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Das Bilderbuch-Buch Sprache, Kreativität und Emotionen in der Kita fördern
Das Bilderbuch-Buch
Sprache, Kreativität und Emotionen in der Kita fördern




Timm Albers

Reihe: Frühpädagogik


Beltz Verlag
EAN: 9783407629043 (ISBN: 3-407-62904-4)
136 Seiten, kartoniert, 17 x 24cm, Januar, 2015

EUR 19,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
»Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit«, stellte schon Astrid Lindgren fest. Timm Albers nimmt diese Aussage in seinem Bilderbuch-Buch ernst und gibt zahlreiche Tipps und Impulse für ihren Einsatz in Kindertageseinrichtungen.



Erzieher/innen erfahren, welche Bedeutung Bilderbücher für die Entwicklung von Literacy in Krippe und Kindergarten haben und welchen Einfluss sie auf die kindliche Entwicklung von Sprache, Kognition, sozialen und emotionalen Kompetenzen oder die Herausbildung von Werten nehmen können. Der Autor legt anschaulich verschiedene Methoden zum Umgang mit Bilderbüchern in Kindertagesstätten dar - vom dialogischen Bilderbuchlesen zum gemeinsamen Erzählen bis hin zum kreativen Spielen mit Büchern - und zeigt Möglichkeiten der Einbindung von Eltern auf. Begleitet werden die einzelnen Kapitel von vielen Bilderbuch-Tipps für Kinder von null bis sechs Jahren.



Dr. Timm Albers ist Professor für Inklusive Pädagogik an der Universität Paderborn. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Inklusion in Kitas und Grundschulen, Spracherwerb und alltagsintegrierte Sprachförderung sowie interdisziplinäre Frühförderung.
Rezension
Ein Praxisbuch, das auch theoretische Grundlagen bietet? Allgemeine Informationen und konkrete Beispiele vereint - das bietet dieses Buch über Bilderbücher. Gedacht ist es für die Hand der Erzieherin im Kindergarten, die mit Bilderbüchern die Entwicklung von Kindern vielseitig fördern kann: Natürlich die Sprache, aber auch Kognition, soziale und emotionale Kompetenzen und Kreativität. Mit Bilderbüchern wird die Grundlage für literacy gelegt, die später zum Lesen und Schreiben führt.
Umgang mit Bilderbüchern meint mehr als einfach nur Vorlesen; mit dialogischem Lesen bleibt das Kind nicht passiver Hörer, sondern bringt sich selbst aktiv ein. Die erlebte Geschichte kann in andere Medien umgesetzt werden: Malen, Basteln, Theater spielen... Auch Kinder können selbst Geschichten erzählen; diese können vom Erwachsenen als Diktat aufgenommen und zu einem persönlichen Buch verarbeitet werden.
Bilderbücher sollten jedoch nicht nur von der Erzieherin vorgelesen werden; auch in vielen Elternhäusern spielen sie eine große Rolle. Leider jedoch längst nicht in allen, und so plädiert Albers für niedrigschwellige Angebote, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen.
Nicht zuletzt: In den ersten Kapiteln werden zahlreiche Bilderbücher konkret vorgestellt. Hier kann die Erzieherin gleich neue Titel für ihre Gruppe auswählen! Und wie der Umgang damit dann aussehen kann, zeigen die ausführlichen Beispiele im letzten Kapitel.

M. Houf für www.lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
»Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit«, stellte schon Astrid Lindgren fest. Timm Albers nimmt diese Aussage in seinem Bilderbuch-Buch beim Wort und gibt zahlreiche Tipps und Impulse für ihren Einsatz in Kindertageseinrichtungen. Erzieher/innen erfahren in diesem Buch, wie Bilderbücher die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen, wie sie die Bilderbuchbetrachtung abwechslungsreich und sprachförderlich gestalten können und wie die Familie in die frühpädagogische Arbeit einbezogen werden kann. Begleitet werden die einzelnen Kapitel von vielen Bilderbuch-Tipps für Kinder von null bis sechs Jahren.

Der Autor stellt anschaulich dar, welche Bedeutung Bilderbücher für die Entwicklung von Literacy in Krippe und Kindergarten haben, und erklärt, welchen Einfluss sie auf Sprache, Kognition, soziale und emotionale Kompetenzen oder die Herausbildung von Werten haben. Erzieher/innen erhalten außerdem einen Einblick in Methoden zum Umgang mit Bilderbüchern in der Kita – vom dialogischen Bilderbuchlesen zum gemeinsamen Erzählen bis hin zum kreativen Spielen mit Büchern.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort S. 7

1 Einleitung S. 9
1.1 Zur Bedeutung von Bilderbüchern S. 9
1.2 Bilderbücher und Literacy S. 17
1.3 Aufbau und inhaltlicher Überblick S. 23

2 Bilderbücher im Altersverlauf S. 25
2.1 Bilderbücher für die Kleinsten (null bis drei Jahre) S. 25
2.2 Bilderbücher im Kindergarten (drei bis sechs Jahre) S. 28

3 Mit Bilderbüchern wachsen S. 33
3.1 Sprache S. 33
3.2 Zweitspracherwerb S. 38
3.3 Kognition S. 44
3.4 Soziale und emotionale Entwicklung S. 48
3.5 Werte S. 60

4 Interaktion mit Bilderbüchern S. 69
4.1 Dialog und Identität S. 69
4.2 Dialogisches Bilderbuchlesen S. 72
4.3 Vom dialogischen Lesen zum Erzählen S. 76
4.4 Geschichten spielen S. 81
4.5 Spiele(n) mit Büchern S. 82

5 Einbindung von Eltern S. 86
5.1 Elternschaft im Wandel S. 86
5.2 Möglichkeiten der Elternbildung S. 88
5.3 Bilderbücher in der Familie S. 92

6 Gute Praxis S. 99
6.1 Ohne Spielzeug, aber mit Büchern S. 99
6.2 Sprachförderung mit Bilderbüchern S. 106
6.3 Einsatz von Bilderbüchern am Beispiel von »Der Grüffelo« und »Oh, wie schön ist Panama« S. 120

Literatur S. 130
Liste der im Buch genannten (Bilder)Bücher S. 134