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BRU 46/2007 - Irrgarten oder Labyrinth? Kompetenzorientierung im Religionsunterricht

BRU 46/2007
Magazin für den Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

Irrgarten oder Labyrinth?
Kompetenzorientierung im Religionsunterricht



 
Gesellschaft für Religionspädagogik e.V. Villigst
ISSN 0178-3203

2007
44 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
8.00 Euro
 

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Zu diesem Heft

Wer zur Zeit durch die Lande reist, entdeckt überall kunstvoll manipulierte Maisfelder. Kilometerlange Irrgärten und Labyrinthe sind in die Felder hineingeschnitten, um Such- und Onentierungsspiele, Lernpfade oder auch nur ein Kurzabenteuer zu initiieren. Wer sich hineinwagt und ohne GPS-Navigation wieder herausfindet, ist um mehrere Erfahrungen reicher oder auch nur genervt. Wenn man nur von oben auf die Sackgassen und Irrwege sehen könnte! So aber irrt man mit horizontaler Perspektive umher und sucht vergeblich nach Orientierungspunkten.
Während der Irrgarten uns Umwege und Irritationen abverlangt, führt das klassische Labyrinth durch eine kunstvoll angeordnete Wegführung immer zum Ziel in der Mitte. Ein roter Faden würde auch uns — wie einst Theseus — helfen...
Die Beiträge dieses Heftes greifen alternierend beide Bilder auf. Zum einen sollen die Kompetenzen selbst Orientierung bieten im bildungspohtischen Irrgarten. Das persönliche Kompetenz-Portfolio soll alte curnculare Lernspeicher ersetzen und den/die Inhaber/m flexibel, selbst-bewusst und zielstrebig im Leben und im Beruf agieren lassen. Um welche Kompetenzen aber geht es im RU? Unser föderales Bildungs System gebiert immer neue Listen. Jedoch: Es fehlt der rote Faden von Bundesland zu Bundesland. Erscheint die Auflistung der vielfältigen Kompetenzbeschreibungen eher als ein Irrgarten, so können andererseits die Konzentrationsbewegungen, Präzisierungen und synoptischen Darstellungen als Markierungen auf dem Weg in die Mitte verstanden werden.
Der BRU kann bei der Formulierung von Kompetenzen nicht einfach Muster allgemeinbildender Schulen adaptieren, sondern braucht spezifische, Leben, Religion und Beruf integrierende Modelle. Deshalb hat eine Arbeitsgruppe der ALPIKA-Institute den zuvor unter Federführung des Comemus-Instituts erarbeiteten Kompetenzen einige hinzugefügt, im Bewusstsein, dass damit die Übersichtlichkeit vorläufig zwar nicht größer, dafür aber das besondere Bedingungsfeld des BRU klarer wird.
Auf zwei Beiträge des Heftes möchten wir Sie besonders hinweisen: — Der Leitartikel von Bernd Schröder provoziert einen Diskurs, der einerseits die Fragen der Daseins- und Wertorientierung als zu lösende Probleme in angemessener Komplexität vorstellt und gleichzeitig den BRU offen hält für un-verzweckte Passagen und unverhoffte „fruchtbare Momente". — Im Praxisteil nimmt der Unterrichtsentwurf von Evelyn Schneider die heterogenen Herausforderungen der Lenisi-tuation auf und macht deutlich, dass der BRU mehr im Blick hat als ein „training on the job". Die Schüler/mnen können so lernen, „das Leben in seinen Herausforderungen und in seiner Fragmentaritäf zu akzeptieren".
Die Autor/innen und Herausgeber hoffen, mit diesem Heft einen aktuellen Impuls aufgegriffen und ihn unter der spezifischen Perspektive des BRU pointiert und problematisiert zu haben . Im Sinne einer weiterführenden Diskussion sind wir gespannt auf Rückmeldungen und Anregungen.
Hans-Henning Averbeck,

K. Peter Henn, Klaus Kimmerk

Inhaltsverzeichnis

Standorte

Karin Spangler - Meinfried Jetzschke

Spirituelle Momente 4
K Peter Henn


Kompetenzorientierung - Stichworte zu Herkunft, Akzenten und didaktischer Leistung eines Paradigmas im Blick auf den BRU 5
Bernd Schröder

Religiöse Kompetenzen zwischen Theologiebezug und Handlungsorientierung 8
Johan La Gro

Kompetenzorientierter BRU 9
Peter Cleiß

Forum: Kompetenzorientierung Pro und Contra 10
Bernd Schröder / Björn Um Rahlwes

Lernfelddidaktik und Berufsbezug im BRU 12
K Peter Henn

Lernfelddidaktik als Chance für den Religionspädagogik-Unterricht 14
Walter Kißling

Religionspädagogische Maximen zur Gestaltung von RU 16
Bernd Schröder

Kompetenzmodell für den BRU- Eine Anregung 16
Hans-Henning Averbeck / KIaus Kimmerle

Unterrichtsbeispiel:
Erwerb religiöser Kompetenzen am Beispiel von Sozialassitent/innen l8
Evelyn Schneider unter Mitarbeit von Annette Kolle

BRU unter den Bedingungen des Lemfeldkonzepts 31
Peter Cleiß / Björn Uwe Rahlwes / Manfred Stempel

Unterrichtsbeispiel:
Erwerb religiöser Kompetenzen am Beispiel von Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel 32
Birgit Kuhlmann

Unterrichtsbeispiel:
Erwerb religiöser Kompetenzen am Beispiel von KFZ-Mechatronikern 34
Meinfried Jetzschke / Dorothee Zimmermann / Rainer Zwenger

Erfahrungsbericht zum vierstündigen Religionsunterricht 36
Susanne von Kirchbach

Es klingelt! Na und? Lass es klingeln!
Von den Vorzügen (und Schwierigkeiten) der Seminarform in Religion 38
Michael Becker

Religion macht Zukunft - Religionsunterricht zeigt Profil 40
Birgit Faustmann

Bewerbungsportfolio - ein neuer Weg in die Ausbildung 42
Jordan Arnold-Sandmann / Rüdiger Iwan

Kompetenzen stärken - Übergänge sichern 45
Susanne Kugler

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