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Einführung in die psychoanalytische Therapie Band 2
Einführung in die psychoanalytische Therapie
Band 2




Wolfgang Mertens

Kohlhammer
EAN: 9783170169890 (ISBN: 3-17-016989-0)
298 Seiten, 11 x 18cm, 2004

EUR 19,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In der aktualisierten Neuauflage stellt der Autor die wichtigsten behandlungstechnischen Themen der Psychoanalyse vor wie z.B. die Grundregel der freien Assoziation, Arbeitsbündnis, die psychoanalytische Erkenntnishaltung, Übertragung und Gegenübertragung sowie Deutung und Rekonstruktion. Auch anhand von Fallbeispielen wird der Leser mit den Grundzügen der modernen Psychoanalyse vertraut gemacht.

Aus einer Rezension zur 1. Auflage: „Der Stil ist brillant, und auch die von Mertens gewählte Form der Darstellung halte ich für didaktisch hervorragend durchdacht. ...das Buch [ist] sehr gelungen ... [und wird] sich einen festen Platz als Standardwerk ...sichern". (Psychother. Psychosom. Med. Psychol.)



Professor Dr. Wolfgang Mertens lehrt Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Psychoanalyse an der Ludwig-Maximilians-Univer-sität München.
Rezension
Der Autor führt ein in die Grundtechniken der psychoanalytischen Praxis. Dabei werden sehr systematisch, umfassend und praxisnah die wichtigsten Themen abgehandelt. Ein Werk, das einen guten Einblick verschafft in die Welt der Psychoanalyse und durchaus auch seinen Einsatz im Rahmen des Psychologieunterrichts der Schule finden kann.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Inhalt des 1. Bandes
1. Historischer Überblick über die Entwicklung der psychoanalytischen Therapie
2. Behandlungsziele der Psychoanalyse
3. Indikation zur Psychoanalyse
4. Psychoanalyse, psychoanalytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
5. Psychoanalytisches Erstinterview

Inhalt des 2. Bandes
6. Psychoanalytische Grundregel
7. Psychoanalytische Erkenntnishaltung
8. Deutung und Rekonstruktion
9. Arbeitsbündnis
10. Übertragung
11. Handhabung der Übertragung
12. Übertragungsneurose

Inhalt des 3. Bandes
13. Gegenübertragung
14. Handhabung der Gegenübertragung
15. Widerstandsanalyse
16. Durcharbeiten
17. Traumanalyse
18. Persönlichkeit des Analytikers
19. Geschlecht des Analytikers
20. Agieren
21. Negative therapeutische Reaktion
22. Wirkfaktoren
23. Beendigung der Analyse
24. Ergebnisforschung
Inhaltsverzeichnis
6 Psychoanalytische Grundregel 11

6.1 Historischer Überblick 12
6.2 Sozialpsychologische und sprachsoziologische Aspekte der freien Assoziation 15
6.3 Die Grundregel und ihr Pendant beim Analytiker . . 19
6.4 Oszillierungsfähigkeit bei der psychoanalytischen Kommunikation 20
6.5 Freie Assoziation als Widerstand 22
6.6 Psychoanalyse ohne Grundregel? 23
6.7 Handhabung der Grundregel 26
6.8 Unbewußte Phantasien als Determinanten der freien Assoziation 30
6.9 Freie Assoziation und psychischer Determinismus . 31
6.10 Abstandnehmen von den manifesten Inhalten -Gestaltpsychologische Perspektiven...33
6.11 Empirische Untersuchungen 36
6.12 Zusammenfassung 38
6.13 Empfohlene Literatur 39

7 Psychoanalytische Erkenntnishaltung 42

7.1 Zuhörenkönnen: Methodologische Aspekte 46
7.2 Zum psychoanalytischen Gegenstand 48
7.3 Hermeneutischer und tiefenhermeneutischer Zugang 50
7.4 Psychoanalytische Vorannahmen bei der tiefen-hermeneutischen Interpretation 54
7.5 Zur Erkenntnishaltung der gleichschwebenden Aufmerksamkeit 58
7.6 Logisches, psychologisches und szenisches Verstehen 59
7.7 Empathie aus psychoanalytischer Sicht 63
7.7.1 Empathie, Sympathie und Wärme 64
7.7.2 Empathie und Identifizierung 65
7.7.3 Konkordante und komplementäre Identifizierung. . 66
7.7.4 Verschiedene Modi bei der konkordanten und komplementären Identifizierung 68
7.8 Störungen der Empathiefähigkeit 71
7.9 Die Regression im Erkenntnisvorgang 79
7.10 Beweggründe für empathisches Verstehen 82
7.11 Zur Entwicklungsdimension der Empathie 83
7.12 Body-Empathie 84
7.13 Zusammenfassung 86
7.14 Empfohlene Literatur 87

8 Deutung und Rekonstruktion 91

8.1 Deutung 91
8.1.1 Historischer Überblick 92
8.1.2 Intervention und Deutung 93
8.1.3 Unterschiedliche Deutungstypen 95
8.1.3.1 Inhaltsdeutung 96
8.1.3.2 Widerstandsdeutung (Abwehrdeutung) 96
8.1.3.3 Übertragungsdeutung 97
8.1.3.4 Übertragungsdeutung im Hier und jetzt 100
8.1.3.5 Außer-Übertragungsdeutung 102
8.1.3.6 Genetische Deutung 105
8.1.3.7 Nicht- Übertragungsdeutung 107
8.1.3.8 Deutungstypen in der Traumanalyse 107
8.1.3.9 Weitere Unterscheidungen 109
8.1.4 Die Aktivität des Analytikers beim Deuten 112
8.1.5 Deutung und Übertragung des Analytikers 113
8.1.6 Reflexion der Deutung 115
8.1.7 Kriterien für die Richtigkeit von Deutungen 116
8.1.8 Zusammenfassung 122
8.1.9 Empfohlene Literatur 122
8.2 Rekonstruktion 123
8.2.1 Historischer Überblick 124
8.2.2 Anmerkungen zum Traumakonzept 130
8.2.3 Vorteile der Rekonstruktion 135
8.2.4 Die Wahrheit von Rekonstruktionen: Historische versus narrative Wahrheit. 138
8.2.5 Der Psychoanalytiker: Archäologe oder Dichter? . . 139
8.2.6 Führen viele Wege zum Ziel? 145
8.2.7 Zusammenfassung 148
8.2.8 Empfohlene Literatur 149

9 Arbeitsbündnis 154

9.1 Historischer Überblick 156
9.2 Indikatoren des Arbeitsbündnisses 160
9.3 Maßnahmen zur Förderung des Arbeitsbündnisses . 161
9.4 Bringt die Einführung des Arbeitsbündnisses wirklich einen Fortschritt?. 163
9.5 Empirische Arbeiten zum Arbeitsbündnis 167
9.6 Zusammenfassung 168
9.7 Empfohlene Literatur 169

10 Übertragung 171

10.1 Historischer Überblick 174
10.2 Die Feststellung der Übertragung als Abwehr des Analytikers -
Einige wissenschaftshistorische Aspekte 178
10.3 Übertragung: Wiederholung der Vergangenheit oder Neuschöpfung?.. 185
10.4 Funktionen der Übertragung 192
10.5 Die interaktionelle Komponente bei der Übertragung 195
10.6 Zusammenfassung 202
10.7 Empfohlene Literatur 204

11 Handhabung der Übertragung 208

11.1 Historischer Überblick 209
11.2 Die zentrale Stellung der Übertragungsanalyse ... 214
11.3 Intensivierung der Übertragung und Übertragungsneurose 216
11.4 Widerstand und Übertragung 219
11.5 Das Aufgreifen von Ubertragungs-Anspielungen . . 222
11.6 Mitteilung der eigenen (Gegenübertragungs-) Gefühle? 232
11.7 Die Unentscheidbarkeit der Adäquatheit oder Nicht-Adäquatheit der Eindrücke 234
11.8 Behinderung von Übertragung und Übertragungsneurose? 236
11.9 Empirische Untersuchungen 241
11.10 Zusammenfassung 243
11.11 Empfohlene Literatur 246

12 Übertragungsneurose 249

12.1 Historischer Überblick 250
12.2 Übertragungsneurose - Mythos oder klinische Realität? 253
12.3 Ubiquität der Übertragungsneurose? 255
12.4 Vollständige Ersetzung der Erwachsenenneurose? . 256
12.5 Übertragungsreaktionen versus Übertragungsneurose 257
12.6 Deutbarkeit der Übertragungsneurose bei strukturellen Ich-Störungen? 259
12.7 Die szenische Funktion des Ichs bei der Übertragungsneurose 262
12.8 Das Schicksal der Übertragungsneurose nach Beendigung der Analyse 264
12.9 Zusammenfassung 264
12.10 Empfohlene Literatur 265

Literaturverzeichnis 267
Personenverzeichnis 286