Zustandsbeschreibung, Zwischenbericht (S.106)
Wolfgang Emmerich: Warten, heillos (S.107)

Wulf Kirsten: märchenhafte geschichte (S.116)
Peter Horst Neumann: Was wäre das Land ohne die Gräber der Dichter (S.118)

Ulrich Schacht: Die Biliothek von Sarajevo (S.122)
Hartmut Laufhütte: "Was wir vergessen wollten, wie einen dunklen Roman" (S.123)

Barbara Köhler: Elektra. Spiegelungen VIII (S.135)
Franz Norbert Mennemeier: Eine poetische Minimalutopie (S.136)

Bert Papenfuß-Gorek: die lichtscheuen scheiche versunkener reiche (S.145)
Jürgen Zenke: Vom Regen und von den Traufen (S.146)

Werner Söllner: Der Schlaf des Trommlers (S.158)
Harald Hartung: Figur in zerissener Zeit (S.159)

Oskar Pastior: Ein höchst merkwürdiges Stück (S.167)
Karl Riha: In der Tat: "Ein höchst merkwürdiges Stück" (S.168)

Hiltrud Gnüg: "Kopfzoo" mit "heftiger Nervenrevue". Zu Thomas Klings Gedicht "düsseldorfer kölemik" (S.177)

Robert Gernhardt: Der Zähe (S.187)
Walter Hinck: "Närrische Vernunft" (S.187)

Ulla Hahn: Ars poetica (S.195)
Thomas Anz: Literatur als Spiel (S.195)

Friederike Roth: Naturgedicht (S.204)
Maria Behre: Der Wille zu einer Sprache der Schöpfung (S.207)

Michael Donhauser: Der Springbrunnen (S.215)
Ulla Hahn: Die Wörtlichkeit der Welt (S.216)

Hans-Jürgen Heise: Der Zug nach Gramenz (S.224)
Dieter Liewerscheidt: Platzhalter des Gefühls (S.225)

Gregor Laschen: Vor dem Judenfriedhof in Lodz, 1989 (S.234)
Walter Hinck: Knochenweißes Buch (S.235)

Michael Krüger: Eine Vorrede (S.240)
Hans-Ulrich Treichel: Schnee im Pantheon (S.241)

Peter Maiwald: Kanaan (S.249)
Hans-Rüdiger Schwab: Verkorkste Utopie (S.250)

Friedrich Christian Delius: Selbstporträt mit Luftbrücke (S.259)
Silvia Volckmann: Ausflüge in die Romantik (S.261)

Hans-Ulrich Treichel: Selbstporträt, korrigiert (S.270)
Winfried Woesler: Nur die Sterne sind ewig (S.270)

Rolf Haufs: Sieben Tage (S.282)
Gert Ueding: Die Melancholie des langen Weges (S.284)

Rainer Malkowski: Das Fenster (S.292)
Cornelia Blasberg: Das Medium ist nicht die Botschaft (S.292)

Harald Hartung: Wann lasen Sie den Plato Mr Hopper (S.301)
Wolfgang Braune-Steininger: Porträt des Künstlers als alternder Leser (S.302)

Holger Teschke: Bethlehemitischer Kindermord (nach Brueghel) (S.310)
Reinhod Grimm: Urbild des immerwährenden Schlachttags (S.311)

Dagmar Nick: Idylle (S.320)
Hans-Rüdiger Schwab: Voyeure des Todes (S.320)

Autorenregister (S.331)

Gesamtregister der Bände 1-7 (S.333)