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Der Fall  48. Aufl. 2016    übersetzt von: Guido G. Meister  Neuausgabe (Erscheinungstermin:  02.07.1997)
Der Fall


48. Aufl. 2016



übersetzt von: Guido G. Meister

Neuausgabe (Erscheinungstermin: 02.07.1997)

Albert Camus

Rowohlt
EAN: 9783499253102 (ISBN: 3-499-25310-0)
122 Seiten, paperback, 12 x 19cm, Februar, 2016

EUR 8,99
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
«Wenn die Zuhälter und Diebe immer und überall verurteilt würden, hielten sich ja alle rechtschaffenen Leute ständig für unschuldig! Und meiner Meinung nach muss gerade das verhindert werden.»

In einer atemberaubenden Beichte bekennt ein im Amsterdamer Hafenviertel untergetauchter Staranwalt Selbstgefälligkeit und Opportunismus als Triebfedern seines einstigen Rechtsbewusstseins. Für diesen Roman erhielt Albert Camus den Nobelpreis.
Rezension
Für diesen 1957 unter dem Französischen Original-Titel "La Chute" erschienenen Roman, jetzt in dieser 48. deutschsprachigen Aufl. 2016 vorliegend, erhielt Albert Camus den Literatur-Nobelpreis: In einer atemberaubenden Beichte bekennt ein im Amsterdamer Hafenviertel untergetauchter Staranwalt Selbstgefälligkeit und Opportunismus als Triebfedern seines einstigen Rechtsbewusstseins. Allen künftigen Richtern wird damit das Schwert aus der Hand genommen; nach Camus muss das Dasein konsequent ohne Gott gedacht, gelebt und zu Ende beführt werden - inmitten aller Absurdität. Die großen Themen des französischen Literaturnobelpreisträgers, Dramatikers und Existenzphilosophen Albert Camus (1913 - 1960) sind: der einsame Mensch, die Revolte (L´homme révolté), die Klarheit, Licht und Schatten, das moderne Dasein ohne Gott, der unbedingte Wille zu leben und dem Leben Sinn abzutrotzen (Sisyphos) in all seiner Absurdität, Sinnlosigkeit ("Die Pest") und Tragik.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen.
1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall. Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.
Inhaltsverzeichnis
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