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Gebrauchsanweisung für die USA  7. Aufl.
Gebrauchsanweisung für die USA


7. Aufl.

Adriano Sack

Piper Verlag GmbH
EAN: 9783492277303 (ISBN: 3-492-27730-6)
240 Seiten, paperback, 12 x 20cm, 2016, Flexcover mit Klappen

EUR 15,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
PIPER GEBRAUCHSANWEISUNG

Was immer Sie begeistert, mit diesen Büchern sind Sie mitten drin.

Von Ground Zero bis Grand Canyon

Ob es Sie zum Skifahren nach Colorado oder zum Whale Watching nach Cape Cod zieht, Sie in Miami an den Strand, in New York auf Wohnungssuche oder in L.A. einfach gut essen gehen möchten; ob Ihre Seele von einer schwarzen Taxifahrerin gerettet wird oder Kriegsveteranen Ihnen das Schießen beibringen; ob Sie Amerika als Reiseziel oder als zweite Heimat auserkoren haben: Die USA sind das Land des unbegrenzten Wahnsinns, in dem Prüderie und Sexbesessenheit sich paaren, in dem Sie auf die meisten Schnellrestaurants ebenso treffen wie auf die passioniertesten foodies. Adriano Sack verrät, wie man es lieben lernt.
Rezension
Die Reihe "Gebrauchsanweisung für ..." aus dem Verlag Piper bietet vieles, was herkömmliche Reiseführer auch bieten: Tipps, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Informationen zur Länderkunde. Gleichwohl liegt hier mehr Lesebuch als Nachschlagewerk vor, liegt die Betonung auf Hintergründigem und Grundsätzlichem mit dem Blick hinter die Kulissen: Wer Öffnungszeiten, Rundwege oder andere Empfehlungen sucht, liegt hier falsch. Dafür aber wird man tiefgründig in Mensch, Kultur und Lebensart eingeführt. Für die USA und den Amerivcan Way of Life erscheint das besonders wichtig; wer in den USA nicht in das eine oder andere Fettnäpfchen treten will, wer die Amerikaner und ihre uns Europäer nicht immer ganz verständliche Lebensweise tiefgründiger begreifen möchte, der/die sollte diese "Gebrauchsanweisung für die USA" lesen.

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Der Autor weiß, warum der amerikanische Traum vier Räder hat und was die Menschen zwischen Orlando und Seattle mit ihrer umwerfenden Freundlichkeit meinen. Wie die Amerikaner ihr grünes Bewusstsein entdeckten und weshalb man in dem Land, in dem Fast Food erfunden wurde, vor Biosupermärkten Schlange steht. Wieso die Sicherheitsbehörden Ihren Zeigefinger besser kennen als Sie selbst. Warum Fernsehen und Küche viel mehr zu bieten haben als gedacht. Wen die meisten US-Einwohner gern als Präsidentin sähen. Wie man drei Tage, drei Monate oder auch 30 Jahre in den USA überlebt – vom Einreiseformular über Restaurantquittungen bis zur Social Security Number, von Flirtversuchen am Strand von Santa Monica bis zur Wohnungssuche in Manhattan.
Adriano Sack, geboren 1967 in Köln, Schriftsteller und Journalist, war Redakteur bei Tempo und kulturSpiegel, leitete das Kulturressort der Welt am Sonntag und war Chefredakteur des BMW Magazins. Seit Beginn der Neunziger bereist Adriano Sack die USA immer wieder ausgiebig; 2005 bis 2010 lebte er im New Yorker East Village. Heute lebt er in Berlin; seit Oktober 2015 ist er Ressortchef Stil bei der Welt am Sonntag.
Inhaltsverzeichnis
Young Americans 13
Wie ich ein Amerikaner wurde. Oder: Warum Sie sofort einen Flug buchen sollten. Und was Sie vor der Abreise wissen müssen.

Imagine Whirled Peace 23
Warum hier Eiscremefabrikanten John Lennon zitieren. Oder: Wie man Amerikanisch lernt.

Once Upon A Time in America 35
Wie ich John F Kennedy verfiel. Oder: Warum die Amerikaner ihre kurze Geschichte meisterhaft erzählen können.

(Get Your Kicks On) Route 66 44
Wie der Tempomat zum Freund wurde. Oder: Warum der amerikanische Traum vier Räder hat (mindestens).

In The Future Everyone Will Be Famous For Fifteen Minutes 53
Wie ich im Chateau Marmont Robbie Williams übersah. Oder: Warum es hier viel mehr Stars gibt als im Rest der Welt. Und wie man mit ihnen umgeht.

Have A Nice Day 63
Warum ich mich hier permanent bedanke und entschuldige. Oder: Was Amerikaner mit ihrer Freundlichkeit wirklich meinen.

Over 2 Billion Meals Served 70
Wie ich lernte, die amerikanische Küche zu lieben. Oder: Warum sich im Mutterland des Fast Food vor Ökosupermärkten Schlangen bilden.

Catch Me If You Can 84
Warum die Einreisebehörde meinen rechten Zeigefinger besser kennt als ich selbst.
Oder: Warum in den USA Paranoia der Normalzustand ist.

Into The Wild 90
Wovon ich auf meinem Bisonfell träume. Oder: Warum der Lockruf der Wildnis in Amerika besonders laut ist.

Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair 101
Wie der Anblick eines Busens mich mit dem amerikanischen Militarismus versöhnte.
Oder: Warum die Alternativkultur in den USA so schwer totzukriegen ist.

Let's Talk About Sex 111
Warum ich froh bin, dass mir das amerikanische Dating-System erspart blieb.
Oder: Wie die Amerikaner Prüderie und Sexbesessenheit paaren.

Let's Get Physical 121
Was ich von meinem Personal Trainer lernen musste. Oder: Warum die Amerikaner entweder doppelt so dick oder doppelt so stark wie wir Deutschen sind.

My Own Private Idaho 131
Wie ich Amerika immer wieder neu entdecke. Oder: Warum fünfzig Staaten nicht immer ein Ganzes ergeben.

Everything Is Illuminated 142
Wie meine Seele fast von einer Taxifahrerin gerettet wurde. Oder: Warum Gott ein Amerikaner ist.

Stay Tuned 154
Warum ich mich vor Fernsehserien in den USA fürchte. Oder: Über die völlig unterschätzte Qualität der amerikanischen Medien.

I Have A Dream 167
Wie mich Aretha Franklin ahnen ließ, was es heißt, schwarz zu sein. Oder: Warum die Rassentrennung in Amerika noch lange nicht vorbei ist.

Learning From Las Vegas 177
Wie ich auf dem »Markusplatz« den teuersten Martini meines Lebens trank. Oder: Warum die Zukunft der Städte in den USA erfunden wurde.

Money Makes The World Go Round 187
Wie mir eine Stretchlimousine die Schamesröte ins Gesicht trieb. Oder: Über den obszönen Reichtum mancher Amerikaner.

The Great Gatsby 198
Wie ich lernte, meine Calvin-Klein-Unterhosen zu lieben. Oder: Warum Amerikaner einfach immer gut gekleidet sind.

Doctor Feelgood 207
Wie ich vier Stunden in einem New Yorker Krankenhaus überlebte. Oder: Warum das amerikanische Gesundheitssystem besser ist als sein Ruf

The Day After Tomorrow 215
Warum ich hier meinen Jutebeutel zu Hause lasse. Oder: Wie Amerika grün wird. Oder auch nicht.

Living In America 222
Warum ich nie wieder hier wegwollte. Oder: Wie die USA von der zweiten zur ersten Heimat
werden können.