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Die Philosophie der Neuzeit 3 - Zweiter Teil: Klassische Deutsche Philosophie von Fichte bis Hegel Geschichte der Philosophie Bd. 9/2
Die Philosophie der Neuzeit 3 - Zweiter Teil: Klassische Deutsche Philosophie von Fichte bis Hegel
Geschichte der Philosophie Bd. 9/2




Walter Jaeschke, Andreas Arndt

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406551345 (ISBN: 3-406-55134-3)
320 Seiten, paperback, 14 x 22cm, April, 2013

EUR 29,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In der vierzehnbändigen Geschichte der Philosophie (herausgegeben von Wolfgang Röd) stellen namhafte Philosophiehistoriker die Entwicklung des abendländischen Denkens durch alle Epochen bis zur Gegenwart einführend und allgemeinverständlich dar.

Zum Inhalt von Band IX,2:

Schelling hat die Klassische Deutsche Philosophie rückblickend einen Kampf um die höchsten Besitztümer des menschlichen Geistes genannt. Ausgefochten haben ihn – im kritischen Anschluss an Kant – vor allem Jacobi, Reinhold, Fichte, Schelling, Novalis, Schlegel, Schleiermacher und Hegel. Das Buch zeichnet ein integrales Bild der Klassischen Deutschen Philosophie nach Kant, das auch weniger prominente Positionen einbezieht und nicht einem teleologischen Deutungsmuster folgt, also nach einer Vollendungsgestalt dieser Philosophie fragt. Die Autoren stützen sich tendenziell auf die Gesamtheit der Quellen aus dieser Epoche, die zu einem bedeutenden Teil erst von der philosophiegeschichtlichen Forschung der letzten Jahrzehnte erschlossen und in ihrer Verflechtung transparent gemacht worden sind.
Rezension
In der vierzehnbändigen Geschichte der Philosophie (incl. Teilbänden) (herausgegeben von Wolfgang Röd) stellen namhafte Philosophiehistoriker die Entwicklung des abendländischen Denkens durch alle Epochen bis zur Gegenwart einführend und allgemeinverständlich dar. - Der hier anzuzeigende Band 9/2 zur Philosophie der Neuzeit behandelt die Klassische Deutsche Philosophie nach Kant von Fichte bis Hegel: Jacobi, Reinhold, Fichte, Schelling, Novalis, Schlegel, Schleiermacher und Hegel. U.a. ist hier der Streit um Idealismus und Realismus bedeutsam sowie der Begriff der Freiheit und ein vollständiges System der reinen Vernunft: die Philosophie als Wissenschaft und die Grundlegung einer umfassenden Wissenschaftslehre.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Walter Jaeschke ist Professor em. für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, Direktor des Hegel-Archivs sowie Herausgeber der Werke G.W.F. Hegels und der Werke und Briefe F.H. Jacobis.

Andreas Arndt ist Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Leiter der Schleiermacherforschungsstelle an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Inhaltsverzeichnis
Siglenverzeichnis 9
Vorwort 11

Erster Teil
Weiterbildung der Transzendentalphilosophie nach Kant


I. Problemlage und Tendenzen 14

II. Transzendentalphilosophie als Wissenschaftslehre 18

1. Von der „Kritik der Vernunft“ zum „System der Vernunft“ 18
2. Einladung zur Wissenschaftslehre 23
3. Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre 27

III. Schellings Rezeption der Wissenschaftslehre 33

1. Form der Philosophie 33
2. Das Ich als Hen kai Pan der Philosophie 36
3. Dogmatismus und Kritizismus 39

IV. Fichtes Weiterbildung der Wissenschaftslehre 43

V. Praktische Philosophie nach Prinzipien der Wissenschaftslehre 48

1. Naturrecht und Politik vor der Wissenschaftslehre 48
2. Grundlage des Naturrechts 50
3. System der Sittenlehre 54

VI. Von der moralischen Religion zum Atheismusstreit 58

1. Kritik aller Offenbarung 58
2. Selbstzerstörung des moralischen Religionsbegriffs 61
3. Religion zwischen Sinnlichkeit und Moral 62
4. Atheismusstreit 64
5. Nachgeschichte des Atheismusstreits 73

VII. Naturphilosophie und Transzendentalphilosophie 79

1. Naturphilosophie 79
2. System des transzendentalen Idealismus 85

Zweiter Teil
Frühromantische Symphilosophie und ihre Transformationen


I. Friedrich von Hardenberg (Novalis) 100
1. Leben, Werke, Aufgaben der Forschung 100
2. Gefühl, Refl exion und die Grundlegung der Philosophie: „Fichte-Studien“ 101
3. Einbildungskraft, Poesie und „Verganzung“ 104
4. Enzyklopädistik und „magischer Idealismus“ 106
5. Romantisierungen 107

II. Friedrich Schlegel 111

1. Leben, Werke, Aufgaben der Forschung 111
2. Anfänge: „Kantische Form der Philosophie“ und Geschichtsdenken 113
3. Entfaltung der kritischen Philosophie: Dialektik, Hermeneutik und Kritik 115
4. Die „Transcendentalphilosophie“-Vorlesung (Jena 1800 / 01) 119
5. Übergänge und Konversionen 122
6. Leben, Geschichte, Sprache: Die späten Vorlesungen 124

III. Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher 126

1. Leben und Werk 126
2. Aufklärung, Kant und Spinoza: Schleiermachers eigenständiger Weg zur Frühromantik 127
3. Symphilosophie und Transformation der Frühromantik 129
4. Der Grundriß des philosophischen Systems in den Hallenser und Berliner Vorlesungen 132
5. Dialektik 133
6. Ethik 135
7. Einzelne Disziplinen (Ästhetik, Lehre vom Staat, Pädagogik, Hermeneutik, Psychologie) 136

Dritter Teil
Die Identitätsphilosophie


I. Von der Transzendentalphilosophie zum Identitätssystem 142
1. Philosophie und Leben 143
2. Das Wissen und das Wahre 144
3. Rationaler Realismus vs. Transzendentaler Idealismus 145
4. Transzendentaler Idealismus vs. Wissenschaftslehre 146
5. Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie 149

II. Schellings Identitätsphilosophie und der Streit um sie 160

1. Beginn der Identitätsphilosophie 160
2. Streit um die Identitätsphilosophie 165

III. Metamorphosen der Identitätsphilosophie 179

1. Bruno 179
2. Das Absolute und die Wissenschaften – ein identitätsphilosophisches Reformprogramm 182
3. Vorlesungen über die Philosophie der Kunst 194
4. Bildende Künste und Natur 199

IV. Systemform des Absoluten und des absoluten Wissens 202

1. Fernere Darstellungen aus dem System der Philosophie 202
2. Das System im Hintergrund 209
3. Authentische Aphorismen über das Absolute 214

Intermezzo
Späte Weiterbildungen 218

1. Von der Transzendentalphilosophie zur philosophischen Theologie: Fichtes Spätphilosophie 218
2. Von der Identitätsphilosophie zur ,geschichtlichen Philosophie‘: Schellings Spätphilosophie 220

Vierter Teil
Hegels System der Philosophie


I. System in statu nascendi 224

1. Das Absolute und sein System 224
2. Logik und Metaphysik 227
3. Philosophie der Natur 233
4. Philosophie des Geistes 237

II. „Erfahrung des Bewußtseins“ und „Phänomenologie des Geistes“ 244

1. Der Weg des natürlichen Bewußtseins zur Wissenschaft 245
2. Die Stationen der Erscheinung des Geistes 252

III. „Die Wissenschaft der Logik“ 261

1. Zur Entstehung ihrer Konzeption 261
2. Das „System der reinen Vernunft“ 262
3. Die Lehre vom Sein 270
4. Die Lehre vom Wesen 271
5. Die Lehre vom Begriff 272

IV. Die Realphilosophie: Natur und Geist 282

1. Die Entstehung und Entfaltung des enzyklopädischen Grundrisses 282
2. Philosophie der Natur 282
3. Philosophie des Geistes 289

Anmerkungen 295
Personenregister 314
Sachregister 316
Weitere Titel aus der Reihe Geschichte der Philosophie