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Arrangement & Orchestration Das A  & O für Arrangeure Basierend auf Rhythmik Melodik Harmonik Klangfarben Formen  für Combo mit Verwendungsmöglichkeiten in allen verwandten Musikstilen wie z.B. Pop, Rock, Soul, Fusion und Latin  PLUS: Einführung in das Schreiben für: Big Band, Blasorchester, Chor und Streicher
Arrangement & Orchestration
Das A & O für Arrangeure


Basierend auf Rhythmik Melodik Harmonik Klangfarben Formen

für Combo mit Verwendungsmöglichkeiten in allen verwandten Musikstilen wie z.B. Pop, Rock, Soul, Fusion und Latin

PLUS: Einführung in das Schreiben für: Big Band, Blasorchester, Chor und Streicher

Bernhard G. Hofmann

Alfred Publishing
EAN: 9783933136145 (ISBN: 3-933136-14-8)
320 Seiten, kartoniert, 21 x 30cm, 2002, m. Audio-CD

EUR 49,80
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Bernhard G. Hofmann, geboren 1965 in Neckarsulm, ist seit 1995 künstlerischer Leiter der Jazz & Rock Schule, Freiburg. Sein musikalischer Werdegang begann nach seinem Abitur als Gitarrist und E-Bassist beim Luftwaffen-musikkorps der Bundeswehr in Hamburg (1985-1988) und als Mitglied der vonPeter Herbolzheimer geleiteten "Yamaha-Big-Band". Seine vielseitigen Fähigkeiten als Komponist und Arrangeur erarbeitete er sich größtenteils autodidaktisch, ergänzt durch Meisterkurse bei Bill Dobbins (Advance Music) Music), David Baker (Aebersold Summe Clinic, und Phil Woods (Manhattan Schoot of Music).

Seine bisherigen Arbeiten umfassen ein sehr breit gefächertes stilistisches Spektrum mit Werken für Sinfonieorchester, Blasorchester, Chor, Big Band, Gala Band und kleinere Jazz-, Latin-, Funk- und Soul-Bands. Darüber hinaus arbeitet er als Live- und Studiomusiker sowie als Workshop-Dozent, z.B. an Paul McCartneys Liverpool Institute for Performing Arts (LlPA) , der American School of Modern Music, Paris und dem Pop & Jazz Conservatory, Helsinki.



Bernhard G. Hofmann hat das vorliegende Werk Arrangement & Orchestration sowohl für den Unterricht als auch für das Selbststudium entwickelt. Voraussetzung ist eine fundierte Kenntnis von Allgemeiner Musik- und Notationslehre. Auf 320 Seiten werden die notwendigen Voraussetzungen für jeden Profi-Arrangeur für Jazz-Combo geschaffen:

• Vorstellung der einzelnen Instrumente (Tonumfang bau- und spieitechnische Voraussetzungen)

• musikalische Grundlagen wie Rhythmik, Harmonik, Melodik und Notation •Sound (Instrumentenkombinationen, Dynamik, Phrasierung und Artikulation)

• Form (zeitlicher Ablauf, Kontur und Spannungsbogen)

• homophone und polyphone Satztechniken sowie kompositorische Bearbeitung

• Konzeption und Ausarbeitung ein» Arrangements

• Einführung in das Schreiben für Big Band, Blasorchester, Chor und Streicher mit vielen Hörbeispielen auf der beiliegenden CD
Rezension
Das anregende und praxisorientierte Handbuch von Bernhard G. Hofmann bietet umfangreiches Material für Musiker, die sich als Arrangeure betätigen wollen. Dabei ist eine fundierte Kenntnis von Allgemeiner Musik und Notationslehre eine wichtige Voraussetzung, um damit arbeiten zu können. Das Buch in kompakter Form und systemnatisch aufbereitet, mit welchen Mitteln und Methoden das Arrangieren und Komponieren zu einer erfolgreichen Arbeit werden kann. Dabei ist die CD sehr hilfreich. Auf ihr können die vorgestellten Tracks angehört werden. Sicherlich ist das Praxisbuch auch für Schüler in Musik-Leistungskursen und Stuidierende eine umfassende Fundgrube für die eigenen kompositorischen Versuche.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Das A & O für Arrangeure und alle, die es werden möchten! 320 Seiten starkes Werk mit CD für Unterricht und Selbststudium, entwickelt von B. Hofmann, dem künstlerischen Leiter der Jazz & Rock Schule Freiburg. Voraussetzung: fundierte Kenntnis von Allgemeiner Musik- und Notationslehre. Für Combo in den Stilarten Jazz, Rock, Pop, Soul, Fusion & Latin inkl. Separater Einführung in das Schreiben für Big Band, Blasorchester, Chor & Streicher. Peter Herbolzheimer: Bemerkenswert! Rundum gelungen!; Jiggs Wigham: Ein Muss für alle ernsthaften Musiker!; K. N. Pullig (Berklee College): Exzellente Zusammenstellung der fundamentalen Prinzipien, die ein Arrangeur kennen muss!
Inhaltsverzeichnis
• Vorwort 6
• Einleitung 6

1 DIE INSTRUMENTE 7
Die Instrumente 7
• Holzblasinstrumente 9
Querflöte, Bb Klarinette, Bb Sopran Saxophon, Eb Alt Saxophon, Bb Tenor Saxophon,
Eb Bariton Saxophon, Der Saxophonist als Multiinstrumentalist •Blechblasinstrumente 14
Bb Trompete, Bb Flügelhorn, Posaune, Bass Posaune
• Blasinstrumente und Bläser/Allgemeine Aspekte19
• Tasteninstrumente 20
Klavier, Flügel, Orgel, Keyboards •Saiteninstrumente 22
Gitarre, Akustikgitarre, Elektrische Gitarren, Bass •Schlaginstrumente 27
Schlagzeug •Rhythmusgruppe/Allgemeine Aspekte 28

" DIE RHYTHMIK 29
• Einführung 30
• Noten und Pausenwerte 30
• Metrum und Takt32
Zweier-Takte, Dreier-Takte, Ungerade Takte/Odd Meter
• Tempo 35
•„Time Feel", „Microtime" und „Subdivision" 36
• Synkopen 38
• Swing-Phrasierung/binäre und ternäre Achtelnoten 39
•Doubletime- und Halftetime-Feel, Doubletime und Halftime 40
• Polyrhythmik 41
Metric Modulation, Rhythmic Modulation
• Beginn und Ende eines Rhythmus 44
• Rhythmische Phrasen 45
• Harmonischer Rhythmus 46
• Freier Rhythmus 48

3 DIE HARMONIK 49
• Einführung 50
• Intervalle 50
• Skalen und Akkorde - Allgemeine Einführung 52
• Übersicht über die gebräuchlichsten Skalen und Akkorde 54
Dur-Skalen 55
Dominant-Skalen und verminderte Skalen 57
Moll-Skalen und Moll-Skalen mit verminderter Quinte 63
Pentatonische Skalen 66
Blues-Skala 68
BeBop-Skalen 69
Chromatische Skala 70
• Akkorde ohne Crundton im Bass 71
Akkordumkehrungen, Slash Chords, Upper Structure Triads/Hybrids, Poly Chords
• Kadenzen und Funktionsharmonische Analyse 77
• Diatonische Skalen und Akkorde in Moll und deren funktionsharmonische Analyse 83
• Diatonische Skalen und Vierklänge in Moll 84
'Sonderfunktion der „alterierten Skala" 86
'Zwischendominanten, Zwischenkadenzen 87
• Dommant-Ketten 89
• Tritonus-Substitution von Dominanten91
• Funktion von verminderten Septimen-Akkorden 92
• Modal Interchange und Terzverwandschaften in der erweiterten diatonischen Funktionsharmonik 93
• Modale Musik und deren Harmonik 96

4 DIE MELODIK 97
• Form und Kontur einer Melodie 98
• Rhythmus in der Melodie 99
• Allgemeine klangliche Eigenschaften von Intervallen 100
• Harmonische Funktion der Töne einer Melodie - Grundregeln 102
• Unbegleitete Melodien 104
• Motiv und thematische Verarbeitung 108
• Konzepte der mechanischen Melodiekomposition 110
• Melodiekomposition - abschließende Gedanken 120

5 HOMOPHONE SATZTECHNIKEN 121
• Vierstimmiger begleiteter Satz 122
Allgemeine Voicing-Regeln 126
Stimmführung 129
Stimmkreuzung 131
Melodie-Harmonisation 132
Harmonisation von Verzierungsnoten in einer Melodie 135
Vierstimmige begleitete Spezial-Voicings148
• Fünfstimmiger begleiteter Satz 155
Vierstimmige begleitete Standard-Voicings mit oktavverdoppelter Melodie 155
Fünfstimmige begleitete Standard-Voicings 157
Fünfstimmige begleitete SpeziaI-Voicings 159
• Dreistimmiger begleiteter Satz 161
Dreistimmige begleitete Standard-Voicings 161
•Zweistimmiger begleiteter Satz 166
Zweistimmige begleitete Standard-Voicings 166
Constant Structure Technik169
Reduzierte Stimmanzahl, unisono & oktav-unisono im 2-, 3-, 4-, 5-stg. Satz170
Instrumentationsmöglichkeiten im gemischten Bläsersatz 174
Besonderheiten b. d. Instrumentierung mit Querflöte, Klarinette & Sopran Sax 177
• Spreads 181
• Voicings für Gitarre und Klavier 183

6 KOMPOSITORISCHE BEARBEITUNG 185
• Reharmonisation 186
Akkordumkehrungen, Veränderung der Akkordoberstruktur, Bass-Pedal, Tritonussubstitution von Dominanten, Austauschbarkeit von Akkorden, Vorwegnahme oder Verzögerung der harmonischen Auflösung, Veränderung des Akkordtyps, Modalisierung, Melodiepedal, Tonicization, Umdeutung von Dominanten, MuIti-Tonic-System, Constant Structure, Freie Reharmonisation, Kombination der Reharmonisationstechniken
• Modulation210
Direkte Modulation, Dominantisch vorbereitete Modulation, Modulation durch Pivot Chords, Modulation durch chromatischen Constant Structure Approach
• Polyphone Satztechniken 221
Grundregeln und Tipps, Beispiele für die praktische Anwendung

7 NOTATION 243
• Spezial-Notationsformen 244
• Abkürzungen der Instrumenten-Bezeichnungen 244
•T ransposition 244
• Definition der unterschiedlichen Notationsformen 246
• Leadsheet 246
• Partitur 247
• Einzelstimme 247
• Spezialnotationen und abkürzende Schreibweisen 248
Mehrtaktige Pausen, Ein-Takt-Wiederholung, Zwei-Takt-Wiederholung,
Wiederholungszeichen und Spezialfälle
• Ablauforganisationen 251
Dal Segno al Coda, Da Capo al Coda, Dal Segno/Da Capo al Fine
• Spezielle Abkürzungen für das Schreiben der Partitur 254
• Formale Übersichtlichkeit 256
• Rehearsal Letters 257
• Vortragsangaben für Taktarten, Crooves und Tempi 257
• Enharmonische Verwechslung 258
• Atempausen und Atemzeichen 260
• Anweisungen zum Wechsel von Instrumenten, Dämpfern oder elektronischen Sounds .261
• Die Notation von improvisierten Teilen in Arrangements263
• Anweisungen zum Oktavieren von Tönen 265
• Spezielle Notationsformen für die Instrumente der Rhythmusgruppe 266
Gitarre, Klavier/Keyboards, Bass, Schlagzeug
• Die Bezeichnung „No Chord" (N.C.) in Leadsheets, Gitarren- und Klavierstimmen 272
• Dynamik 272
• Artikulation und Phrasierung 273
• Zusammenkleben und Umblättern von mehrseitigen Einzelstimmen 278

8 KONZEPTION UND AUSARBEITUNG EINES ARRANGEMENTS 279
• Erste Überlegungen280
• Studium der Originalvorlage282
• Planung des formalen Designs 283
Fachbegriffe, Formale Vorüberlegungen, Entwurf einer Formskizze
• Skizzierung von musikalischen Ideen288
• Orchestration und Ausarbeitung im Detail289
• Beispiel-Arrangement "BETCHA SAW IT COMIN"'290

Anhang 307
• Einführung in das Schreiben für Big Band, Blasorchester, Streicher und Sänger 308
Big Band 308
Blasorchester 309
Ensembles mit Streichinstrumenten 311
Gesangsolistinnen, Solisten und Chöre 312
• Nachwort 313
• Stichwortverzeichnis 314
•CD-Verzeichnis 318